Achtung! Spoilergefahr! Das ist der zweite Band einer Reihe. Klappentext: Ella und Luca sind zusammen. Aber nicht alle sind begeistert, besonders Lucas Ex-Freundinnen haben es auf Ella abgesehen. Doch Ella wäre nicht Ella, wenn sie nicht mit spitzer Zunge zurückschlagen würde. Seit sie einen neuen Video-Blog über Bücher präsentiert und einen Job in einem Café angenommen hat, ist ihr Blog angesagt und sie populär geworden. Und Lucas bester Freund Fritz ist auch auffallend oft dabei ... Cover: Eigentlich ganz schön, leider ist es in echt ziemlich unscharf und verpixelt. Vielleicht sollte das so sein, aber ich persönlich finde, dass es eher unprofessionell aussieht. Meine Meinung: Bei einer Leserunde auf LovelyBooks habe ich den zweiten Band von "Loving" gewonnen und mich natürlich sehr darüber gefreut, dass ich erfahren durfte, wie es mit Ella und Luca weitergeht. Der Schreibstil ist genauso locker und schnell zu lesen wie im ersten Band. Man lernt die beiden Hauptfiguren, Ella und Luca, immer besser kennen und erfährt auch mehr über Lucas Ex-Freundinnen. Auch einige andere Nebenfiguren werden wichtiger. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Probleme realistisch und nicht einfach aus der Luft gegriffen waren. Ich konnte alles gut nachvollziehen, vor allem die Gefühlswelt von Ella und Luca. Natürlich erfährt man auch wieder ein bisschen über Ellas Blog und was sie liest. Manchmal musste ich grinsen, weil einige bekannte Bücher darin vorkommen. Das Ende fand ich (wie auch beim ersten Band) sehr gut, weil es nicht so klassisch und vorhersehbar wie bei vielen anderen Büchern ist. Ich hoffe, es gibt noch einen dritten Teil! Fazit: "Loving more" ist eine süße Fortsetzung zu "Loving" und sehr gut zum Zwischendurch-Lesen geeignet. 5 von 5 Sternen!
Ella und Luca sind zusammen – und glücklich. Doch nicht jeder gönnt ihnen ihr Glück. Vor allem Lucas Exfreundinnen beobachten seine neue Beziehung argwöhnisch. Ella, die plötzlich in der Schule im Rampenlicht steht, fühlt sich damit eher unwohl. Ist das der Preis dafür, mit Luca zusammen zu sein? Ihrem Blog tut ihre neue Popularität allerdings wohl und als sie sich als Booktuberin versucht, geraten die Dinge ins Rollen, denn die Neider stehen schon bereit. Und so lebten sie glücklich bis ans Ende aller Tage!? Wie ist das eigentlich mit Liebesromanen? Am Ende überwinden die Liebenden alle Schranken und Hindernisse und schreiten zusammen in den Sonnenuntergang. Und dann? Was passiert eigentlich nach dem Buchende? Geht es immer romantisch und leidenschaftlich weiter? Oder machen sich nach dem Happy End Alltag und Langeweile breit? Irgendwie ist man ja so glücklich, wenn sie sich am Ende endlich doch noch kriegen und manchmal ist es vielleicht besser, wenn man gar nicht erfährt, wie es weiter geht. Katrin Bongard stellt sich in der Fortsetzung ihrer wunderbaren Liebesgeschichte “Loving” (Rezension) dieser Frage. Zunächst schweben Ella und Luca gemeinsam auf Wolke sieben. Doch als die Schule wieder anfängt, wird insbesondere Ella auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Sie sieht sich im Fokus der Mädchen, die ihr die Beziehung zu Luca neiden. Doch auch Sonnenschein Luca bekommt zu spüren, dass Glück nicht immer selbstverständlich ist. “Ich weiß. Man muss um seine Beziehung kämpfen, man muss durch Höhen und Tiefen zusammen gehen. Das gehört dazu. Alles andere gehört in Kitschromane, wo das Happy End an jedes Riesendrama angeklatscht wird, als ob eine Beziehung alle Probleme lösen würde.” (Ella in “Loving more”, eBook, Pos. 2456) Romantik und Leidenschaft kommen auch in der Fortsetzung nicht zu kurz. Das Prickeln ist immer noch spürbar und Ella und Luca sind nach wie vor ein süßes Paar. Katrin Bongard ist wie gewohnt ganz nah an ihren jugendlichen Protagonisten und versteht es, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen und Zeit und Raum vergessen zu lassen. Nebenfiguren wie Fritz rücken in einen stärkeren Fokus, andere wie Zoe weichen weiter zurück. Allen Nebenfiguren gemein bleibt, dass sie Luca und Ella lediglich von Zeit zu Zeit flankieren und ihnen eine Bühne bereiten. In “Loving more” erzählen Ella und Luca abwechselnd aus ihren Perspektiven, wobei es immer eindeutig ist, bei wem man sich befindet. Dies eröffnet auch einen besseren Einblick in Lucas Gefühlsleben und ein Gefühl dafür, wie Jungs ticken. Auch macht diese Erzählweise die Beziehung intensiver erlebbar und zeigt auf, wie leicht Missverständnisse entstehen können. Bongards reduzierter, temporeicher Erzählstil, der sich sowohl im Plot als auch sprachlich auf das Wichtigste konzentriert, lässt “Loving more” als Kopfkino pur entstehen und den Leser mittendrin dabei sein. “Loving more” ist eine rundum gelungene Wohlfühlstory, die ihrem zauberhaften Vorgänger in Nichts nachsteht. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Ella, Luca und den anderen und bin gespannt, wie es in “Loving one more” weitergeht. © Tintenelfe www.tintenhain.de

