
💛💛💛🩶🩶 „Schonungslos offen“ von Irene Matt erzählt von der Kommissarin Alexandra Rau und ihrem Assistenten Isidor Rogg, die mit einer Reihe rätselhafter Fälle konfrontiert werden. Ein junger Sinto wird ermordet, eine Vietnamesin verschwindet, eine Studentin wird erdrosselt aufgefunden und eine Ärztin bleibt spurlos verschwunden – doch es fehlen jegliche Spuren. Alexandra beginnt einen Serientäter zu vermuten, während der Druck von Presse, Politik und internationalen Kollegen steigt. Bald muss sie sich mit dem erschütternden Verdacht auseinandersetzen, dass der Täter aus den eigenen Reihen stammen könnte. Als sie selbst ins Visier gerät, entwickelt sich ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, das sie an ihre persönlichen Grenzen bringt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas gebraucht habe, um in „Schonungslos offen“ hineinzukommen. Der Spannungsbogen zieht sich am Anfang doch ziemlich und erst etwa ab der Hälfte des Buches nimmt die Geschichte für mich richtig an Fahrt auf. Interessant fand ich die Unterteilung in die Kapitel der Kommissarin und die Therapiesitzungen des Täters. Allerdings waren mir die Kapitel rund um die Kommissarin oft zu lang, ich mag es persönlich lieber, wenn Kapitel kürzer und knackiger sind. Die Therapiesitzungen dagegen waren mir zu kurz, dabei fand ich gerade die Perspektive des Täters unglaublich spannend und hätte mir sehr gewünscht, noch mehr davon zu lesen. Am Ende konnte mich das Buch dann doch noch richtig packen, denn die Auflösung hat für echtes Herzklopfen gesorgt. Trotzdem hätte ich mir insgesamt über die gesamte Länge hinweg noch mehr Spannung gewünscht.









