Ja zum Leben!
Alba ist 24 Jahre, ist Chemielaborantin, wohnt in Berlin und verbringt ihr Leben vor allem zurückgezogen und Liedtexte schreibend auf ihrer Fensterbank. Ihre beste Freundin Rei ist so ziemlich die einzige, mit der sie außerhalb der Arbeit Zeit verbringt und der sie sich öffnen kann. Ihr großer Traum auf der Bühne zu stehen ist gescheitert, weil Alba so viel Angst hat, dass sie vor anderen kein Wort herausbekommt. Und da, mitten in einer Therapiestunde während einer Reiki-Behandlung erscheint ihr der Tod. Als Steckdose. Er eröffnet ihr, dass sie am Ende des Sommers sterben wird. Und stellt ihr nach und nach fünf Aufgaben, mit denen sie sich ein Mehr an Lebenszeit erarbeiten kann. Und so macht sich Alba auf den Weg, über ihre Ängste hinauszuwachsen und erlebt einen Sommer in Berlin voller Leben und Liebe. Anfangs ist mir das Buch etwas schwer gefallen. Also, der Schreibstil war schon gut, aber ich kam trotzdem nicht so ganz ins Buch. Aber das legte sich bald, sodass ich die hinteren 70% an zwei Tagen durchsuchtete. Das Buch hat mich dabei emotional ziemlich mitgenommen. An einigen Stellen lässt sich Alba gefühlt ewig Zeit, andere gehen mir unglaubwürdig schnell. Das ist aber auch schon mein einzige Kritikpunkt an dem Buch (außer vielleicht, dass ich Alba manchmal anschreien möchte). Trotzdem ist das Buch eine wunderbare Liebesgeschichte – zu einem Menschen und noch viel mehr zum Leben!














