Die „Orangenblüten-Saga“ von Alexandra Marza hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Beide Bände direkt hintereinander zu lesen, war einerseits intensiv, andererseits hat es die Schwächen des zweiten Teils umso deutlicher hervorgehoben. Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat. Marza schafft es, eine atmosphärische, fast schon sinnliche Kulisse zu erschaffen, die einen leicht in die Geschichte hineinzieht. Besonders im ersten Band hatte ich das Gefühl, wirklich in die Welt der Figuren einzutauchen und ihre Emotionen nachzuvollziehen. Gerade deshalb waren meine Erwartungen an den zweiten Teil entsprechend hoch. Nach den vielen offenen Fragen aus Band eins hatte ich gehofft, hier mehr Klarheit und Entwicklung zu bekommen. Stattdessen wirkte der zweite Band auf mich über weite Strecken wie eine Wiederholung bereits bekannter Motive und Konflikte. Einige Handlungsstränge wurden erneut aufgegriffen, ohne wirklich neue Tiefe zu gewinnen, was die Geschichte stellenweise unnötig in die Länge gezogen hat. Besonders irritierend empfand ich die Liebesgeschichte zwischen der Protagonistin und Fernando. Diese wirkte auf mich wenig organisch und entwickelte sich sehr plötzlich, ohne dass ich als Leserin wirklich nachvollziehen konnte, wie es dazu kam. Dadurch erschien die Beziehung eher konstruiert als gewachsen, was es mir schwer gemacht hat, emotional mitzugehen. Insgesamt bleibt für mich ein gemischter Eindruck: Ein starker, atmosphärischer Beginn mit viel Potenzial, dem ein zweiter Teil folgt, der dieses Potenzial nicht vollständig ausschöpft. Trotz des schönen Schreibstils hätte ich mir eine konsequentere Weiterentwicklung der Handlung und glaubwürdigere Figurenbeziehungen gewünscht.
So ein wunderschönes Buch!
Nachdem ich Fr. Mazar und ihren Stand letztes Jahr auf der Leipziger Buchmesse besucht hatte, landete ihr Buch erstmal für über ein Jahr im Schrank auf dem SUB. Als ich das Buch endlich angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe es fast in einem Rutsch durchgelesen! Schon lange habe ich kein Buch gelesen, dass in mir so viele unterschiedliche Emotionen hervorbrachte. Es war gleichzeitig spannend, berührend und vermittelte einen Touch Urlaubsflair in Spanien. Das Ende kam für mich etwas unerwartet, wodurch ich umso glücklicher bin, gleich beide Bücher der Reihe gekauft zu haben. Wenn man eher unbekannten Autor*innen eine Chance geben möchte und einfach mal wieder ein richtig gutes Buch lesen möchte, ist dieses Buch es definitiv wert!

☀️🍊 Dieses Buch ist pure Sinneserfahrung! Ich konnte förmlich die Sonne auf meiner Haut spüren und den betörenden Duft von Orangen riechen. 📚 Ein schweres Thema, sensibel und berührend umgesetzt. Alexandra Mazar schafft es, Trauma-Bewältigung in all ihren Phasen realistisch und zugleich hoffnungsvoll darzustellen. 💭 Der Kampf um Entscheidungen, die inneren Konflikte und die Stärke der Charaktere haben mich tief bewegt. Ich konnte sowohl Katharina als auch Margarete komplett nachempfinden – ihre Gefühle, ihre Zweifel, ihren Mut. 🌸 Fazit: Ein intensiver, emotionaler Roman, der nachhallt und gleichzeitig zeigt, wie hell das Leben trotz Dunkelheit leuchten kann. Absolute Empfehlung! 💛

Fernweh garantiert!
Was für eine mitreißende Geschichte. Einige Male war ich kurz davor, mir einen Urlaub in Spanien zu buchen, so anschaulich wurde erzählt. Die Protagonistin war ebenfalls sehr authentisch, offen mit ihren Gefühlen und Gedanken, mit Zweifeln und Ängsten. Aufgrund der fehlenden Triggerwarnung war ich versucht einen halben Stern abzuziehen, aber "nur" viereinhalb wären dem Buch meiner Meinung nach nicht gerecht. Sehr große Leseempfehlung! Danke @alexandramazar 🥰
Ohh es war so verdammt toll, ich habe es geliebt💕❤️ und ich bin super gespannt auf den zweiten Teil⭐️❤️
Orangenblüten, Flamenco und die Schönheit der Alhambra. 🇪🇦
INHALT: Für Katharina ist nichts mehr, wie es war. Bei einem brutalen Überfall wurde ihr Gesicht entstellt, ihre Ehe existiert nur noch auf dem Papier. Und dann ist da auch noch dieser Brief eines Anwalts aus Granada. Katharina hat eine Finca geerbt. Vor>Von einem Unbekannten. LA ESPERANZA – die Hoffnung. Über Umwege gelangt sie in den Süden Spaniens. Wer ist dieser rätselhafte José, dem die Orangenplantage einst gehörte? Katharina setzt alles daran, den Schleier der Vergangenheit zu lüften, und verliert ihr Herz an eine verbotene Liebe wie damals ihre Großmutter ... Eine Geschichte, die uns ins südspanische Andalusien entführt. Man riecht förmlich e Orangen, hört Flamencoklänge, atmet den unverwechselbaren Duft von LA ESPERANZA - HOFFNUNG! Katharinas traumatische Ereignisse stellen ihr Leben vom heutigen Tag an, komplett auf den Kopf. Nicht nur sie selbst leidet darunter, sondern auch ihre Ehe. Ein Brief führt die junge Frau nach Spanien. Dort findet sie langsam zu sich selbst und erfährt die Geschichte über ihre Vergangenheit. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich habe es innerhalb eines Tages gelesen, was vor allem an der bildhaften Sprache lag. TW: Schilderungen von Vergewaltigung, Traumata.





