Traue niemandem, dem du nicht gegenüberstehen kannst!
Ein Suizid am Bodensee und ein brutaler Mord in München, zwei Fälle, die nichts verbindet. Oder etwa doch? Jennifer Häfele von der Kripo Kempten, die vom Bruder des Selbstmörders auf Ungereimtheiten hingewiesen wird, stößt bei ihren Ermittlungen auf eine Datingplattform, genau auf dieser war auch das Mordopfer in München unterwegs. So trifft Jennifer auf ihren Münchener Kollegen August Wutz, für den es sein letzter Fall sein dürfte, als sie das LKA einschalten, um den Ursprung der Plattform zu finden. Als sie immer tiefer in die Weiten des Internets bohren, stoßen sie auf eine unheimliche Bedrohung… Der Autor Georg Brun führt uns in diesem Roman wirklich eindrucksvoll die Gefahr vor, die uns durch die immer weiter entwickelte und eingesetzte KI drohen kann. Was im Moment noch wie Utopie erscheint, könnte leider schon morgen brutale Realität sein. Bei den Protagonisten hat mich besonders die Figur des Bruders des Toten vom Bodensee gefesselt: Auf der Suche nach dem, der seinen Bruder in den Selbstmord getrieben hat, gerät er selbst in eine Falle. Doch wenn du am Ende denkst, jetzt ist alles geklärt und alles wird gut, wird der aufmerksame Leser mitbekommen, dass die Gefahr weiterhin lauert…




