Dies ist eine so emotionale Geschichte.
Liara verliert ihr Mutter und bekommt eine. Tagebuch von ihr zugesandt. Nun macht sie sich auf die Suche ihrer Wurzel. Und das ist nicht immer einfach.
Doch am Gardasee wird sie freundlich aufgenommen.
Ich fand die Geschichte sehr emotional, jedoch war es als Hörbuch schwer manchmal zu folgen, liest sie jetzt das Tagebuch vor oder spricht sie selber, da man das an der Stimme nicht unterscheiden konnte. Aber ich denke das ist beim Buch lesen nicht so.
Ich fand die Geschichte trotzdem toll.
Schade, ich habe mich so auf ein gutes Buch mit italienischem Dolce Vita und einer guten Geschichte gefreut.
Alles in allem war die Story sehr dünn, die Schreibweise super einfach, ich hatte so oft das Gefühl ich lese einen Aufsatz aus der Mittelstufe. Mir ist es immer so vorgekommen, als hätte man so viel Augenmerk auf die Ausdrucksweise gelegt, dass dabei komplett die Gefühle untergegangen sind. Es klang oft nach einer perfekten Vorgangsbeschreibung und das geht auf Kosten des Gefühls.
Eben wie in der Schule.
Die Charaktere waren in meinen Augen nicht gut ausgearbeitet, ohne Tiefe. Ich konnte keinen Bezug aufbauen.
Die Dialoge zwischen Liara und Leo waren unangenehm und schwerfällig, ich konnte die Spannung, die Elektrizität, das Kribbeln zwischen ihnen zu keinem Zeitpunkt fühlen. Und auf einmal war da Liebe.
Am Ende kam dann noch etwas sehr stark inszeniertes Drama, da hatte man das Gefühl, das kommt jetzt weil es so sein muss. Nicht authentisch.
Alles in allem ist es eine sehr seichte Geschichte, die super einfach geschrieben ist, der aber das Gefühl fehlt.
2 Sterne weil ich den Titel toll finde und das ganze in Italien spielt und wenigstens die Umgebung immer versucht wurde bildlich und schön zu beschreiben.
Was für eine schöne leichte Sommerlektüre.
So schön wie ein Limocello und eine laue Sommernacht.
Eine ganz schöne Liebesgeschichte mit etwas Spannung, genau die richtige Urlaubslektüre für einen schönen Sommerurlaub.
Nächste Woche kommt zum Glück schon Teil zwei raus.
Wer die ganz großen Gefühle auf 400 Seiten sucht, ist hier falsch. Was man findet, ist eine schöne romantische Geschichte am Gardasee.
Die Autorin versteht es, die Umgebung zu beschreiben und plastisch darzustellen. Die Geschichte liest sich leicht und sehr flott und als Strandlektüre ist die Geschichte um Liara, ihre Vergangenheit und Leo gut geeignet. Die Passagen, die uns in das Tagebuch blicken lassen, waren interessant und gut umgesetzt.
Was mir gefehlt hat, waren die ganz großen Gefühle. Die Charaktere an sich haben mir sehr gut gefallen, aber man hätte meiner Meinung nach viel tiefer in Liaras Gefühlswelt eintauchen können. Es fiel mir schwer, eine emotionale Beziehung zu den Figuren aufzubauen und so hat mich ihr Schicksal für meinen Geschmack leider nicht berührt.