Ich bin ein Fan von Selbstfindungsbüchern die den Lesern selbst sogar noch motivieren ihr eigenes Leben zu reflektieren und ggf. selbst den Mut aufzubringen irgendetwas zu ändern oder zu wagen. "Mutausbruch" ist ebenfalls so ein Buch. Der Titel ist in dem Buch großgeschrieben. Die Hauptprotagonistin ging mir zwar mit ihrem Verhalten anfänglich etwas auf die Nerven und es dauerte eine Weile mit ihr warm zu werden aber irgendwann ging es. Denn auch ich hatte schreckliche Tage und Launen nach einem "Schicksalsschlag", nachvollziehbar. Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu verstehen. Die Message hinter dem Buch ist schnell rausgelesen. Die Geschichte ist sehr gut ausgearbeitet und bietet dem Leser selbst einen Teil dessen zu sein. Das Zusatzkapitel als extra kleines Büchlein hat mir sehr gut gefallen und ich war froh drum das die Geschichte mit zuklappen des Buches nicht geendet hatte, ich muss nämlich zugeben sie sind mir dann doch alle ans Herz gewachsen und ich wollte wissen wie deren Leben weiter gelaufen ist. Ende gut, alles gut und dies macht die Geschichte so positiv und motivierend. Klare Empfehlung!
Nicht schlecht. Hat Potenzial, aber zieht sich wie Kaugummi
Achtung, enthält Spoiler!!! Das Bucht subbte bei mir leider schon etwas länger und ist daher etwas in Vergessenheit geraten. Wobei ich sagen muss, es gibt manchmal Bücher mit Buchtitel, wo ich mir aufgrund meines Bauchgefühls denke, es braucht den richtigen Zeitpunkt fürs lesen. Dies hier war so ein Moment, wo ich mir aber im Nachhinein denke - leider - es war verschwendete Zeit. Es hört sich gut an. Man kommt auch sofort rein in die Geschichte. Und irgendwann hab ich so auch für mich festgestellt, es klingt interessant. Aber dieser positive Schwung ebbte nach kurzer Zeit auch wieder ab, was ich sehr schade finde. Die Geschichte von Val ist nicht schlecht. Hätte definitiv Potenzial. Aber mich haben da so viele Dinge im Nachhinein gestört, das war einfach nicht mehr amüsant. Diese ständigen Red Flags ihres Ex-Freundes, das einfach nicht loslassen wollen und immer wieder drauf rumreiten. Gefühlt liest man dieselben Gedanken von Val auf jeder zweiten Seite immer und immer wieder. Das finde ich extrem nervig und störend. Abgesehen davon, dass das Ende zwar positiv ausgeht und Val es doch geschafft hat, einen kompletten Neuanfang zu wagen, muss ich sagen, hat sich dennoch alles so langsam entwickelt, dass man fast schon keine Lust mehr hatte, das Ende überhaupt zu lesen. Sehr schade. Ich habe mir definitiv mehr erhofft und versprochen. Aber ich kann das Buch nicht weiter empfehlen. Mir fehlte hier einfach etwas. Ich hätte gern mehr Sternchen vergeben. Aber in diesem Fall leider nicht.
Ich glaube man muss das buch in einer sehr ähnlichen Phase lesen, in der die Protagonistin sich befindet. Ich war eher genervt beim Lesen und habe viel überflogen, da es sich oft inhaltlich wiederholt hat. Schade, aber zum Glück war es ein dünnes buch.
ideale Urlaubslektüre über mit Vergangenheit abschließen, fasten, neue Wege gehen
Über ein Rezensionsexemplar habe ich mich sehr gefreut. Schreibstil: Der Schreibstil liest sich flüssig und alles wird gut beschrieben. Ich konnte mir alles gut vorstellen, mir wurde die Protagonistin Valentina schnell sympathisch und ich litt und freute mich für sie mit. Die kurzen Kapitel sind nach Valentina´ s Fasttagen eingeteilt. Eigene Meinung: Mich begeistert es, wie Valentina etwas Neues ausprobiert und eine Woche fastet, wo sie wieder bei ihrer Mutter nach ihrer toxischen Beziehung lebt. Mich freut es auch, dass sie sich bei früheren Freundinnen wieder meldet. Mich inspiriert das Verhalten von der Protagonistin, wie sie nachträglich über ihre toxische Beziehung anders denkt. Ich finde es schön, wie Marc- Alexander an die Jugendzeit zwischen Val und ihn anknüpft, wie er vorübergehend Val im Gemüseladen arbeiten lässt, auch wenn er von vornherein weiß, dass sie nicht für immer da arbeiten möchte und sie auch ohne Gegenleistung auf ihrem Weg in ihre Selbstständigkeit unterstützt. Dass die jüngere Schwester Laura mit ihrer älteren Schwester für einen Urlaub wegfliegen möchte, gefiel mir sehr gut. Die hoffnungsvolle Lektüre für eine kurze Auszeit vom Alltag kann ich jeder Person empfehlen, die ebenfalls einen Neuanfang wagt, als Urlaubslektüre oder wegen einem anderen Grund dieses Buch lesen möchte.
Für zwischendurch okay, aber es konnte mich leider nicht ganz überzeugen...
