Sehr spannender Krimi. Dorfschmied Karl in Höchstform!

In diesem zweiten Eifelkrimi mit dem Schmied Karl Bermes aus Disselbach geht es diesmal 1947 um den gefährlichen Kaffeeschmuggel. Der Schmuggler Leopold Schilz wird auf einer nächtlichen Route ermordet. Nur ein Jahr nach den Ereignissen aus "Ein Echo aus stählerner Zeit" wird Karl erneut mit dem nun zum Kriminalkommissar beförderten Peters die Ermittlungen aufnehmen. Da Karl selbst gute Beziehungen zu einem luxemburgischen Soldaten hat, von dem er Kaffee bezieht , wird er zusammen mit dem Polizeianwärter Franken in die Schmugglerbande eingeschleust. Mir gefällt wie bereits im ersten Band die sorgfältige und glaubhafte Darstellung der Protagonisten. Karl ist nicht auf den Kopf gefallen, aber auch kein Superheld mit ausgeprägter Spürnase. Er weiss, was gut und richtig ist, macht aber auch Fehler und wirkt im Umgang mit Pauline, die im ersten Band bereits eine grosse Rolle spielte, oft tolpatschig und unbeholfen. Das macht ihn sehr sympathisch. Peters hingegen ist Polizeibeamter durch und durch und will unbedingt den Mörder von Leopold Schilz finden, da dies sein erster Mordfall als Kommissar ist. Mit Führer, Volk und Vaterland hatte er Gott sei Dank nichts zu tun, was ihn sehr auszeichnet. Jede im Buch auftauchende Person ist sehr gut und greifbar dargestellt. Die klare und eindeutige Sprache erzeugt eine historisch dichte Atmosphäre. Man spürt in jeder Phase des Buchs die akribische Aufarbeitung historischer Zusammenhänge im Nachkriegsdeutschland. Hinzu kommt eine immer stetig wachsende Spannung, bei der man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Eine Portion Humor als Abwechslung ist dabei immer im Spiel. Ich kann diesen historischen Krimi mit seinen Protagonisten und der ungewöhnlichen, aber mit Tiefe versehenen Geschichte nur empfehlen. 4,5 von 5 ⭐️

Bereits zum zweiten Mal bin ich gedanklich in die Eifel gereist und habe gemeinsam mit Karl, dem Schmied, ermittelt. Ralf Lano hat mich auch mit dem zweiten Band des historischen Kriminalromans "Der Tod kennt verschwiegene Pfade" überzeugt. Hier trifft Nachkriegsgeschichte auf Verbrechen. Den sympathischen Schmied Karl Bernes, habe ich bereits im ersten Band kennengelernt. Vorkenntnisse sind aber nicht nötig, der Fall ist in sich abgeschlossen. Für mich war es ein Wiedersehen, oder Lesen, mit alten Bekannten. Beim Lesen reist man ins Jahr 1947. Die Folgen des Krieges sind noch deutlich zu spüren. Es herrscht Armut. Kein Wunder, dass der Schmuggel von Waren aller Art Hochkonjunktur hat. Kaffee, Tabak, alles wird illegal verkauft. Einer der Schmuggler wird auf der Strecke erschossen. Der ermittelnde Kommissar bittet erneut Karl um Hilfe. Dieser soll gemeinsam mit dem Polizeianwärter Eddi, bei den Schmugglern eingeschleust werden. Der Krimi steht hier nicht allieinig im Vordergrund. Ich mochte die Dialoge zwischen den Protagonisten sehr gern und natürlich die historischen Informationen. Ich hatte den Eindruck, der Autor hat super recherchiert. Als Leser hat man ein genaues Bild vor Augen und die Missstände der damaligen Zeit werden aufgezeigt. Im Vergleich zum ersten Band, war mir der Kommissar dieses Mal deutlich sympathischer. Die nette Dorfschullehrerin Fräulein Schneebach, kam allerdings für meinen Geschmack etwas zu kurz. Sie hatte nur eine kleine Rolle.Die Zusammenarbeit der beiden empfand ich in Band 1 aber sehr erfrischend. Das Gesamtpaket hat mir wieder super gefallen. Wer historische Romane mag und auch gerne Kriminalromane liest, der wird die Reihe mögen.
