
Spannend und etwas gruselig.
Moonlight Monster Wenn ausgerechnet Untote bessere Freunde als Menschen sind... Hülya ist in ihrem Leben schon oft umgezogen. Jetzt landet sie ausgerechnet in Groß- Hertenstett, am Hintern der Welt. Sie findet es furchtbar hier und tut sich schwer damit Anschluss zu finden. Kurz nach ihrer Ankunft entdeckt sie allerdings einen geheimnisvollen Sprayer der illegal Hauswände besprüht. Weil sie zufällig am selben Ort ist, wird sie verdächtigt die Täterin zu sein. Um ihre Unschuld zu beweisen folgt sie nachts dem Sprayer in eine einsame Ruine eines Hochhauses, mitten im Finsterwald. Dort findet sie verteckte Wohnräume von diversen Monstern. Vampire, Werwölfe, Zombies, Horrorclown uvm., alle Alpttraumhaften Wesen die man sich vorstellen kann, leben dort zusammen. Ausgerechnet der Teenie Werwolf Luna wird Hülya's erste und einzige Freundin. Doch dann entdecken die Beiden eine Verschwörung von dem die Monster selbst nichts wissen und Hülya und Luna sind die einzigen die die Welt der Monster noch beschützen können. Die Geschichte ist ein Jugendbuch was für etwas jüngeres Publikum gedacht ist. Trotzdem muss ich sagen das der Gruselfaktor definitiv auch bei mir funktioniert hat. Die Geschichte beginnt spannend im ersten Kapitel, wechselt dann aber in eine art Vorgeschichte, die eher sprunghaft erzählt wird und sich leider etwas zieht. Einmal in der Geschichte angekommen wird und bleibt es aber aufregend. Hülya ist eine sehr starke und taffe Hauptprotagonistin mit wenig selbsterhaltungstrieb. Ich persönlich wäre ja nach der ersten Nacht nicht wieder in dieses Haus zurück gekehrt. Luna ist hitzig und loyal, so wie man sich einen junges Werwolfmädchen so vorstellt. Die Freundschaft der beiden entwickelt sich schnell denn ihnen beiden bleibt nichts anderes übrig als sich gegenseitig zu vertrauen. Natürlich gibt es sowohl auf der Monster als auch der Menschenseite Feinde die auf Krieg und verderben hoffen, doch sie haben nicht mit Hülya und Luna als Dreamteam gerechnet. Ich bin zwar nicht ganz die Zielgruppe, trotzdem mochte ich die Geschichte. Sie bringt das Herz zum flattern und die Nerven zum klirren. Man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht und durch kurze Teaser wird man angehalten weiter lesen zu wollen. Ich kann mir gut vorstellen das die Story sogar ein Familienspass sein könnte.
