15. Mai
Bewertung:3

Nach "die kleinstadtnovelle" wollte ich unbedingt alle Texte und Fragmente von Ronald Schernikau verschlingen. "So schön" bot sich an, hat es doch die perfekte Länge um direkt verschlungen zu werden. Geschrieben wie ein Drehbuch und trotzdem nicht geschrieben wie ein Drehbuch bricht es so oder so mit Lesegewohnheiten. Keine Großschreibung, keine Satzzeichen - ich liebs. Das einzige was es mir wirklich schwer gemacht hat, das Buch als ganzes zu lieben, war das Beziehungschaos. Ich habe bis zum Schluss nicht verstanden wer eigentlich mit wem und warum und warum eigentlich nicht. Das war vielleicht auch der Sinn des Ganzen - angestrengt hat es mich dennoch und nach jedem kleinen Kapitel wurde der Knoten noch größer. Helfen kann da nur eine Beziehungschart à la Lword. Vielleicht wäre das eine schöne illustrative Ergänzung für die nächste Auflage. Trotz Knoten sage ich aber danke an die schernik-maus.

und als der prinz mit dem kutscher tanzte, waren sie so schön, daß der ganze hof in ohnmacht fiel
und als der prinz mit dem kutscher tanzte, waren sie so schön, daß der ganze hof in ohnmacht fielvon Ronald M. SchernikauVerbrecher