16. März
Bewertung:5

Angesichts der brutalen Poesie ihrer Sprache, die an ein kleines Kind, das einen Plüschhund mit aller Radikalität und Rücksichtslosigkeit des jugendlichen Zorns seziert und zerrupft, erinnert und bohrt und schlängelt und gleitet und schabt und piekt und einen desöfteren offenen Mundes zurücklässt, falle ich auf die Knie. Ich habe wirklich selten erlebt, dass die Steifheit und Fiesheit der deutschen Sprache einerseits so gewaltsam mit Schönheit und Einfallsreichtum überrannt wird und andererseits so sinnvoll genutzt wurde. Halleluja!

Nachhinein
Nachhineinvon Lisa KränzlerVerbrecher
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