„Wir wollen alles von dir sehen. Das Gute, das Schlechte, das Wilde.“
The Charlie Method war für mich ein besonderes Leseerlebnis, allein schon deshalb, weil es mein erstes polyamoröses Buch war, das mir wirklich gefallen hat. Ich war anfangs etwas unsicher, ob mich die Dynamik zwischen drei Hauptfiguren emotional abholen würde, aber Elle Kennedy hat es für mich überraschend gut geschafft, die Beziehung zwischen Charlie, Will und Beckett greifbar und nachvollziehbar aufzubauen. Insgesamt mochte ich das Buch wirklich gern, auch wenn mich das Ende leider etwas gestört hat🫶🏼 Die Welt der Briar U fühlt sich inzwischen vertraut an: Uni-Alltag, Eishockey, Freundschaften, Partys, Leistungsdruck und persönliche Erwartungen greifen schön ineinander. Die Charaktere waren für mich der stärkste Teil des Buches. Charlie mochte ich sehr, gerade weil sie nicht von Anfang an komplett weiß, wer sie sein möchte. Ihr innerer Konflikt zwischen Anpassung und Freiheit war für mich nachvollziehbar und hat ihr Tiefe gegeben. Dadurch wirkt die Geschichte nicht nur wie eine klassische Romance, sondern auch wie eine Selbstfindungsgeschichte😊 Auch Will und Beckett haben gut funktioniert, weil sie nicht einfach austauschbare Love Interests sind, sondern unterschiedliche Rollen in dieser Beziehung einnehmen. Besonders positiv fand ich, dass die polyamoröse Dynamik nicht nur als „spannender Trope“ benutzt wurde, sondern tatsächlich Raum bekommen hat. Die drei mussten kommunizieren, Grenzen ausloten und herausfinden, was diese Beziehung für sie bedeutet🫶🏼 Einzig das Ende hat mich irgendwie nicht zufriedenen gestellt. Es hat für mich nicht ganz so rund oder befriedigend gewirkt, wie ich es mir nach dem Aufbau gewünscht hätte. Insgesamt ein positives Erlebnis, was für mich gut funktioniert hat🥰





























































