Was für ein wundervolles Hörbuch! Fine Sturm hat mit Auf sieben Beinen eine Geschichte geschaffen, die mich tief berührt hat. Franzi ist eine so authentische und vielschichtige Protagonistin, dass ich mich direkt in ihre Welt hineinversetzen konnte. 🦿💖 Ihre Ängste, ihre Unsicherheiten, aber auch ihre leisen Hoffnungen und ihr Wunsch nach Liebe – das alles war so real und greifbar, dass ich das ein oder andere Mal zu den Taschentüchern greifen musste.
Die Dynamik zwischen Franzi und Jan ist einfach wunderschön. 💞 Besonders die zarten Momente, in denen Franzi beginnt, aus ihrem Schneckenhaus zu kommen, haben mich tief bewegt.
Ein großes Lob geht auch an die Sprecherin @johannaschilde ! 🎙️ Sie hat die Geschichte mit ihrer Stimme zum Leben erweckt und selbst bei den schwersten Themen eine Leichtigkeit hineingebracht, die mich immer wieder lächeln ließ. Ihre Interpretation von Franzi und Jan war so mitreißend, dass ich mich komplett verloren habe – in den Worten, den Gefühlen und der Tiefe dieser Geschichte.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
Das Buch war soweit ganz süß geschrieben, die Liebesgeschichte recht klassisch. Eine Wendung am Ende hatte ich so nicht kommen sehen, war womöglich auch zu viel der Zufälle. Die ersten zwei Drittel haben mir sehr gut gefallen, Franzi war schon sehr anstrengend, hat sich Dank der Reha allerdings gemausert. Der Hund Hansi ist der heimliche Star der Geschichte. Was ich schade fand, dass es den Figuren, bis auf Tom und Kicki, gewaltig an Selbstbewusstsein fehlt. Nicht nur die Protagonistin Franzi, sondern auch Jan im letzten Drittel suhlen sich in Selbstmitleid und finden nicht heraus. Anfangs konnte ich es noch verstehen, irgendwann wurde es mir jedoch zu viel. Ferner "nuscheln" und "maulen" mir die Personen zu viel, ein permanenter Stimmungswechsel zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt auf einer Seite. Das Thema Amputation und Behinderung wird hier groß geschrieben, fand ich gut, jedoch ist Franzi in der Handhabung des Themas ein Paradebeispiel, wie man es definitiv nicht angehen sollte. Es gibt viel therapeutische Hilfe zu dem Thema, das man unbedingt auch wahrnehmen muss.
Alles in allem ein süßes Buch mit flüssigem Schreibstil.
Manchmal liegt das perfekte in dem unperfekten. So auch
𝑨𝒖𝒇 𝒔𝒊𝒆𝒃𝒆𝒏 𝑩𝒆𝒊𝒏𝒆𝒏
Von Fine Sturm
Franzi hat eine spannende Persönlichkeit, aufgrund ihrer Ängste gelang sie sehr häufig an ihre eigenen Grenzen.
Ihre Selbstzweifel und mangelndes Selbstvertrauen waren für mich zwar auf einer Seite nachvollziehbar, aber auf der anderen Seiten etwas anstregend. Dennoch ist ihr Wille und Mut sehr stark.
Sofort ins Herz geschlossen habe ich den kleinen Hansi.
Dies ist mein erstes Buch von Fine Sturm und ich freue mich bereits ein weiteres hier stehen zu haben, denn ich brauche mehr.
Der Schreibstil, der Autorin überzeugt trotz der ernsten Thematik mit einer Leichtigkeit.
Erzählt wird die Geschichte ausschließlich aus Franzis Perspektive.
Emotionen kommen hier nicht zu kurz. Ich konnte mit den Protagonisten lachen, weinen und trauern. Der Weg der Selbstheilung wurde von der Autorin gut recherchiert und sehr emotional erzählt. Man bekommt einfach so viel und noch ein kleines bisschen mehr.
Ich habe dieses Buch aus Zufall gefunden und war sofort begeistert von dem Klappentext. Nachdem ich es gekauft hatte und die ersten Seiten gelesen habe, war ich sofort gefesselt und wollte nicht aufhören zu lesen. Die Autorin Fine Sturm hat ein wundervolles Werk erschaffen und ein schwieriges Thema der Selbstliebe und Selbstakzeptanz so spannend geschrieben, dass man auch viel für einen persönlich aus diesem Buch mitnehmen kann.
