Mal eine ganz andere Art von Krimi als die, die man aus der britischen/amerikanischen Literatur gewohnt ist. Teilweise erinnert der Roman eher an eine Charakterstudie, teilweise, wenn eine Szene über 3 Seiten in aller Ausführlichkeit gezeichnet wird, wirkt er wie ein Drehbuch. Auch wenn die Geschichte dadurch angehalten oder zumindest verlangsamt wird, war ich als Leser nicht gelangweilt, sondern lediglich etwas verwundert, welches Ziel der Autor damit verfolgt. Alles in allem ein interessanter Exkurs in die “Indie-Krimiszene”, als die ich sie bezeichnen würde :)
Die Tankstelle von Courcellesvon Matthias WittekindtEdition Nautilus GmbH
