Cooles Buch, mehrere Bände zu lesen. Doch nix für mich. Paris, mangelnde Hygiene, übertüncht mit Parfum und Puder, soziale Ungerechtigkeit. Auch die Mächtigen dieser Stadt haben keine weiße Weste.
Gute Geschichte und interessante Zeit
War nicht jetzt nicht mein Favorit, am Ende hat sich das für mich irgendwie zu lang gezogen und ich hätte mir ein bis zwei Wendungen mehr gewünscht oder andere bzw. mehr Beleuchtung von anderen Charakteren. Im groben und ganzen aber spannend geschrieben.
🗼🔍🤵 Schöne Detektivgeschichte - "Sherlock Homes" (alias Commissaire Nicolas Le Floch) meets Paris des 18. Jahrhunderts, als Ermittlungsarbeit noch in den Kinderschuhen steckte. Manchmal, gerade zum Ende hin, hatte ich etwas Mühe, mit seinen Schlussfolgerungen mitzuhalten, alles in allem hat mich das Buch aber gut unterhalten.
Die Grundidee dieser Geschichte gefällt mir sehr gut. Ein junger, gescheiter Mann kommt 1761 nach Paris und wird dort mit der Aufgabe betraut, ein Verbrechen aufzuklären. Leider passiert aber so viel und ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass dem Autor immer wieder neue Ideen gekommen sind, die er alle in ein und dieselbe Geschichte packen wollte. So wurde es einfach zu viel auf einmal. Parot hätte auch verschiedene Geschichten daraus machen können. Das nächste Problem, das ich leider hatte, war die Sprache. Der Autor verwendet überwiegend lange, schachtelige Sätze, so dass ich viele Passagen mehrmals lesen musste, um sie ganz zu verstehen. Auch scheint mir die Sprache irgendwie zu modern für eine Geschichte, die im 18 Jahrhungert spielt. Natürlich möchte ich kein Buch mit dem damaligen Wortlaut, aber etwas angepasster hätte es schon sein können. Äußerst hilfreich wiederum fand ich die Karte im Einband, mit den wichtigsten Handlungsorten der Geschichte. Zu Beginn des Buches finde sich außerdem eine Übersicht der handelnden Personen. Da das im Laufe sehr viele sind, habe ich dort mehrmals nachgesehen. Und am Ende gibt es noch eine Übersicht der historischen Personen und Orte. Dies finde ich sehr spannend, da das Buch doch tatsächlich auf vielen belegten Begebenheiten basiert.



