2. Jan.
Bewertung:4

Das Jahr 2021 war ein klägliches „Jubiläum“, ein Gedenktag des Syrischen Bürgerkriegs, der 2011 mit Protesten gegen die Herrschaft von Assad begonnen hatte; der Ausbruch des Arabischen Frühlings. Ziad Majed liefert mit dieser Lektüre eine, für Laien wie mich, reichhaltige Information; gefühlte Informationsflut, bin ich dieser ja niemals in der Tiefe begegnet, weiß nur oberflächlich davon. Majed beleuchtet die Aufstände, informiert über Reaktionen unterschiedlicher „Player“ und differenziert auch hier zwischen den Akteur*innen, die involviert sind. Ich bin hier das erste Mal mit einer Rezension überfordert, muss ich offen zugeben! Die Thematik ist derartig komplex, dass ich gar nicht weiß, wie ich das hier alles ausformulieren soll, wo ich anfangen soll, wo ich doch in Wahrheit eine „thematische Unwissende“ bin!? Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ich mich definitiv intensiver mit der Thematik und den „Grundlagen dieses Konfliktes“ beschäftigen sollte. Was ich aber sagen kann ist, dass der Verlag Nautilus hier tolle Arbeit leistet, um auch solche verschiedenartigen Themengebiete mit ihren Problemstellungen und Aufarbeitungen uns Leser*innen näher zu bringen. Uns, die vielleicht sehr wenig (intensive) Berührungspunkte mit diesen politischen Themen, Konflikten, etc. haben. Der Krieg in Syrien ist ja noch aktuell, von daher hat die Lektüre nicht an Aktualität verloren, und Ziad hat das bereits 2014 erschienene Buch aktualisiert. Von meiner Seite eine Leseempfehlung - vor allem für Personen, die schon ein wenig in das Thema eingelesen sind und nicht völlig neu „einsteigen".

Syriens verwaiste Revolution
Syriens verwaiste Revolutionvon Ziad MajedEdition Nautilus GmbH