Was für eine Geschichte. Oh wow. Das zwischen Rico und Phil ist einfach... Ich kann es schwer in Worte fassen. Es war einfach perfekt. ❤️
Ricos Bruder und seine Ems sind einfach fantastisch. Die Eltern.. naja.. Aber ich schätze die brauchen noch...
Diese Hunde Marco, Chris und wie die alle heißen... mögen sie in der Hölle schmoren.
Die Aktion im Parkhaus und den die Entführung gegen Ende, wie krank kann man sein? 🤬
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Dieses Buch lag viel zu lange auf meinem SuB. Als ich es dann gelesen habe, konnte ich es kaum weglegen weil ich die beiden Charaktere so mochte.
Es hat mich einfach eingezogen in seine Welt.
Die Geschichte ist in Ricos POV geschrieben der es weder in der Schule noch in seinem Privatleben einfach hat. Seine Mitschüler mobben ihm, seine Eltern verlangen zu viel und dann muss er auch noch seinem größten Mobber Nachhilfe geben. Dass dabei so manches passiert, kann man denken.
Es ist aber kein schnelles Buch wo sich zwei Charaktere finden und lieben, sondern ein Buch verteilt in verschiedenen Abschnitten von Ricos Lebensphasen. Es hat einen roten Faden an den man sich heran hangelt und so, immer mehr von den Geschehenissen und Veränderungen in Ricos Leben erfährt. Es zeigt auf, wie es sich langsam Stück für Stück zum bessern verändern kann mit all den Höhen und Tiefen die das Leben nunmal hat.
Persönlich würde ich sagen, dass es ein guter Einstieg in das Genre der Queeren Romance ist und ich würde es jedem empfehlen der ein Buch über zwei starke Charaktere lesen möchte, die sich erst selber finden müssen, um dann die Liebe zu erkennen.
Ein wertvoller Beitrag für eine diverse und weltoffene Welt. Eine absolute Empfehlung für alle, die nach tiefergehenden Einblicken in die menschliche Seele suchen.
In "Das L(i)eben lernen" von Irina Meerling begleiten wir Rico, einen jungen Mann, der nicht nur mit seinem unfreiwilligen Coming-out, sondern auch mit den Herausforderungen des Schulalltags und den psychischen Spielchen seiner Eltern kämpft. Die emotionale Achterbahn, die sich vor uns entfaltet, spiegelt sich nicht nur in Ricos Leben wider, sondern berührt auch die Lesenden auf einer persönlichen Ebene.
Die Authentizität, mit der die Autorin die Schwierigkeiten von Ricos Alltag schildert, verleiht der Geschichte eine beinahe dokumentarische Qualität. Der Leser wird mitgerissen, als Rico von körperlicher und seelischer Gewalt gezeichnet ist und zu Hause mit den Psychospielchen seiner Eltern konfrontiert wird. Diese ungeschönte Darstellung macht das Buch nicht nur zu einer Lektüre, sondern zu einem Spiegel für viele, die ähnliche Erfahrungen durchlebt haben.
Besonders beeindruckend ist die Transformation von Rico im Verlauf der Geschichte. Wenn sich sein Leben allmählich zum Besseren wendet, fühlt man als Leser förmlich die Erleichterung und Freude mit. Die feinfühlige Darstellung von Ricos Gefühlswelt ermöglicht es jedem, der schon einmal mit Homophobie konfrontiert wurde, sich mit seiner Reise zu identifizieren.
Irina Meerling greift Themen wie Verlangen, Hass und Angst gekonnt auf, während Rico seinen Weg findet, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren und eigene Bedürfnisse wahrzunehmen. Die Geschichte ist dabei nicht nur eine Mahnung gegen Homophobie, sondern auch eine Ode an die Kraft der Selbstfindung und Liebe. Ein wertvoller Beitrag für eine diverse und weltoffene Welt. Eine absolute Empfehlung für alle, die nach tiefergehenden Einblicken in die menschliche Seele suchen.