Die Entwicklung der Charaktere ist wirklich bemerkenswert und besonders Franzis Wandlung hat mich begeistert. Von ihrem Schickssalsschlag geprägt, verschließt sie sich vor ihren Mitmenschen und meidet alle Themen rund um ihr fehlendes Bein. Von ihrem Schicksalsschlag geprägt und ihrer daraus resultierenden Angst vor Hunden lernt sie Jan kennen und ab da beginnt ihre Entwicklungsreise. In verschiedenen Moment fällt Franzi wieder in ihre alten Charakterzüge zurück, aber es zeigt dem Leser, dass kleine Rückschläge ein Teil der Realität sind und man daraus nur stärker hervorkommen soll und weiter kämpfen soll.
Die Geschichte von Franzi und Jan ist definitiv empfehlenswert und von dem Schreibstil her auch sehr angenehm zu lesen, daher hat es auch 5 Sterne verdient :)
"Auf sieben Beinen ” besticht durch eine außergewöhnliche Protagonistin. Eine junge Frau, die nicht nur sich selbst verloren hat.
Ein Unfall hat nicht nur ihr Leben auf dramatische Art und Weise beeinflusst und verändert.
Es hat sie selbst verändert.
Wut und Verzweiflung bestimmen ihren Alltag.
Die Unzulänglichkeiten ihres Seins machen sie fertig und rauben ihr jegliches Selbstvertrauen.
Franzi hat durch einen Hundebiss ihr Bein verloren. Niemand kann sich vorstellen, was das für einen jungen Menschen bedeutet. Auch ich kann das nicht, nicht mal ansatzweise.
Es verändert ihr Weltbild. Ihre ganze Zukunft.
Doch die Frage ist, wird sie wieder zu sich selbst finden können?
Diese Thematik war für mich völlig neu. Einmal eine junge Frau, die nicht perfekt ist. Die einen Makel hat und damit zurechtzukommen versucht.
Fine Sturm hat eine sehr feinfühlige und empathische Art, dies dem Leser darzubieten. So das man sich wirklich damit auseinandersetzen muss.
Das man all die Wut, Angst und Verzweiflung spürt.
Ich lernte Franzi als eine Person kennen, die mich wirklich an die Grenzen getrieben hat.
Ihre Selbstzweifel und mangelndes Selbstvertrauen haben mich mitunter wirklich genervt, weil sie ewig griesgrämig durch den Tag lief und auf diese Art immer wieder ihr Umfeld vor den Kopf stieß.
Aber ich mochte Franzi auch unheimlich gern.
Für ihren Mut, ihre Stärke. Ihren Willen, nie aufzugeben und weiterzukämpfen.
Dadurch das man hier ausschließlich Franzis Perspektive erfährt, reißt sie das Zepter völlig an sich. Und wie sie das macht.
Man kann nicht wegschauen.
Es geht unter die Haut und gleichzeitig hat man es einer unglaublichen Vielfalt an Emotionen zutun. Die so viel unterschiedliche Gefühle in einem auslösen.
Wut, Mitleid, Hilflosigkeit und Angst.
Es sind nur einige von vielen.
Aber der Punkt ist, Franzis Schicksal ging mir nicht aus dem Kopf.
Ich hab gelacht, war den Tränen nah. Zwischen Trauer und Wut gefangen.
Ich wollte mehr für Franzi.
Das sie das Leben wieder fühlt mit all seinen Facetten. Das sie Liebe und Glück spürt.
Aber vor allem wollte ich, dass sie endlich zu sich selbst findet, sich akzeptiert und begreift, dass die Äußerlichkeiten den Menschen nicht ausmachen. Sondern das, was er tief im Inneren ist.
Und genau darum geht es in diesem Roman.
Um die Entwicklung von diesem großen Ganzen.
Wow, ganz ehrlich. Auch wenn ich zunächst etwas genervt von ihrer Art war, so hat mich ihre Entwicklung doch unglaublich beeindruckt.
Ich habe verstanden, dass es ein enorm wichtiger Prozess ist, der sich hier vollzieht.
