
Das Buch beginnt eigentlich ganz ruhig. Wir begleiten Lea in ihrem Alltag, Journalistin, Mutter, Single… oder wie man so schön sagt: liebesleben kompliziert. Und dann kommen diese Albträume. Erst leise, dann kriechend unter der Haut, bis dieses unterschwellige Unwohlsein plötzlich permanent mit am Tisch sitzt. Parallel dazu lernen wir die kleine Ela kennen, die zusammen mit ihrer Mutter in einem ganz realen Albtraum feststeckt. Besonders diese Kapitel haben mich gepackt, emotional, bedrückend, intensiv. Und dann, etwa ab der Mitte, kippt alles. Beide Handlungsstränge ziehen an, verweben sich enger, werden düsterer und immer intensiver. Von da an hatte mich das Buch komplett. Ich wollte unbedingt wissen, wie das alles zusammenhängt und die Auflösung hat mich richtig erwischt. (Und HALLELUJA bin ich froh, dass ich den Trailer der Autorin vorher nicht gesehen habe. Der spoilert nämlich genau diesen WTF Moment!) Das Ende? Fies, gemein, perfekt. Mein Monatshighlight! Ich sehe Mandy Lensey förmlich vor mir, mit einer Tasse Kaffee in der Hand, süffisant grinsend, weil sie genau weiß: Band 2 muss man sofort kaufen. Keine Chance da rauszukommen.


