Die Grundidee ist super!
Ein kleines Dorf, wo jeder jeden kennt und direkt merkt man, dass jemand was zu verheimlichen hat. Überall hat man die Blicke der Bewohner im Blick und dein Nachbar beobachtet dich ganz genau. Die Spannung die dadurch entsteht, gibt einen im ersten Moment erstmal den Vibe, den das Buch auf jedenfall braucht! Peer als Charakter war sehr tiefgründig. Durch seinen Unfall, konnte man ihn fühlen und nachempfinden. Er hat extreme Tiefe bekommen und sehr viel Authentizität. Trotzdem habe ich das Gefühl gehabt, dass man ihm nur vor den Kopf gucken kann und nicht genug im Detail drinnen hängt. Gerade der Anfang des Buches zog sich für mich leider wie Kaugummi und ich brauchte extrem lange um dran hängen zu bleiben. Aber ich blieb hartnäckig. Es ist alles sehr umfangreich beschrieben und ich glaub da lag einfach genau mein Problem. Trotz das es ein Krimi ist, werden Themen wie Diskrimierung und Zugehörigkeit nochmal verdeutlicht. Es ist wirklich ein tolles Buch, wenn man die Mischung aus Krimi und einem ausführlichen Worldbuilding mag und die Geschichte sich auch eher mal in die Länge ziehen darf. Für mein leseverhältnis war es einfach nichts wirklich was.