Seit den letzten Ereignissen ist ein Jahr vergangen und Dorfschmied Karl wird in diesem zweiten Band der historischen Eifelkrimi-Reihe mal wieder mehr oder weniger unfreiwillig in die Ermittlungen eines Mordfalles reingezogen. Sein Undercover Auftrag mit dem jungen Polizisten Eddi wird auch dadurch erschwert, dass dieser sich Karls Angebeteten Pauline annähert. Karl ist furchtbar eifersüchtig - bis er im Schmugglerring auf die hübsche Karin trifft… Neben den interessanten Ermittlungen zu Mord und Kaffeeschmuggel wird es in diesem Teil auch ein bisschen persönlicher um die Charaktere und ihre Gefühlswelt. Der Schreibstil behält aber weiterhin seine Prise Humor bei, wodurch sich die Geschichte trotz des ernsteren Grundtenors und der teilweise schwierigen Themen wie Mord und Folter spannend und kurzweilig liest. Zum harten Ende möchte ich nicht zu viel verraten, außer dass ich an einer Stelle ganz tief schlucken musste… Der zweite Teil um Dorfschmied Karl hat mir wieder gut gefallen, auch wenn mein Lieblingscharakter, die neugierige Lehrerin Fräulein Schneebach, diesmal einen deutlich kleineren Anteil an der Geschichte hat 😉

Großartiger historischer Kriminalroman ☕️🔎👍
Sommer 1947 in der Eifel - auf einer nächtlichen Tour wird der Kaffeeschmuggler Leopold Schilz ermordet. Als höchst verdächtig gilt der Bürgermeister von Disselbach. Doch Kriminalkommissar Peters zweifelt an dessen Schuld und ersucht erneut den Dorfschmied Karl Bermes um Unterstützung bei den Ermittlungen. Denn der Kaffeeliebhaber Karl hat Kontakte zur Schmugglerszene. Gemeinsam mit dem jungen Polizeianwärter Eddi Franken heuert er als Träger für Schmuggeltouren an, um mehr über den Ermordeten und die Hintermänner des Geschäfts zu erfahren. Auch beim zweiten Band seiner historischen Krimireihe schaffte es Ralf Lano umgehend, mich in eine Zeit zurückzuversetzen, die ich nur aus Erzählungen meiner Großeltern und dem Geschichteunterricht kenne. Der Autor zeichnet mit seinem ansprechenden Stil Bilder, durch die Umgebung und Charaktere zum Leben erweckt werden. Man bekommt als Leser das Gefühl, mitten in den Eifeler Wäldern gelandet zu sein, die Blätter rauschen und die Äste knacken hören zu können, und dem Dorfschmied über die Schulter zu blicken, während man mit ihm durch Disselbach schlendert und er sich mit den Bewohnern des Dorfes unterhält. Kommissar Peters wurde mir in diesem Band noch einen Tick sympathischer und die Dynamik zwischen ihm und Karl gefiel mir ausnehmend gut. Die Wendung im Plot und die Lösung des Falls haben mir sehr gut gefallen, ein überraschender und überraschend schmerzhafter Verlust hat mich zutiefst getroffen. 🥺 Lano lässt mit seiner Reihe eine entbehrungsreiche Zeit wiederauferstehen und macht deutlich, dass auch in den Nachkriegsjahren der unermessliche Schrecken des Krieges präsent war. Eine großartige Reihenfortsetzung, die für mich Film-Potenzial hat! 👍

"Die Grausamkeit, zu der die Menschen fähig waren, hatte in den letzten Jahren fröhliche Urstände gefeiert."
"Der Tod kennt verschwiegene Wege" schließt sich an den ersten Band der Reihe an. Wir begleiten wieder den Schmied Karl in der Eifel der Nachkriegszeit, der gemeinsam mit dem Polizisten Peters und der Lehrerin Fräulein Schneebach Verbrechen aufklärt. Wie auch beim ersten Band beeindruckt das Buch durch seine Authentizität. Die Nachkriegsatmosphäre mit all ihren Spannungen und Herausforderungen ist quasi spürbar. Durch den bildhaften Schreibstil konnte ich mir die Szenen sehr gut vorstellen. Auch die Figuren sind authentisch und nachvollziehbar, jede hat ihren Charakter und ihre Eigenheiten. Für mich war der zweite Band im Gegensatz zu seinem Vorgänger weniger spannungsgeladen, die Handlung entwickelt sich deutlich langsamer und der Schwerpunkt scheint mehr auf der Atmosphäre als krassen Twists zu liegen. Der erste Band wirkte dichter und dadurch schneller, was mehr Spannung erzeugte. Dennoch habe ich auch dieses Buch gerne gelesen und mit den Figuren mitgefiebert. Die authentische Schilderung der Begebenheiten der Nachkriegszeit haben zum Nachdenken angeregt, was zum langsameren Tempo des Buches passte. Ein toller und empfehlenswerter Kriminalroman.

