Kommissar Falck und sein Team stehen vor der Herausforderung, einen Mordfall aufzuklären. Schnell wird klar, dass das Opfer zahlreiche Feinde hatte .Der Kreis der Verdächtigen ist entsprechend groß. Besonders interessant ist die Verknüpfung zu einem Vermisstenfall aus dem Jahr 2004, der immer wieder in Rückblenden aufgegriffen wird und zusätzliche Spannung erzeugt. Norma versteht es , ihre Leser auf falsche Fährten zu locken. Immer wieder hatte ich neue Verdächtige im Blick ,doch die tatsächliche Auflösung hat mich vollkommen überrascht. Die Spannung bleibt dabei durchgehend und trägt die Geschichte bis zum packenden Ende. Ein weiteres Highlight ist der Schauplatz in Berlin-Spandau und Falkensee, der der Handlung eine authentische Atmosphäre verleiht. Der Schreibstil ist angenehm leicht, zugleich detailliert und sehr gut lesbar. Ich freue mich bereits jetzt auf weitere Fälle mit Kommissar Falck. Eine klare Leseempfehlung!
Ein Krimi mit ganz eigener Sprache
Obwohl, oder gerade weil mich der Schreibstil sehr an die Krimis von früher erinnert hat, finde ich dieses Buch sehr spannend und unterhaltsam. Die Dialoge und Vernehmungen haben mich durch die ganz eigene Sprache, an Filme aus den 80-ern erinnert. Dabei spielt die Geschichte 2024. Die Rückblicke ins Jahr 2004 haben für noch mehr Spannung gesorgt. Der Kommissar verlässt sich neben der modernen Technik gerne auf Notizbuch und Stift. Er strahlt auch eine Wärme und Menschlichkeit aus. Bis zum Schluss hatte ich immer wieder falsche Verdächtige, was zeigt, wie gut es geschrieben ist. Auch mag ich es sehr, dass es auch für die Nebenstränge am Ende noch einen Einblick auf das Leben nach der Auflösung des Falls gibt. Für diesen Krimi mit der ganz eigenen Sprachweise gebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung.
Spannendes Puzzle und ein Ermittler-Duo mit Ecken und Kanten
Ein starker Auftakt! Kommissar Curd Falck und sein Kollege Matthias Steinmann stürzen sich in ihrem ersten Fall direkt in den Mord an einer unbeliebten Prominenten. Da das Opfer etliche Feinde hatte, wimmelt es nur so vor Verdächtigen – die Ermittlungen werden durch geschickte Verwicklungen immer komplexer. Besonders lebendig bleiben mir die Charaktere in Erinnerung: Der sympathisch-eigensinnige Falck mit seinen handschriftlichen Notizen bildet ein tolles Duo mit Steinmann, den ich beim Lesen bildlich vor mir mampfen sah. Norma K. König beweist einen feinsinnigen Blick für Details und schenkt jeder Figur eine eigene Geschichte, die perfekt in das Krimi-Puzzle passt. Da mein Verdacht ständig wechselte und das Finale mich absolut in Atem hielt, empfehle ich dieses Buch sehr gerne weiter!


