28. Okt.
Ziemlich wenig Neues, ziemlich viel Guenther Steiner.
Bewertung:3

Ziemlich wenig Neues, ziemlich viel Guenther Steiner.

Als recht neuer Fan der Formel 1 - ja, auch ich habe den Umweg über den Film F1 und dann über die Netflix Show Driving to Survive genommen, bis ich angefangen habe, die tatsächlichen Rennwochenende zu verfolgen - habe ich natürlich auch den Drang Bücher über das Thema zu lesen und da ich an New Adult Romance meistens keinen Spaß habe, entschied ich mich stattdessen Biografien, bzw. biografische Inhalte zu lesen. Da ich Günther Steiner aus der eben erwähnten Netflix Show kenne (und ja, auch ich bin ein Fan) lag es nahe, dass ich sein Buch lese. Es war... unterhaltsam. Es war ziemlich viel Günther Steiner, so wie er spricht und flucht und lebt. Aber es war auch ziemlich genau das, was man aus diesem einen Jahr schon kannte, wenn man die Netflix Show gesehen hat (nur eben mit mehr Fokus auf den Rennstall Haas und Günther Steine als Person) und leider nicht so viel mehr. Hier und da erhält man noch ein paar Einblicke mehr in die Hintergründe der Haas Gründung und in Günther Steiners Vergangenheit, aber wirklich gebraucht hätte es das Buch meiner Meinung nach nicht. Aber es war trotzdem irgendwie unterhaltsam geschrieben - in Form von Tagebucheinträgen - und auch generell leicht zu lesen. Stellenweise hätte aber mehr editiert werden müssen. Ich weiß nicht, ob Rechtschreib- und Grammatikfehler absichtlich drin gelassen wurden um eine gewisse Form von Authentizität zu bewahren, oder ob sie schlicht übersehen wurde... im Endeffekt stören sie durchaus den Lesefluss. Für Fans gut lesbar für Zwischendurch.

Surviving to Drive - Ein Jahr in der Formel 1
Surviving to Drive - Ein Jahr in der Formel 1von Günther SteinerEGOTH-Verlag