31. Dez.
Bewertung:4

Es ist immer wieder schön ein fremdes Land besuchen zu können, was sehr schön beschrieben wird. Es ist eine schöne Geschichte über Liebe, Zweifel und mysteriöse Geräusche. Johanna besucht das "Caitlin Castle" in Schottland und wird Teil einer "geisterjäger Gruppe", die einem seltsamen Lachen auf der Spur sind. Wände reißen einfach so ein und Chaos wird verbreitet. Während Jo skeptisch ist und nicht an Geister glaubt, lernt die die Brüder McKay kennen und lieben. Am Ende muss sie sich entscheiden. Will sie zurück nach Deutschland, ihrem Heimatland oder bleibt sie und muss herausfinden, wen sie eigentlich liebt. Ein schönes Lesevergnügen auf knapp 300 Seiten und ich hatte tatsächlich jedes Mal das Gefühl in den Highlands zu sein. Ach, und passender Weise war ständig mein Buch weg, als wären wirklich Geister am Werk.

Ein schottischer Sommer
Ein schottischer Sommervon Maryla Krügerdotbooks
10. Okt.
Bewertung:5

Ein wirklich wundervoller Roman. Erst brauchte ich etwas um in die Geschichte reinzukommen, aber nach kleinen Startschwierigkeiten wurde dieses eBook fast in einen Rutsch weg gelesen, hätte ich keinen Termin am frühen morgen gehabt, hätte ich das Buch 100% in einen durchgelesen, so haben mich die Charakter und die Story gefesselt. Der Schreibstil ist auch frisch und fließend. So das die fast 400 Seiten echt zügig weg zu lesen sind. Es wird die Personale Ich-Erzählperspektive verwendet und so wird das innere des Hauptcharakters Johanna beschrieben, von den anderen Charakteren weiß man nur so viel wie auch Johanna in laufe der Geschichte erfährt, sowie begleitet die Story ausschließlich Johanna und was in ihrer Abwesenheit passiert erfährt man nicht oder nur wenig. Weitere Charaktere sind das Geisterjäger-Team welches aus Ryan, Lucas und Finn bestehen, Marlin der im Courtage wohnt, Malcolm der Sohn des Duke´s und das Hauspersonal Milly MacDonald, ihr Mann Rupert und die Nichte Ailsa. Johanna, die sich immer nur als Jo vorstellt, ist deutsch, die für eine Freundin in einer Geisterzeitung schreibt, durch einen Artikel wird der Chef des “The Royal Crookes Institut für paranormale Phänomene” Professor Sutherland auf sie Aufmerksam und schickt sie mit den Geisterjäger-Team nach Schottland, in die Highlands. Ryan ist dort groß geworden und so trifft Jo auch auf seinen Bruder Marlin der auf den Land der Burg wohnt, in den ein Geist wüten soll. Jo jedoch glaubt nicht an Geister und fühlt sich fehl am Platz, verliebt sich aber in Ryan und später auch in Marlin. So das ein alter Kampf zwischen den Brüdern los geht. Zwischen Geisterjagen und Liebeleien, erfährt man noch sehr viel von den Vorfahren der Burg Caitlin Castel, über Geschichten der Highlands wie die Silkies und so. Auch wird die Natur sehr schön beschrieben. Da eine Freundin erst dort Urlaub gemacht hat und ich die Bilder beim lesen noch vor Augen hatte, war das wie ein kleine Ausflug dorthin, als sei man mit dabei. Die Geschichte wird zu keinen Zeitpunkt langweilig und man fragt sich in laufe der Story, was nun das paranormale ist, gibt es dort wirklich Geister? Ist es also ein Fantasy-Roman? Oder hat der Spuk anderen Ursprung? Dies wird erst im letzten Kapitel aufgeklärt. Auch wer nun Jo bekommt oder ob sie einfach wieder zurück nach Deutschland fliegt. Ich muss ehrlichs ein, dass ich jederzeit weitere Abenteuer des Geister-Teams lesen würde, die Geschichte war erfrischend, lustig aber auch mit viel Gefühl. Was mir sehr gut gefallen hat. Lest einfach selber, noch mehr würde einfach zu viel erzählen

Ein schottischer Sommer
Ein schottischer Sommervon Maryla Krügerdotbooks
23. Sept.
Bewertung:2

Ein wirklich guter Anfang, der einen meisterlichen Fantasy- oder Abenteuerroman versprach, wich leider schnell einer billigen und ziemlich sexistischen Dreiecks-Schmonzette mit expliziter (und ziemlich ekliger) Sexszene und Charakteren, von denen man mehr über sekundäre und primäre Geschlechtsmerkmale weiß, als über ihre inneren Eigenschaften. Und auch der Abenteuer-Handlungsstrang enttäuscht am Ende, wird er doch lieblos und nicht völlig schlüssig im Vorbeigehen aufgelöst. Schade. Denn Setting und Nebencharaktere sind schön und die Idee der Geisterjagd dort auch. Es gibt schöne Rätsel und die örtliche Mythologie wird erwähnt. Leider wird sie nicht weiter genutzt, weil man ja unbedingt der Liebesgeschichte Vorrang geben musste. Ein Fehler, in meinen Augen. Die Autorin sollte mal über völlig romantik-freie Abenteuerromane nachdenken. Ich glaube, DIE könnte sie wirklich gut schreiben. So bleibt letztendlich der Beigeschmack eines sexistischen Groschenromans.

Ein schottischer Sommer
Ein schottischer Sommervon Maryla Krügerdotbooks