Das Wut und Selbstzweifel ein verdammt wichtiger Bestandteil davon sind.
Das dieser Prozess nicht von heute auf morgen vollzogen werden kann und dazwischen viel Tränen, Trauer und Wut liegen.
Und das hat Fine Sturm einfach großartig aufgezeigt.
Aber nicht nur von Franzi war ich komplett beeindruckt.
Hansi, Kicki und Jan sind ebenso außergewöhnliche Charaktere, die mich spielend leicht um den Finger gewickelt haben.
Ganz besonders Hansi, der so viel Heilung und Trost zugleich hinein bringt.
Es ist eine Sache, die man unglaublich intensiv fühlt und die einfach etwas mit dir macht. Dadurch siehst du einfach die Welt mit anderen Augen.
Sie alle sind wirklich authentisch, mit einer tiefen Lebendigkeit gefüllt und so unglaublich gut greifbar.
In der Story selbst steht natürlich die Liebesgeschichte von Franzi und Jan im Fokus. Franzis Schicksal gibt dieser eine völlig andere Dramatik und Intensität.
Man spürt Beklemmung und einen Hauch Angst, in sich aufsteigen.
Mich hat die Feinfühligkeit dahinter stark beeindruckt und nicht einen Moment losgelassen. Zu sehr hat mich diese Thematik beschäftigt. Umso schöner fand ich den Blick auf die Hintergründe. Der so viel erklärt und nachvollziehbar macht.
Man erlebt das nicht nur Franzi zu kämpfen hat, sondern auch ihr Umfeld.
Was einer täglichen Belastungsprobe gleichkommt .
Fine Sturm schreibt einfach großartig.
Sanft, leise ,mit einem Schwall von Farben berauscht, so das diese Geschichte in unglaublich vielen Facetten erscheint.
Sie ist schmerzvoll, verletzlich und zart.
Groß, gewaltig und voller Explosionen, die ununterbrochen in Atem halten und mitreißen.
Mich hat dieses große Ganze unglaublich begeistert. Ich hab mit Franzi mitgefiebert, war stolz auf sie. Wurde immer wieder überrascht und hab erkannt, dass es hier nicht allein um die Liebe zu einem anderen Mann geht.
Es geht vor allem um die Liebe zu sich selbst.
Um Akzeptanz,Träume, Selbstheilung und Halt.
Man bekommt hier einen vielschichtigen Roman serviert, der emotional berührt und so unglaublich viel aufzeigt.
Mit einer Thematik punktet von der ich bisher noch nicht so viel gelesen habe und die einfach großartig ausgearbeitet wurde.
Es ist etwas für Romantiker, Träumer und Realisten.
Ein Roman, der dich nicht loslassen wird, weil er so tief in dir brennt und einen wahren Sog auslöst.
Ich bin schon unglaublich gespannt, was Fine als nächstes für uns hat.
Fazit:
"Auf sieben Beinen ” hat mich in mehr als einer Hinsicht beeindruckt.
Er ist zart, verletzlich, aber auch unglaublich groß und gewaltig.
Ein Roman, der mit einer Thematik punktet, die mir tief unter die Haut gegangen ist.
Die Schmerz, Wut und Selbstzweifel bedeuten und so viel in einem zum klingen bringen.
Ein Roman über Träume,Akzeptanz Selbstfindung und den Mut zu leben, lieben und glücklich zu seiner.
Mit einer Feinfühligkeit, die dir den Atem raubt und ständig unter Strom setzt.
Ich bin beeindruckt, begeistert und einfach völlig von den Socken.
Die Welt brauch mehr davon.
Denn Perfekt gibt es nicht. Aber man selbst kann es für sich perfekt machen.
Schon auf den ersten 30 Seiten, hat Fine Sturm es geschafft, mich zum weinen zu bringen. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann das zuletzt einem Autoren gelungen ist. Einfach außerordentlich realistisch und eingängig sind Fines Worte. Die Erlebnisse der Protagonistin und ihre nachvollziehbaren Gefühle sind unglaublich erschütternd.
Es wird nicht lange um den heißen Brei geredet, denn die Story nimmt sofort an Fahrt auf.
Nach zwei Dritteln des Buches, denkt man als Leser dann: okay jetzt ist alles klar, Happy End und gut. Was soll da jetzt noch im letzten Drittel passieren? Doch es kommt ganz Dicke und die Geschichte erlebt noch so einige unfassbare Wendungen.