🅡🅔🅩🅔🅝🅢🅘🅞🅝 zu Ralf Lano - Der Tod kennt verschwiegene Pfade Preis: 15,00 € Seiten: 381 Genre: Kriminalroman Verlag: KBV Inhalt: Bild 2 Meine Meinung: Vielen Dank an Ralf Lano für das Rezensionsexemplar. Nach dem mir Band 1 schon sehr gefallen hat, habe ich mich sehr gefreut als Band 2 bei mir ankam. Auch dieser Teil konnte mich wieder sehr überzeugen. Es geht direkt spannend mit dem Prolog, in dem ein Mord geschieht, los. Nach für nach kommen dann immer mehr Einzelheiten ans Licht. Außerdem gibt es einige Wendungen mit denen ich so nicht gerechnet habe. Die Charaktere um Dorfschmied Karl, Kriminalkommissar Peters und natürlich Fräulein Schneebach sind alle sehr sympathisch, intelligent und unterhaltsam. Die Dialoge sind humorvoll, schlagfertig und scharfsinnig. Das Ende hat mir gut gefallen, obwohl dort was passiert ist, was mich doch traurig zurück gelassen hat. Ich freue mich schon sehr auf Band 3. Fazit: Band 2 um Dorfschmied Karl der mich wieder voll überzeugt hat. Ein interessanter Fall mit überraschendem Ende. 4,5/5 👍 [Werbung]
Der Tod kennt verschwiegene Pfade von Ralf Lano ist sein zweiter Eifel-Krimi mit Dorfschmied Karl und Lehrerin Fräulein Schneebach. Sommer 1947: Die Eifel ist von den Franzosen besetzt. Kriminalkommissar Peters hat den Auftrag, den Mord am Kaffeeschmuggler Lupen-Leo zu untersuchen. Er bittet Dorfschmied Karl um Unterstützung, da dieser ihm bereits im Jahr zuvor bei Ermittlungen hilfreich zur Seite stand. Karl und Polizeianwärter Eddie sollen in die Schmugglerbande eingeschleust werden. Die beiden jungen Männer nehmen an einer nächtlichen Schmuggeltour teil. Unter den Schmugglern ist ein ehemaliger KZ-Aufseher, der von Eddie nach einem Wildschweinangriff versorgt wird. Sie tauchen in die Gemeinschaft der Kaffeeschmuggler ein, und Karl verliebt sich in die hübsche Karin. Diese ist längst nicht so zurückhaltend wie die Tochter des Lagervorstehers Paulina, auf die Karl schon vor längerer Zeit ein Auge geworfen hatte. Auch den zweiten Teil der Eifel-Reihe von Ralf Lano habe ich gern gelesen. Ich mag die Figur des schüchternen Dorfschmieds und habe mich sehr über seine unbeholfenen Versuche amüsiert, Paulina näherzukommen. Der Autor schreibt bildhaft und authentisch. Schade, dass Fräulein Schneebach im zweiten Band nur ein paar kurze Gastauftritte hatte, ihren trockenen Humor mag ich sehr. Das Ende hat mir sehr gut gefallen – insbesondere angesichts der Verbrechen, die Lupen-Leo begangen hatte. Ich freue mich auf Band 3, der demnächst erscheint.
