29. Nov.
Bewertung:4

Dieses Buch hat das detaillierteste Worldbuilding, was mir je untergekommen ist! Ich meine, es umfasst nicht nur über 200 Jahre Menschheitsgeschichte, inklusive Pandemien, Kriege, Sonnenstürme und Fehlschläge bei der Inbetriebnahme erster KI, sowie Fortschritte auf dem Gebiet der Nanotechnologie und der Gentechnik, sondern auch eine eigene Literatur und eigene philosophische Strömungen! Immer wieder werden Werke fiktiver Autoren zitiert. In dieser akribisch ausgearbeiteten Welt dominieren KI die Kontinente. Sie wachen über die Menschen, werden jedoch wiederum von sogenannten Wächtern beschützt. Eine davon ist Lys Dejôro. Sie bekommt den Auftrag, gegen den Schriftsteller Yu Kishida zu ermitteln, doch als die beiden auf eine Verschwörung stoßen, welche das Fundament der Welt erschüttern könnte, sind sie gezwungen, zusammen zu arbeiten. Die Geschichte der beiden Protagonisten ist spannend, voller Wendungen und unvorhersehbar. Stellenweise konnte ich dem Plot jedoch nicht so richtig folgen, weil die Beschreibung der Welt und der Verzahnung biologischer, digitaler und analoger Aspekte im Vordergrund standen und die Motivationen der Handlungsträger von ihnen ab und an überschattet werden. Wie ein dichter Wald, wo man den Pfad nicht immer sieht. Ich habe es dennoch sehr genossen, dieses Buch zu lesen und ich kann es allen Fans von Dystopien empfehlen.

Selbstkorrektur
Selbstkorrekturvon Ume S. WinterDunkelstern Verlag
10. Nov.
Bewertung:5

Absolute Kaufempfehlung

Inhalt: Dank der KIs kennen die Menschen weder Hunger, Gewalt noch Ungleichheit. Lys Deĵoro ist Wächterin und zuständig für den Schutz der Gesundheits-KI Meneva. Bis die friedvolle Welt aus den Fugen gerät, als Lys’ Wächterkollegen ermordet werden. Ihre Ermittlungen führen sie schließlich zum Hauptverdächtigen im Mehrfachmord, dem Schriftsteller Yu Kishida. Eine undurchsichtige Jagd nach der Wahrheit beginnt, die nichts mit der vorherrschenden Realität gemeinsam hat. Wer entscheidet über den Wert der Wahrheit, wenn sie den Tod bringt und die Lüge das Leben? <SELBST> /KORREKTUR ist mein erster SciFi Roman. Die Handlung spielt auf dem Kontinent Asien. Das Buch ist rasant und spannend geschrieben, man möchte gar nicht aufhören mit lesen. Die Story passt zur heutigen Zeit. Ist KI ein Segen oder Fluch? Selbst hier erlebt man eine Achterbahn der eigenen Meinung. Ich habe sehr bei der Story mit Lys und Yu gelitten. Trotz der ganzen Technik (was mich nicht gestört hat) und Fortschritt, ist immer noch Rebellion und der eigene Wille im Menschen. Fazit: Wahnsinnig spannende Geschichte und dieser Roman ist zurecht nominiert für den Seraph 2024 als bestes Debüt…. Ach ja fast vergessen….Wer Herzschmerz in Storys braucht, diese ist definitiv dabei und ja es sind bei mir Tränen geflossen.

Selbstkorrektur
Selbstkorrekturvon Ume S. WinterDunkelstern Verlag
1. Nov.
Bewertung:2

Der Schreibstil ist leider sehr wirr und man springt so von Szene zu Szene und verliert schnell den Faden der Geschichte. Die Idee wie jeder Kontinent von einer KI gesteuert wird und was das für unsere Gesellschaft bedeuetet ist sehr interessant, aber leider nicht besonders gut umgesetzt.

