Liest sich entspannt und macht Spaß!
Zoey braucht Abstand von ihrem Leben - ihr Partner ist kürzlich verstorben und sie will im Leben neu beginnen. Auf Sylt will sie neue Einsichten gewinnen und begegnet der Künstlerin Marlene mit Hund Max, die beiden Frauen freunden sich rasch an und helfen einander neue Wege zu beschreiten. Als Zoey Moritz trifft, stellt sich außerdem die Frage, ob sie ihr Herz wieder jemandem öffnen kann und möchte… Für mich ist „Konfetti im Winter“ von Katharina Mosel der zweite Roman, den ich mir von der Autorin gekauft und gelesen habe. Was ich einfach so sympathisch finde ist, dass die Figuren in den Romanen der Autorin so authentisch sind und mitten im Leben stehen. So auch hier - Zoey ist 50 Jahre alt, sie hat schon viel erlebt, hat gelebt und ist nun gezwungen ganz neu zu überlegen wie es weitergehen soll. Das macht sie sich nicht unbedingt leicht, was ich sehr mochte. Ganz generell war Zoey ein Charakter mit dem ich wirklich was anfangen konnte - sie ist nicht der überschäumende Typ sondern eher zurückhaltend, sie hat ein weiches Herz, aber sie zeigt es nicht jedem sofort - ein rundum liebenswerter Charakter, der sich die Dinge nicht immer ganz so leicht macht. Die Story war kurzweilig, hat sich so gut und entspannt gelesen und Sylt-Feeling vermittelt. Ich mochte den Roman sehr! Die Autorin versteht sich darauf Veränderungen und Entscheidungen sachlich und logisch zu kombinieren - mit Marlene als quirligem und buntem Gegenpol macht das die Geschichte richtig rund. Das Ende war mir aber ein kleines bisschen zu nüchtern, obwohl es zu Zoey perfekt gepasst hat, was es dann eben doch wieder gut macht! Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️