Dies ist der zweite Teil der Krimireihe rund um den Dorfschmied Karl, der wieder in einen spannenden Fall verwickelt wurde. Wir sind zurück im überschaubaren Disselbach in der wunderschönen Eifel. Zwischen unberührter Natur, dichten Wäldern und der verschlafen ländlichen Idylle tut sich etwas. Tief in der Nacht sind sie unterwegs, heimlich schmuggeln sie den zu dieser Zeit kostbaren Kaffee von Belgien entlang der Grenze bis in den Süden der Eifel. Doch dann fällt ein Schuss. Das der nicht vom Zoll abgegeben wurde ist schnell klar, doch wer war es dann und warum? In einem spannenden Fall sucht sich unser Kriminalkommissar Peters wieder Hilfe von Karl, unseren Schmied. Auch kommen wieder viele schon bekannte Charaktere aus dem ersten Teil darin vor, was einem ein Gefühl von nachhause kommen gibt. Wir lernen die Dorfbewohner noch näher kennen und nehmen daran Teil, wie es den Bewohnern von Disselbach innerhalb des letzten Jahres ergangen ist. Mitlerweile wurde das neue Bundesland Rheinland Pfalz gegründet und es gibt wieder eine Polizei, die versucht für Ordnung zu sorgen. In wie weit diese, die noch nicht ganz klaren Strukturen der Rechtssprechung nach dem Krieg für sich nutzt, dehnt und ausweitet müsst ihr allerdings selbst lesen. Ralf Lano ist hier wieder ein fabelhaft spannender Krimi gelungen, der noch viel mehr ist, als nur das. Der Fall lässt einen auch nachdenken, wie man wohl selbst in einer solchen Situation gehandelt hätte. Zudem beschreibt er eindrücklich, wie das Leben der Bevölkerung zu dieser Zeit war und was man riskieren musste, für eine gute Tasse Kaffee. Eine klare Empfehlung und tolle Fortführung der Krimireihe.

Gelungene Fortsetzung mit viel Charme und spannender Story
Band 2 kann genauso überzeugen wie bereits der erste Teil. 1 Jahr ist seit der Handlung von diesem vergangen und Dorfschmied Karl geht seinem täglichen Handwerk nach. Doch dann gerät mal wieder alles aus den Fugen und Karl muss sich mit Schmugglern und einer weiteren geheimnisvollen Frau in seinem Leben auseinandersetzen. Was war ich gespannt auf dieses Buch und ich bin absolut nicht enttäuscht worden. Die Handlung wird toll aufgebaut, beginnt mal wieder etwas verwirrend und klärt sich im weiteren Verlauf nach und nach auf. Die Charaktere bestehen aus alten Bekannten, wie der aufbrausenden Pauline Globkow, dem neugierigen Fräulein Schneebach oder auch neuen Gesichtern wie Polizeianwärter Eddi oder die geheimnisvolle Karin, die Karl den Kopf verdreht. Das kleine Örtchen Disselbach ist mal wieder ein bekannter Handlungsort, auch wenn es dieses Mal auch in den Wäldern der Eifel und Bittburg spielt. Da das Setting nach dem zweiten Weltkrieg angesetzt ist, gibt es viele zeitgenössische Anekdoten und Anspielungen, welche mir sehr gut gefallen haben. -Fazit- Eine sehr gelungene Fortsetzung, die mich neugierig auf den dritten Band macht. Karl ist ein eigensinniger, aber auch sympathischer Protagonist und ich freue mich schon darauf, mehr von ihm und Disselbach zu lesen. Eine absolute Empfehlung von mir für diese tolle Reihe.
Im zweiten Band rund um den Dorfschmied Karl gehen wir auf Schmugglerjagd 🤭 Die Story spielt 1947 in der Eifel und auch hier hat es Ralf Lano wieder geschafft, die Stimmung die während der Nachkriegszeit herschte dem Leser näher zu bringen. Ebenso sind die historischen Fakten/Details wieder sehr gut in Szene gesetzt wurden 😊 Karl punktet bei mir wieder mit seiner sympathischen, schüchternen Art und ebenso fand ich Kriminalkommisar Peters mit seiner charismatischen Art diesmal sehr interessant. Ich fand es super, dass viele Charaktere aus Band 1 auch wieder eine Rolle bekommen haben. So konnte ich die Entwicklung z.B. zwischen Karl & Pauline (❤️) weiterverfolgen und auch wieder über Fräulein Schneeberg schmunzeln 🤭 Die Schmugglerjag hat mir mega gut gefallen, schon alleine weil ich Kaffee über alles liebe ☕️ Es war sehr interessant mitzuverfolgen, wie die Dinge sich innerhalb der Schmuggler Gruppe entwickelt haben und ebenso die Geheimnisse der Menschen zu erfahren. Teils waren diese einfach nur grausam und unfassbar. Das Ende fand ich sehr traurig und emotional, aber genau das hat das Buch nur umso besser gemacht. Zwischendurch gab es für mich mal kleinere längen, aber groß gestört hat es mich nicht 😊 Für mich war es erneut ein toller historischer Kriminalroman mit einer Portion Spannung, Liebe, historischer Atmosphäre und interessanten Charakteren 🥰 Leseempfehlung geht raus 🫶
Dorfschmied Karl ermittelt wieder
…dieses Mal undercover als Kaffeeschmuggler. Wieder eine spannende Story mit bekannten Gesichtern und historischem Hintergrund. Toller Schreibstil. Absolute Leseempfehlung!
Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Krimi rund um den Dorfschmied Karl Bermes. Die Geschichte führt uns wieder in die schöne Eifel, genauer gesagt in das Dorf Disselbach, das wir bereits aus dem ersten Band kennen. Viele Figuren aus dem ersten Teil kehren zurück, und es sehr schön, sie wiederzusehen. Der Prolog des Buches sorgt sofort für Spannung, doch es dauerte eine kurze Weile, bis ich wirklich in die Geschichte hineingefunden hatte. Nach kurzer Zeit nimmt die Spannung jedoch wieder deutlich zu. Vor allem das Ende kam für mich eher überraschend. Die Geschichte bleibt jedoch nicht nur auf spannende Ermittlungen fokussiert, sondern bringt auch die schwierigen Themen der Nachkriegszeit zum Vorschein. Die sozialen und politischen Probleme, die das Leben in der Nachkriegszeit prägten, werden sehr gut und authentisch dargestellt. Es ist spürbar, wie die Narben der Vergangenheit das Leben der Menschen beeinflussen und wie diese Geschichte auch ein Stück Zeitgeschichte widerspiegelt. Besonders gelungen ist, dass der Autor die Zeitgeschichte geschickt in den Krimi integriert, ohne dass der Spannungsbogen allzu sehr darunter leidet. Alles in allem ein sehr gelungener zweiter Band, der dem ersten Band in nichts nachsteht. Eine gute Mischung aus Spannung, gut entwickelten Charakteren und einer authentischen Darstellung der Nachkriegszeit.
Super Krimi aus der Eifel mit einem Schmied als Hauptprotagonisten 😊
Der Inhalt📚: Sommer 1947 in der Eifel. Schmied Karl Bermes hat die vergangenen Ereignisse des letzten Jahres nicht mal ganz verarbeitet, als ihm erneut der Kriminalkommissar Peters einen Besuch abstattet. Grund dafür ist der Mord an Leopold Schilz, einem Kaffeschmuggler. Um mehr über die mutmaßlich tiefen Hintergründe zu erfahren muss jemand eintauchen in die Kreise einer Schmugglerbande. Wer eignet sich also besser dazu als Karl, der ohnehin bei Schmugglern seinen Kaffee bezieht ? Karl taucht ab in diese düstere Welt und deckt in Zusammenarbeit dunkle Hintergründe auf. Der Schreibstil ✍️: Der Autor beschreibt die Orte sehr treffend und es fällt nicht schwer die eigenen Bilder im Kopf zu entwickeln. Karl ist nach wie vor ein interessanter Charakter mit einer großen Portion Mut. Auch der freundliche Eddie hat mir als Figur total zugesagt. Die trockenen Sprüche zwischen Bermes und Peters sind immer wieder unterhaltsam und Rottweiler Rolfi ist eine super schöne, kleine Nebenrolle in dem Krimi. Persönliches Fazit 👍: Der Krimi konnte mich total überzeugen. Ich konnte nicht erahnen wer der Mörder war auch wenn ich mir lmmer wieder meiner Sache sicher war. Ich finde es auch schön, dass tiefer auf Karls Liebesleben eingegangen wurde. Gerade in den letzten 100 Seiten kamen so einige unerwartete Schocker und der Weg dahin hatte eine angenehme Spannungskurve. Ich kann den Krimi definitiv nicht nur Fans der Eifelregion empfehlen sondern auch Krimi Fans die mal Lust haben auf einen anderen Hauptprotagonisten als den klassischen Ermittler ☺️ 4,5 / 5 ⭐
Atmosphärisch dichte und charakterstarke Erzählung.