Selbstkorrektur
Selbstkorrekturvon Ume S. WinterDunkelstern Verlag
23. Sept.
Bewertung:4

/KORREKTUR ist der Debütroman der Autorin Ume S. Winter, die sich darin dem spannenden Thema einer von künstlicher Intelligenz gesteuerten bzw. optimierten Gesellschaft widmet. Wie man es von dystopischen Romanen gewohnt ist, greift sie im Rahmen einer fiktiven Geschichte die aktuelle Diskussion um die Sinnhaftigkeit, aber auch die großen Sorgen einer Gesellschaft auf, die sich auf KI verlässt. Man merkt, dass die Autorin viel Vorarbeit geleistet und gründlich recherchiert hat, um ihre Welt glaubwürdig zu machen. Einige Techniken oder Szenarien, die im Buch erwähnt werden, sind bereits heute Realität und keineswegs mehr Zukunftsmusik. Ume S. Winter beschreibt in "Selbstkorrektur" eine Welt, in der es weder Hunger noch Gewalt gibt. Eine Welt, in der alles geregelt und gerecht ist, um Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Der Roman folgt der Geschichte der Wächterin Lys Deĵoro, die für den Schutz der Gesundheits-KI "Meneva" zuständig ist. Doch schon bald muss sie die "perfekte" Welt, in der sie lebt und für deren Erhalt sie arbeitet, in Frage stellen und sich auf die Suche nach der Wahrheit machen. Ume S. Winter gelingt es bereits in ihrem Debütroman, ein Buch zu schreiben, bei dem man das Geschehen vor dem inneren Auge hat - ein vielversprechendes Zeichen für ein gutes Buch. Geschickt gelingt es ihr auch, jedes Kapitelende wie einen Cliffhanger einer Science-Fiction-Serie wirken zu lassen... man fragt sich unweigerlich, wie es weitergeht. Dieses Gefühl hat sich bei mir bis zum Ende des Buches gehalten und das Warten auf den nächsten Teil fast unerträglich gemacht. Warum also nicht die volle Punktzahl? Zum Ende hin wirkte es etwas überambitioniert, das sorgfältig erdachte Tempo der Geschichte nahm deutlich zu und es wurden mehrere Erzählstränge und Wendungen eingeführt, die mich am Ende zwar zufrieden, aber doch etwas erschlagen zurückließen. Ich habe noch etwas Zeit gebraucht, um das Gelesene nochmal auf mich wirken zu lassen - aber bin zum Entschluss gekommen, dass ich mich auf den Nachfolgerband freue und gespannt bin, wie die Geschichte zu Ende geht.

Selbstkorrektur
Selbstkorrekturvon Ume S. WinterDunkelstern Verlag
24. Jan.
Bewertung:3.5

Uff das war schwieriger als gedacht, im Mittelteil war ich komplett verloren, da waren so viele Ereignisse, die für mich keinen Sinn gaben und passiert sind ohne eine Erklärung. Sonst war es gut, aber mir in den meisten Fällen einfach zu hoch. Ich hätte mich wirklich komplett konzentrieren müssen um alles zu verstehen. Und es ist eine sehr komplexe, verwickelte Geschichte. Wahrscheinlich eher für Leute die oft Science Fiction lesen und nicht für mich Anfängerbaby in dem Genre.

Selbstkorrektur
Selbstkorrekturvon Ume S. WinterDunkelstern Verlag
12. Aug.
Bewertung:4

Spannende Dystopie, wo der Mensch sich mehr auf eine KI verlässt, als auf sich selbst.

Am Anfang des Buches habe ich nicht damit gerechnet, dass es im späteren Verlauf eine solche Wendung nehmen würde. Es erinnert in seiner Erzählweise stark an den Roman 𝘚𝘤𝘩ö𝘯𝘦 𝘕𝘦𝘶𝘦 𝘞𝘦𝘭𝘵 oder an die 𝘔𝘢𝘥𝘥𝘈𝘥𝘥𝘢𝘮-Romanreihe. Beide sind zwar unterschiedlich, jedoch in diesem Debüt von Ume S. Winter (irgendwie) vereint - selbstverständlich positiv gemeint! Auch hier ist es spannend zu lesen, wie sehr der Mensch nach einem perfekten Sein strebt. Was er glaubt aufgeben zu müssen, damit alle ein gerechtes Leben führen können. Spannend finde ich auch die Gedankengänge der Protagonisten, vor allem weil Lys sehr nah am herrschenden System dran ist. Welche unterschiedlichen Meinungen gegeben sind und dass auch dieses Buch versucht dem Leser zunächst glaubhaft zu zeigen, dass nur so eine perfekte Welt aussehen kann. Schön sind daher auch die kleinen Rückblicke in die vergangenen Jahrhunderte und warum sich alles genau dorthin entwickelt hat. Interessant ist auch die Entwicklung der Charaktere und die bis dato angenommene Rolle, aus der sie nicht so leicht ausbrechen können. Fazit: Spannende Dystopie, wo der Mensch sich mehr auf eine KI verlässt, als auf sich selbst.

Selbstkorrektur
Selbstkorrekturvon Ume S. WinterDunkelstern Verlag