Zum Inhalt:
Franzi hat nach einem Hundebiss ihren Unterschenkel verloren. Seit dem zieht sie sich vor allem und jedem zurück. Lieber suhlt sie sich in ihrem Unglück.
Doch plötzlich tritt der nichts ahnende Jan in ihr Leben und hat auch noch ihren größten Feind zum Freund.
Mich konnte Fine Sturms toller und flüssiger Schreibstil total begeistern.
Auch Franzis Wandel von der verbitterten und bissigen Ziege, hin zu einem offenen und toleranten Menschen, hat Fine unsagbar gut zu Papier gebracht. Die Gefühle der Charaktere und die Wendungen der Geschichte, machen "Auf sieben Beinen" zu einem Lesevergnügen sonder gleichen.
Ich bin begeistert vom Buch und von der Autorin. Mit einer solch rührenden Geschichte, die auch stellenweise sehr zum Nachdenken anregt, habe ich nicht gerechnet.
Daher eine große, große Leseempfehlung für Fines Werk!
MEINUNG
In „Auf sieben Beinen“ geht es um, die Geschichte von Franzi, die sehr große Angst vor Hunden hat und durch einen Biss ihren Unterschenkel verloren hat. Als Jan in ihr Leben tritt, ahnt sie nicht was das Schicksal bereithält. Sie will nicht, dass er von ihrer Behinderung erfährt und auf der anderen Seite ist sein bester Freund ein Vierbeiner. Was hat das Schicksal vor?
Franzi hat seit einem Vorfall mit einem Schäferhund ihren Unterschenkel verloren. Sie hat deswegen Angst vor Hunden und will nichts mehr mit diesen Tieren zu tun haben. Sie hat Architektur studiert und lebt seitdem sehr zurückgezogen. Einzig ihre gute Freundin Kiki scheint an sie heranzukommen.
Jan ist Architekt und hat auch einen Hund, der ein treuer Gefährte von ihm ist. Er ist ein sensibler Mann, der ahnt, dass etwas in Franzis Vergangenheit passiert ist. Was hat das Schicksal mit ihm und Franzi vor ?
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Franzi erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennenlernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit. Die Kulisse der Stadt passt perfekt zur Geschichte und man will direkt mehr entdecken.
Die Spannung hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Franzi gezogen. Sie hat seit einem Unfall in ihrer Schulzeit ihren Unterschenkel verloren und seitdem ist sie eine zurückgezogene Frau. Einzig allein ihre Freundin Kiki lässt sie in ihr Leben. Vor Hunden hat sie eine große Angst und will eher Abstand zu ihnen. Als das Schicksal sie Jan kennenlernen lässt, wird das erste Aufeinandertreffen eher nicht sehr freundlich, weil sein Hund immer wieder zu Franzi möchte. Doch beide scheinen immer wieder sich durch das Schicksal zu sehen und Franzi kommt langsam aus ihrem Schneckenhaus. Wird es ihr gelingen Jan die Wahrheit zu sagen, wie es mit ihrem Bein ist ? Kann es für beide eine gemeinsame Zukunft geben? Zum Schluss hin war für mich, die Geschichte etwas zu schnell abgehackt beendet und ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin den beiden vielleicht noch etwas Zeit gelassen hätte, bevor sie beide sich sehr nahekommen.
Das Cover sieht einfach toll aus und es passt perfekt zum Buch und setzt es in Szene.
Fazit
„Auf sieben Beinen“ ist eine etwas andere Liebesgeschichte, die zeigt, wie sehr ein Unfall in der Vergangenheit das ganze Leben ändern kann.
Manchmal liest man den Klappentext eines Buches und möchte unbedingt wissen, was sich dahinter für eine Geschichte verbirgt. Nicht nur das wunderschöne Cover, sondern auch die Thematik der Geschichte haben mich direkt interessiert und neugierig gemacht. Und so viel vorweg --> ich wurde nicht enttäuscht!
