
Matsumoto Kurzgeschichten
Bei Blue Spring handelt es sich um einen Band bestehend aus Kurzgeschichten, wovon alle mehr oder minder von einer perspektivlosen Jugend handeln. Manche sind dabei klarer, andere eher abstrus. Dabei fand ich die erste Geschichte mit dem Klatschen und die Geschichte um den Revolver noch mit am spannendsten. Und ich finde auch die ganzen Graffitis im Hintergrund, als auch diese teils völlig überladenen Bilder fangen die Stimmung super ein. Ebenfalls diese doch sehr quirligen Charaktere finde ich irgendwie unterhaltsam. Eine Sache die sich hier auch immer wieder bestätigt ist, langeweile macht dumm. Oder wie man es von seinen Eltern ab und zu mal zu hören bekommt, wir hatten ja früher nichts anderes. Die restlichen Geschichten fand ich teilweise etwas abstrakt und schwer zu verfolgen. Obwohl mir dabei die Majong Geschichte auch noch im Gedächtnis geblieben ist. Ansonsten fühlt sich vieles einfach nur willkürlich an. Für Matsumoto Fans wie mich mal einen Blick Wert, gerade auch die Nachworte sind interessant und bieten einen tollen Einblick in den Künstler Matsumoto. Alle anderen sollten eher mit etwas anderem anfangen, wie z.B. “Tokyo dieser Tage” oder “Ping Pong”.







