
„Ein perfekter Mord?“
„Hexenkind“ von Sabine Thiesler beginnt mit einem Todesfall. Sarah, eine Deutsche, verheiratet mit einem Italiener, wird ermordet in ihrem Haus aufgefunden. Durch Rückblicke auf ihre Vergangenheit vor vielen Jahren oder auch auf die letzten zwei-drei Jahre vor ihrem Tod, werden wir zum Motiv hingeführt. Doch weit gefehlt, was mir im Laufe des Buches plausibel erschien, wird immer wieder umgestoßen. Sehr spät erst kristallisiert sich heraus, wie es zu dem Mord kam. Sarah liebte ihren Ehemann, war aber nichtsdestotrotz ständig untreu. Ihre Kinder vernachlässigte sie und überließ sie gerne ihrem Mann und den Schwiegereltern. Sarah ist keine sympathische Person, dazu ist sie viel zu egoistisch. Hat sie den Tod verdient? Nein, denn auch wenn ihr Lebenswandel nicht vorbildlich wahr, rechtfertigt das keinen Mord. Das Buch ließ sich wunderbar lesen, es war immer spannend und ich war immer neugierig auf das nächste Kapitel. Ich kann es absolut weiterempfehlen.






