Dieses Buch handelt von Franzi, die vor 10 Jahren durch einen Hundebiss ihr Bein verloren hat. Leider beeinflusst das ihr Leben und Denken so sehr, dass sie sich sehr zurückzieht, panische Angst vor Hunden hat, egal wie groß sie sind, und nur die wenigsten Leute in ihrer Umgebung von ihrer Beeinträchtigung wissen. Sie möchte auch keine Hilfe und verschließt sich davor die Dinge beim Namen zu nennen - Worte wie Prothese etc. kommen in ihrem Sprachgebrauch nicht vor und Franzi weicht dem Thema aus so gut es eben geht. Doch dann lernt sie Jan kennen und schnell merkt sie, dass sie ihn mehr als interessant findet. Das Problem? Jan darf nichts von ihrer Behinderung wissen und sein bester Freund ist Hansi, ein Hund.
Was habe ich bei "Auf sieben Beinen" erwartet? Ein schönes Buch für zwischendurch, welches "nebenbei" gelesen werden kann. Was ich bekommen habe? Ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte, das direkt ins Herz ging und meinen Wunsch nach einem eigenen Hansi enorm gesteigert hat. Es ist "leichte" Lektüre, ja, aber dennoch nicht anspruchslos, denn durch Franzi lernen wir hier einen Menschen kennen, der in der Vergangenheit schlimme Erfahrungen machen musste und nicht gelernt hat, damit umzugehen. Wir erfahren wie es ist beeinträchtigt zu sein, niemanden zu haben, der sich in einen hineinversetzen kann und wie groß Ängste tatsächlich sein können.
"Es tut mir immer noch weh und es macht mich traurig,
diesen Teil von mir zu sehen.
Das hat sich auch nach all den Jahren nicht geändert."
Umso glücklicher hat es mich gemacht, Franzi bei ihrer Entwicklung zu beobachten und zu sehen, wie sie ihr Schneckenhaus langsam verlässt. Vorsichtig zwar und immer mit Bedacht, aber man sieht, dass sie an sich arbeitet. Zu Beginn des Buches war Franzi ein Charakter, mit welchem ich mich nicht identifizieren konnte. Zwar kannte ich ihre Angst vor Hunden noch aus meiner Kindheit, aber ich wurde nie so starr wenn ein Vierbeiner auf mich zugekommen ist. Ich konnte auch nicht verstehen, wie sie zu aller Welt teilweise richtig feindselig sein konnte und immer nur das Schlechte von allen erwartet hat
Doch Franzi hat eine Freundin an ihrer Seite, die sie seit der Schulzeit nicht im Stich gelassen hat. Und egal in welcher Verfassung Franzi war, Kicki hat immer zu ihr gehalten und sie niemals aufgegeben. Kicki ist eine Freundin, wie jeder sie haben sollte. Sie ist gefühlt immer gut gelaunt und genießt das Leben genau so, wie es eben kommt. Sie kümmert sich um die Leute, die ihr wichtig sind und lässt diese auch in den dunkelsten Momenten nicht allein. Kicki war an dieser Geschichte für mich etwas ganz Besonderes und ich habe mich für Franzi gefreut, dass sie eine solche Freundin an ihrer Seite hat.
"Diese positive Ausstrahlung gehört zu Kicki,
macht sie einzigartig und unglaublich liebenswürdig."
Und kommen wir zu Jan - ein toller Mensch, der plötzlich in Franzi's Leben tritt. Ich kann auch nach Beenden des Buches noch nicht verstehen, dass er so an Franzi festgehalten hat und sich nicht einfach umdrehte und weggegangen ist. Franzi hat sich ihm gegenüber anfangs...scheußlich benommen, anders kann man es nicht ausdrücken, aber Jan ließ sich davon nicht irritieren und hielt an ihr fest. Was mich einfach glücklich machte, denn durch ihn wurde Franzi ein Charakter, der mir sehr ans Herz gewachsen ist.
Neben diesen tollen Charakteren besticht das Buch noch mit einer Storyline, die von Beginn an spannend erzählt ist und nie langweilig wurde. Es gab kleinere Punkte, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch und ich konnte sie dennoch genießen. Ich hatte wahnsinnig tolle Lesestunden mit "Auf sieben Beinen" und wollte von Hansi & Co. einfach nicht Abschied nehmen, denn dieser kleine Vierbeiner ist einfach das Highlight der Geschichte und hat mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht. Große Leseempfehlung für Franzi's Geschichte.