War richtig gut, tolle Geschichte, super geschrieben

So ein schöner Sommerroman am Meer 🌊☀️☕️
Ein wirklich gelungenes Buch rund um Rosie, die sich ihren Traum vom eigenen Café an der Riviera erfüllt. ☕️🍧 Hat sich sehr gut lesen lassen, toll fand ich ebenfalls, dass neben Rosie auch auf ihre zwei Freundinnen GeeGee und Erica und deren Leben eingegangen wurde. Rundum ein absolut gelungenes Buch für den Urlaub am Meer, ich hatte es in 5 Tagen durchgelesen! 🍹😍
Rosie will ein neues Leben in Cannes anfangen und erfüllt sich ihren Traum von einem eigenen Café. GeeGee lebt von ihrem Job als Immobilienmaklerin mehr schlecht als recht und Emma und ihre Tochter Cammie leiden immer noch unter dem Tod des Ehemanns und Vaters. In diesem Buch begleiten wir die vier einen Sommer lang und dürfen erleben, wie sich vieles zum Besseren wendet, auch wenn es manchmal schmerzhaft ist. Mir hat das Buch an sich gut gefallen. Die Charaktere waren liebenswert und die Beschreibungen der Landschaft in Südfrankreich farbenfroh und so gut, dass man sich die Gegend gut vorstellen konnte. Trotzdem hat mir ein bisschen was gefehlt. Irgendwie wirkten die Geschichten um GeeGee und Emma ein wenig zu flach. Ich hätte gerne mehr über die beiden und ihre Wege erfahren. Rosies Geschichte fand ich hingegen detailreich genug. Wir lernen ihre Familie kennen und ihre Vergangenheit. Auch das Wiederauftauchen des Vaters und seine Versuche, sich mit seiner Tochter auszusprechen fand ich gelungen. Das sich mit ihrem Nachbarn Seb auch noch ein sympathischer Freund und Wegbegleiter einstellt ist natürlich besonders schön. Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen jeder der drei Frauen ein eigenes Buch zu widmen. Dann hätte man GeeGees gescheiterte Beziehung und den Tod von Emmas Mann auch ausführlicher darstellen können. Ich mochte die beiden wirklich sehr. Alles in allem war es ein gut zu lesendes und unterhaltsames Buch. Trotz der genannten Kritikpunkte war es wirklich schön zu lesen. Von daher von mir durchaus eine Leseempfehlung
"Das Strandcafé an der Riviera" hat eigentlich alles was von einer sommerliche Geschichte erwartet, aber leider hat die Umsetzung für mich nicht ganz funktioniert. Zunächst war ich überrascht, dass nicht nur Rosie im Mittelpunkt der Geschichte steht, sondern auch GeeGee und Erica mit ihrer Tochter Clammie. Dies hat zu Beginn zu ein paar Verwirrungen geführt, denn es gab auch eine Vielzahl an namentliche genannten Nebenpersonen, die man erstmal zuordnen musste. Dieses Buch ist ein klarer Fall von will zu viel. Es ist zu überladen mit Personen, Ereignissen und einfach allem. Es wäre vermutlich besser gewesen, wenn man jeder der Frauen ein eigenes Buch gegeben hätte, denn so springt die Geschichte zwischen den einzelnen Perspektiven hin und her, ohne dass man Zeit hat die Personen kennenzulernen und insbesondere die Entwicklung einer vernünftigen Liebesgeschichte. Denn die Romantik bleibt in diesem Buch leider komplett auf der Strecke. Das Ende ist eine Mischung aus Kitsch und Realität, was allerdings zum Buch gepasst hat.



