12. Sept.
Bewertung:4

Ordo führt ein recht beschauliches Dasein im Dorf Brensacker und träumt davon, mal ein richtiges Abenteuer zu erleben. Da trifft es sich ja eigentlich gut, dass sein Freund zufällig den Eingang zu einer Tempelanlage entdeckt. Allerdings ist weder Ordo noch die Abenteurer, die ihn begleiten werden, darauf gefasst, was sie erwarten wird... Jörg Bennes „Dämonengrab“ ist ein sehr kurzes Buch – die Geschichte ist nicht einmal 300 Seiten lang. Dennoch wird hier ein packender Fantasyroman mit einer Prise Horror erzählt, der noch dazu meist an einem Ort spielt. Der Begriff „Dungeon Crawler“, den ich im Zusammenhang mit dem Buch oft gehört habe, trifft es also ganz gut. Der Horroraspekt ist erfreulich unaufdringlich und setzt hauptsächlich auf eine beklemmende und bedrückende Atmosphäre, statt mit Schockbildern um sich zu werfen, wie es leider viele Werke aus diesem Genre tun. Schwierigkeiten hatte ich nur vor allem zu Beginn des Buches. Denn „Dämonengrab“ spielt in der vom Autor erschaffenen Welt Nuareth. Diese Welt wird gerade am Anfang des Buches quasi en passant erklärt – soweit man in der Knappheit des Buches davon sprechen kann. Dies war für mich als Neuling zunächst ungewohnt und ich fühlte mich etwas unsanft in die Welt hineingeworfen. Hierzu ist aber zu sagen, dass das Buch wie erwähnt meist an einem Ort spielt, die Welt also gar nicht wirklich verstanden werden muss. Wer hier also auf eine ausführliche Weltbeschreibung wert legt, wird wohl eher enttäuscht werden. Wer aber einen stark handlungsorientierten Fantasyroman für zwischendurch sucht ist mit „Dämonengrab“ bestens bedient.

Dämonengrab (Fantasy-Roman)
Dämonengrab (Fantasy-Roman)von Jörg BenneMantikore-Verlag
1. Mai
Bewertung:4.5

Am Anfang hatte man nicht gedacht das es so eine krasse Story geben wird. Wie viele unerwartete Dinge in diesem Buch geschehen sind. Ich persönlich hab das Buch geliebt. Es ist nicht zu detailliert aber auch nicht zu wenig. Wer auf fantasy und horror steht, für den ist das Buch genau das richtige.

Dämonengrab (Fantasy-Roman)
Dämonengrab (Fantasy-Roman)von Jörg BenneMantikore-Verlag
22. Jan.
Bewertung:4

Eigentlich bin ich ja aus dem Alter raus, in dem ich Horror mega ansprechend fand und normalerweise, lehne ich solche Anfragen ab. Allerdings konnte mich hier der Klappentext absolut neugierig machen und Horror gemischt mit Fantasy, war auch etwas, was ich vorher noch nicht gelesen habe. Ich war gespannt, was mich erwarten würde. Jörg Benne kann auf jeden Fall mit einem wirklich angenehmen Schreibstil punkten. Gleich zu Anfang lernt man Ordo kennen, der, wortwörtlich, von einem Leben als großer Kämpfer träumt. Allerdings wird diese Fähigkeit wohl in Brensacker eher weniger gefragt sein.  Ordon und Varjan sind Freunde, die zusammen in Brensacker leben. In diesem kleinem Dorf lebt man von der Landwirtschaft und glaubt an Lako-Ma. Als es einen Sturm gibt, wird der Zugang zu einer alten Tempelanlage freigelegt, wo man früher wohl Dämonen gehuldigt und beschworen hat. Ordo ist weniger davon begeistert in die Tempelanlage hinab zu steigen, beugt sich aber seinen Freund Varjan. Ein Fehler? Am nächsten Tag verschwindet Ordos Freund zusammen mit seiner Familie und Alles was zurück bleibt sind Blutspuren. Was ist mit der Familie passiert? Mit dem Verschwinden der Familie spricht sich auch das Freilegen des Eingangs herum und immer mehr Schatzsucher treffen in Brensacker ein. Allerdings haben sie bestimmt nicht damit gerechnet, was in den Tempelanlagen passiert. Ich gebe zu, dass ich ein echter Schisser bin. Von daher hatte ich schon etwas Bedenken während des Lesens, allerdings war das unbegründet. Versteht mich nicht falsch. Die Story war gut und auch der Gruseleffekt war vorhanden, aber eher in Form von: Mir stellen sich ein Bisschen die Nackenhaare auf. Was in der Tempelanlage passiert ist spannend gemacht und auch das Finale, fand ich wirklich spannend. Von daher Alles richtig gemacht für mich, als zart besaitete Person. Ordo ist ein Charakter mit Pflichtbewusstsein. Allerdings war er am Anfang sehr darauf bedacht, nicht selbst in der Tinte zu sitzen. Umso überraschter war ich über seine Entwicklung im Verlauf. Er hat sich wirklich gut gemacht und seine Handlung am Ende, war mehr als mutig. Er konnte wirklich überzeugen. Das Setting an sich mit der Tempelanlage ist gelungen und ja, es weckt auch leicht klaustrophobische Gedanken aus und ich gebe auch zu, dass ich mich wahrscheinlich dort irgendwo in eine Ecke gehockt und vor und zurück geschaukelt hätte. Als Leser an sich allerdings hatte ich etwas mehr Horror erwartet.  Fazit Ein toller Genremix der sich sehen lassen kann.  Etwas mehr Gruselfaktor wäre wünschenswert gewesen, aber eine toller Dark Fantasy Roman ist es allemal und es ist ja immer auch Geschmackssache. So ganz für Zartbesaitete ist es nix, denn einige Szenen haben durchaus nicht so elegante Inhalte. 

Dämonengrab (Fantasy-Roman)
Dämonengrab (Fantasy-Roman)von Jörg BenneMantikore-Verlag
11. Dez.
Bewertung:3

Eher 2.5 Sterne. Die Geschichte an sich ist Eigtl spannend aber brauchte man Vorkenntnisse für das Buch? Man wird in eine Welt geschubst wo erst später klar wurde dass es Magier und Gnome gibt und Echsen als Reittiere. Warum wieso - keine Ahnung. Hätte mir ne ausführlichere Einführung gewünscht. Naja die Geschichte war ok. Spannend genug um weiter zu lesen aber das wars. Neeeee. Schade.

Dämonengrab (Fantasy-Roman)
Dämonengrab (Fantasy-Roman)von Jörg BenneMantikore-Verlag