Ein kurzweiliger Roman mit einer sensiblen Art ernste Themen zu verpacken
Die 29-jährige Val schafft es, sich aus ihrer toxischen Beziehung zu befreien, steht dadurch aber quasi vor dem Nichts und findet sich in ihrem alten Kinderzimmer im Elternhaus wieder. Sie suhlt sich in Selbstmitleid und aus einer Trotzreaktion heraus beginnt sie zu fasten, ohne sich wirklich so richtig darüber informiert zu haben. Zu aller Verwunderung hält sie aber durch und schafft es nach und nach, sich aus ihrem Loch zu befreien und findet am Ende zu sich selbst und damit zu einem glücklicheren Leben. Der Roman ist in 10 Kapitel unterteilt, die im Prinzip die Fastentage widerspiegeln sollen. Eingebundene Rückblenden lassen einen mehr über ihre Beziehung erfahren und man entwickelt ein Gefühl für ihre Lage. Auch wenn Val zeitweilig echt anstrengend war, so entwickelt sie sich im Verlaufe des Buches absolut positiv. Sie erkennt allmählich, was die Voraussetzungen für das Glücklichsein sind und nähert sich während der Zeit auch wieder ihrer Familie an, der sie zuweilen immer wieder böse Absichten unterstellte, ja gar genervt auf die Fürsorge ihrer Mutter reagierte. Die Autorin hat einen angenehmen und bildhaften Schreibstil und schafft es, auf sensible Art und Weise, schwierige Themen wie toxische Beziehungen, Demenz, familiärer Zusammenhalt, ... in ihren Roman einzubinden. Und nebenbei bemerkt, die demente Oma Lotte war mein absoluter Liebling. Mit ihrem ganz eigenen Humor schleicht sie sich unwillkürlich in das Herz des Lesers. Fazit: Nachdem ich "Herz aus Acryl" schon so wunderbar fand, konnte mich auch dieser Roman überzeugen, denn er ist nicht nur kurzweilig und z.T. humorvoll, er verpackt schwierige Themen sensibel und angemessen, sodass man ohne davon erschlagen zu werden, darüber nachzudenken beginnt, worauf es eigentlich im Leben ankommt.
Der Schreibstil von der Autorin ist wie gewohnt, sehr klar und flüssig zu lesen. Man lernt Val kennen, welche seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter und Oma wohnt, da sie eine "Unstimmigkeit" mit ihrem "Freund" hat und wenn sie schon mal dort ist, beschließt sie zu fasten. Aber was genau dabei alles passiert, müsst ihr selbst herausfinden. Mir gefällt wie die Autorin die Thematik beschreibt, wie sie die Protagonisten lebendig werden lässt und man lernt so einiges noch dabei und ich war fasziniert davon, wie sie auch sehr sensible Themen, wie sie Alzheimer im Buch eingebaut hat. Es gibt sicher einige, welche mit diesem Thema vertraut sind und können der Autorin sicherlich beipflichten. Aber auch das Fasten fand ich wirklich interessant, wie man das eigentlich durchzieht und wie es dann alles zusammenhängt. Super spannend , interessant und auch humorvoll geschrieben Fazit Ein wirklich gelungenes Werk über die Selbstfindung, aber nicht nur. Überzeugt euch von diesem Werk. Klare Empfehlung
Auch wenn alles aussichtslos erscheint, gibt es irgendwo einen Funken Hoffnung. Man muss sich nur trauen

Wieder ein tolles Buch der Autorin
Für mich wieder ein wunderbares Buch der Autorin. Am Anfang ging mir Val tierisch auf die Nerven mit ihrem Verhalten und irgendwann habe ich mich gefragt ,warum das so sei. Ich habe mich selbst wiedererkannt. Es waren die Phasen die man durchlebt wenn man traurig ist bzw ein Schicksalschlag erlebt. Jeder geht anders mit soetwas um ,aber die Phasen bleiben doch gleich. Mir hat die Story um Val wirklich gut gefallen und ich nehme für mich viele positive Dinge mit raus. Dieses Buch ist eine Stärkung fürs Selbstbewusstsein ,denn wie heist es so schön,am Ende des Tunnels scheint das Licht. Von mir gibt es 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟
Ich durfte dieses Buch vorab lesen und bedanke mich Herzlich bei Amélie dafür. Es ist keine leichte Kost würde ich sagen, einmal, weil es ums Fasten geht und dann, weil es wahnsinnig wehmütig ist. Val ist mit 29 Jahren an einem Wendepunkt ihres Lebens: alle Träume werden in Luft aufgelöst als sie von Mike verlassen wird. Sie hat gar nichts mehr und muss zurück zur Mutter ziehen. Val beginnt zu fasten, was ich ihr ganz ehrlich, überhaupt nicht empfohlen hätte. Mein Ratschlag bei einer Trennung: tu dir was gutes und gönn dir was an Leckereien. Ich konnte also Val's Entscheidung nicht nachvollziehen und die damit verbundene leichte Depression, das ewige Schlafen, den Schwindel, die Traurigkeit. In 10 Kapitel werden die Fastentag und die Erlebnisse von Val erzählt. Es ist sehr gut geschrieben und beschrieben, auch sind die Gefühle absolut nachvollziehbar. Ich empfinde die Idee der Geschichte sowie deren Umsetzung sehr sehr gut und auch das geschriebene Wort ist so wie es ist, supergut. Ich denke einfach, man muss darauf eingestellt sein, dass es nicht ein happily ever after Buch ist, sondern den Weg den Val für sich entscheidet, wie sie aus dem Traum vom Happy End aufwacht. Diesen Prozess ist sehr gut im Buch geschrieben und zeigt definitiv die Gefühlswelt von Val. Eine gut geschriebene Geschichte welche nicht Rosawolken ist, sondern aufzeigt, wie weh es tun kann, wenn einem der Boden unter den Füssen weggezogen wird.








