Eine ergreifende Geschichte nach wahren Begebenheiten
Eine Geschichte für die man sich Zeit nehmen und Taschenbücher bereitstellen sollte. Nicht nur das Thema sondern auch die liebevollen Illustrationen ziehen den Leser rasch in einen Sog. Machen wir uns nichts vor, die Geschichte ist grausam, aber umso wichtiger ist es, dass solche Erzählungen von Überlebenden weitergetragen werden und dieses Buch trägt seinen traurigen Teil zur Aufklärung bei. Unbedingt lesenswert!
Zeichnerisch wunderbar dargestellt und eindringlich
Sehr präzise Darstellung. Das Wort "schön" mag ich in diesem Kontext kaum benutzen, aber ich denke, ihr versteht mich trotzdem.
Ich war skeptisch, sich diesem Thema allgemein auf comicartige Weise anzunähern, allerdings beschäftige ich mich viel mit dem Thema Holocaust und Nationalsozialismus, so dass ich darin eine interessante Darstellung sah am Ende.
Und ich muss wirklich sagen, dass durch die bildliche Darstellung das Thema dennoch gut und emotional aufgegriffen wurde. Es verschafft dieser schweren Thematik einen guten und verständlichen Zugang, ohne die Brutalität gänzlich zu verwischen (wobei es die brutale Realität nicht annähernd nahe bringt wie ich finde, aber das muss auch nicht der Mittelpunkt sein denke ich). Denn trotz der Tatsache, dass vermieden wurde gewalttätige Szenen zu zeigen, gelingt es dem Autor und Zeichner wunderbar, hier die schwierige und traurige Situation einfühlsam klarzumachen
Ich kann dieses Buch bzw . diese Buchform sehr empfehlen!
Am Tag des Deutschen Einmarsches verlor Dita ihre Kindheit und begann, die Menschen zu fürchten. 💔🖤
Diese auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte geht direkt unter die Haut. Dita wird mit ihrer Familie zuerst nach Theresienstadt und dann nach Auschwitz deportiert. Im KZ sucht Dita Arbeit und so wird sie auserkoren die letzten im Lager verbleibenden Bücher zu verwalten und zu beschützen. Die Illustrationen sind so düster und ausdrucksstark und lässt einen die Angst, Trauer und den Schmerz spüren.
Allerdings regt es sehr zum Nachdenken an.
Zu allererst, das Buch ist wirklich toll. Die Zeichnungen sind großartig und es ist mal etwas ganz anderes, Bilder dazu zu sehen, als "nur" die Worte zu lesen und sie sich vorzustellen.
Es ist grausam, was damals geschehen ist und es liegt in unserer Verantwortung, dass so etwas niemals wieder geschieht.
Ich werde auf jeden Fall nachschauen, ob es noch mehr Teile gibt und werde mir auch diese holen.
Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Dieser Graphic Novel ist eine Adaption von dem gleichnamigen Roman. Die Hauptdarstellerin des Buches, ein 14jähriges jüdisches Mädchen namens Dita, wird zur Bibliothekarin des Familienlagers in Auschwitz benannt. Heimlich verwaltet sie die vorhandenen Bücher im Lager und aber auch die ,,lebenden" Bücher. Denn im Lager sind auch welche, die bekannte Geschichten auswendig können und sie somit anderen vortragen. Stets bedacht sich nicht erwischen zu lassen. Sie erlebt und sieht die grausame Taten im KZ und dies brennt sich in ihr Kopf ein. Dennoch versucht sie weiterhin zu lesen. In jedem geheimen Unterschlupf wo es nur geht. Sie erlebt Verlust und Trauer, aber dennoch versucht sie nicht aufzugeben. Die Bilder sind sehr berührend, und spiegeln gleichzeitig die brutale Realität des Leben im Lager wider. Das Besondere an dem Buch ist es, dass es auf einer wahren Begebenheit beruht und Dita gibt es wirklich. Sie lebt (aktueller Stand)noch heute und versucht als Zeitzeugin von ihren Erlebnissen zu erzählen. Es ist eine ernste Thematik, aber ein Thema was wir nicht vergessen dürfen.
Nach meiner Lektüre von Dachau verschlägt es mich jetzt nach Auschwitz. Von der Graphic Novel gibt es bereits als Vorlage ein Buch über die wahre Geschichte von Dita Kraus aus Prag, die in Auschwitz die Rolle einer Bibliothekarin für die wenigen Bücher übernimmt, die es dort gab.
Die Zeichnungen sind großartig und durch die etwas abgeschwächte Darstellung der Gräuel auch für jüngere Leser geeignet meiner Meinung nach.
Denn wer zum tausendsten Mal von Anne Frank hört, fragt sich irgendwann, ob es nicht auch andere Berichte von Mädchen gibt, die die KZ überlebt haben. Mit Dita gibt es endlich jemanden, von dem wir lesen können.
Der Ausschnitt, der mir unter anderem besonders gefallen hat, macht aber auch klar, dass das Comic bei „Sittenwächtern“ bestimmt nicht gut ankommen wird - mal schauen, wie rasch nach Zensur und „aber denkt an die Kinder“ gebrüllt wird.
Doch gerade diese Themen und diese Geschichten dürfen nie vergessen werden. Denn es sind lebende und atmende Menschen, deren Leben wir über diese Veröffentlichungen verfolgen können. Und jeder Satz, der unseren Horizont öffnet und weitet, ist Gold wert.