Ein Jugendbuch, das einige wichtige Aspekte abdeckt, z. B. Depression, Mobbing, Freundschaft, Tod, Homosexualität. Trotz dieser Fülle an Themen lässt sich das Buch gut lesen, es ist flüssig geschrieben und sicher auch für Jugendliche ansprechend und nachvollziehbar. Für mich persönlich waren die Themen Mobbing, Ausgrenzung/Außenseiter sein und Freundschaft am besten heraus gearbeitet und umgesetzt.
Volker Surmanns Jugendroman "Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit" ist eine feinfühlige und humorvolle Auseinandersetzung mit großen Themen wie Freundschaft, Tod, Mut und Identität. Der 13¾-jährige Leon ist ein gewöhnlicher Teenager mit Stimmungstiefs, die ihn immer wieder beschäftigen. Als er sich mit dem Unfalltod eines Radfahrers auseinandersetzt, beginnt er, sich mit Trauer und Verlust auseinanderzusetzen – unterstützt von seinem Mitschüler Rouven, der selbst mit seinen eigenen Herausforderungen kämpft. Surmann gelingt es, ernste Themen wie Depression, Mobbing und sexuelle Selbstfindung mit Leichtigkeit und Optimismus zu erzählen. Trotz der Schwere des Stoffes bleibt das Buch zugänglich und unterhaltsam, nicht zuletzt durch Leons trockenen Humor und die charmante Erzählweise. Besonders beeindruckend ist die Art, wie der Roman die Vielschichtigkeit von Trauer und Identität behandelt, ohne dabei belehrend zu wirken. Ein Buch, das Mut macht, zum Nachdenken anregt und zeigt, dass es in Ordnung ist, traurig zu sein – und dass Freundschaft und Offenheit helfen können, mit schwierigen Gefühlen umzugehen.
Grundsätzlich vom Gedanken kein schlechtes Buch, allerdings habe ich zu der Thematik bessere, bewegendere Bücher gelesen. Aber es ist sehr gut geschrieben! :)
Wichtige Themen werden mit Leichtigkeit und Humor aufgegriffen ohne an Tiefe zu verlieren
Ich war gleich in der Geschichte drin und habe sie innerhalb weniger Stunden durchgelesen. Der Erzählstil ist flüssig und in einer altersgerechten Sprache geschrieben. Mit manchen Themen hatte unser Sohn (12 Jahre) noch keine Berührungspunkte und ich musste einiges umschreiben. 🙈 Es werden wichtige Themen wie Mobbing, Depressionen, anders sein, Trauer, Alkoholismus, selbstverletzendes Verhalten und Homosexualität aufgegriffen. Es passiert also auf vergleichsweise wenig Seiten sehr viel. 🙈 Was mir besonders gut gefallen hat, die durchaus wichtigen Themen werden nicht vertieft und teilweise mit Humor aufgegriffen, ohne jedoch an Ernst zu verlieren. Vor allem die Trauerthematik und die Bedeutung dahinter fand ich richtig gut. 🙏 Selbst mich hat das Buch trotz seiner Leichtigkeit zum Nachdenken angeregt und sehr oft musste ich auch schmunzeln, der jugendliche Humor zwischendrin hat mich direkt angesprochen. Leons Gefühle wurden sehr gut rübergebracht, manchmal fühlte ich mich selbst wieder in meine Jugend zurückversetzt. Auch wenn ich mit 38 Jahren sicher nicht zur Zielgruppe gehöre, fand ich Leons Geschichte richtig toll und wichtig. 🙏

Wichtige Themen werden mit Leichtigkeit und Humor angegangen ohne an Tiefe zu verlieren
Ich war gleich in der Geschichte drin und habe sie innerhalb weniger Stunden durchgelesen. Der Erzählstil ist flüssig und in einer altersgerechten Sprache geschrieben. Mit manchen Themen hatte unser Sohn (12 Jahre) noch keine Berührungspunkte und ich musste einiges umschreiben. 🙈 Es werden wichtige Themen wie Mobbing, Depressionen, anders sein, Trauer, Alkoholismus, selbstverletzendes Verhalten und Homosexualität aufgegriffen. Es passiert also auf vergleichsweise wenig Seiten sehr viel. 🙈 Was mir besonders gut gefallen hat, die durchaus wichtigen Themen werden nicht vertieft und teilweise mit Humor aufgegriffen, ohne jedoch an Ernst zu verlieren. Vor allem die Trauerthematik und die Bedeutung dahinter fand ich richtig gut. 🙏 Selbst mich hat das Buch trotz seiner Leichtigkeit zum Nachdenken angeregt und sehr oft musste ich auch schmunzeln, der jugendliche Humor zwischendrin hat mich direkt angesprochen. Leons Gefühle wurden sehr gut rübergebracht, manchmal fühlte ich mich selbst wieder in meine Jugend zurückversetzt. Auch wenn ich mit 38 Jahren sicher nicht zur Zielgruppe gehöre, fand ich Leons Geschichte richtig toll und wichtig. 🙏
Ein sehr berührendes Buch über Mobbing für Teenies!
Leon ist fast 14 und hat ab und zu eine große Traurigkeit in sich. Manchmal überkommt sie ihn und er muss in der Schulpause kurz hinter der Sporthalle ein bisschen alleine weinen. Als er im Fach Ethik ein Referat zum Thema Tod und Trauer halten muss - und es beim ersten Anlauf so richtig schön verkackt - stellt er fest, dass er gar nicht der einzige in seiner Klasse ist, der mit solch dunklen Gefühlen zu kämpfen hat und wie gut es sich anfühlt, jemanden zum Freund zu haben, der einen versteht. Mit ganz viel Leichtigkeit und Witz bringt Surmann interessierten LeserInnen ab 12 das Thema Depression näher, ohne sie zu überfordern. Für mich persönlich waren es ein bisschen viele Themen (Depression, erste Liebe, Homosexualität, selbstverletzendes Verhalten und Suizid) für ein so dünnes Buch. Da hätte ich mir weniger Schwerpunkte, dafür aber mehr Tiefe gewünscht. Und - was mag an meinem Alter liegen - die Jugendsprache war mir auch ein Tick too much. Mein 12jähriger Sohn spricht (Gott sei Dank) nicht so und wird Leons Slang stellenweise nicht ohne Erklärung verstehen.
Eine sehr gelungene Mischung aus Witz und Ernst. Die Themen sind vielfältig: Von Trauer über Tod, zu Traurigkeit und Mobbing, bis hin zu Outing, Klischeedenken und Pubertät. Leon ist ein jugendlicher und liebenswerter, wie feinfühliger (meistens), Charakter mit dem Herz am rechten Fleck und einem offenen Blick auf seine Umgebung.