"Der Tod kennt verschwiegene Pfade" von Ralf Lando entführt die Leser in die Eifel der Nachkriegszeit und setzt die Geschichte des Vorgängerbands fort. Im Mittelpunkt stehen erneut der Schmied Karl, der Polizist Herr Peters und Fräulein Schneebach, die gemeinsam versuchen, Verbrechen in einer von Umbrüchen geprägten Region aufzuklären. Die Stärke des Romans liegt zweifellos in der authentischen Darstellung der historischen Atmosphäre. Lando gelingt es, die Nachkriegseifel mit ihren sozialen Spannungen und dem Wiederaufbau lebendig werden zu lassen. Die detaillierten Beschreibungen der Landschaft und der damaligen Lebensumstände vermitteln ein plastisches Bild dieser Epoche. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und verleihen der Geschichte Tiefe. Besonders der junge Polizeianwärter Eddie entwickelt sich im Verlauf des Romans zu einer sympathischen Figur, mit der man mitfühlt und deren Entwicklung man gerne verfolgt. Auch der Schmied Karl und Polizist Peters tragen mit ihren Eigenheiten zur Authentizität der Erzählung bei. Der Spannungsbogen entwickelt sich eher gemächlich, wobei die Handlung stellenweise mehr auf die atmosphärische Tiefe als auf rasante Wendungen setzt. Einige Passagen verlaufen vorhersehbar, dennoch überzeugt das Buch mit seiner stimmungsvollen Erzählweise und den authentischen Charakteren, die den Leser in die Welt der Nachkriegseifel eintauchen lassen. Im Vergleich zum Vorgängerband erscheint dieser Roman weniger packend. Während der erste Teil mit einer dichten und mitreißenden Handlung überzeugte, kann die Fortsetzung dieses Niveau nicht ganz halten. Die Erwartungen, die durch den ersten Band geweckt wurden, werden hier nur teilweise erfüllt. Zusammenfassend bietet "Der Tod kennt verschwiegene Pfade" eine atmosphärisch dichte und charakterstarke Erzählung, die, wie ich persönlich finde, in puncto Spannung hinter dem Vorgänger zurückbleibt. Für Leser, die Wert auf historische Genauigkeit und tiefgründige Charaktere legen, und dabei auf solide Krimihandlung setzen ist der Roman eine lohnende Lektüre.

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Auf geht die zweite Runde mit dem Eifler Schmied Karl Bermes. Ralf Lano lässt den Schmied auch bei "Der Tod kennt verschwiegene Wege" wieder zum Ermittler werden😁 Wir tauchen wieder in die rauhe Welt der Nachkriegszeit ein. Diesmal muss Karl einen Mord in einer Schmugglerbande aufklären und muss dabei Undercover gehen. Die dunkle und grauen Welt von Deutschland nach dem Krieg wurde wieder super dargestellt. Es ist faszinierend zu lesen, wie die Menschen damals sich über Wasser gehalten haben. Wir treffen auf alte Bekannte Protagonisten, genau wie auf einige neue. Alle wurden wieder 1A ausgearbeitet und man kann mit ihnen fühlen. Karl als Hauptprotagonisten finde ich sowieso super. Die Kapitel sind wieder kurz gehalten und der Schreibstil ist auch Bombe. Das Buch ist ruck zuck gelesen, genau wie sein Vorgänger. Die Spannung ist auch immer vorhanden und man rätselt immerzu mit, wer was getan hat😁 Ralf Lano hat mit diesem Kriminalroman aus der Eifel wieder mal alles richtig gemacht und daher eine klare Leseempfehlung von mir😁 Ich bin schon gespannt, wie es mit Karl weitergehen wird😁

Nachdem ich Teil 1 gelesen habe und mir das Buch so gut gefallen hat, habe ich jetzt auch Teil 2 gelesen , ich fand es mal wieder sehr aufregend und super spannend das Buch zu lesen, die Ermittlung mit dem Dorfschmied Karl fand ich sehr interessant, ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen , mit dem Ende habe ich mal wieder nicht gerechnet, die Bücher gefallen mir insgesamt sehr gut. Hiermit bedanke ich mich beim lieben Ralf Lano Vielen Dank für das Rezensionsexemplar , hat mich sehr gefreut dass ich auch den zweiten Teil lesen durfte.
















