Ein so wundervolles Hörbuch eines wundervollen Roman. Dieses Hörbuch entschleunigt mich sofort. So So angenehm. Stephan Schäfer hat so eine schöne beruhigende Stimme und Art zu lesen das ich mich fühle als hätte mein Vater mich beim zu hören in seinen Armen. Es ist auch so eine wunderschöne Geschichte, mit so viel Tiefgang und Wärme. Dazu auch so kurios schon alleine das Kennen lernen der beiden Hauptakteure. Ein Roman den ich jedem ans Herz lege.Er wird es berühren.
Dieses kleine Büchlein habe ich geliebt. Am Morgen im Urlaub mit einer Tasse Kaffe...einfach fabelhaft.
Regt zum Nachdenken an...so toller Schreibstiel.
Der einzige Nachteil daran ist...ES IST ZU KURZ😉👍.
Ganz klare Leseempfehlung von mir.
Gemütliche, emotional intelligente, alte, weiße Männer.
Zuerst fehlte mir etwas das Interesse an den Hauptpersonen. Aber es ist eine schöne Geschichte die aufzeigt an wie vielen Stellen im Leben man "anders abbiegen" kann und wie komplex und doch schön das Leben ist auch mit allen Herausforderungen..
Ein fast philosophischen Buch über das, was wichtig im Leben ist
Eine berührende Erzählung, in der sich vermutlich viele wiedererkennen werden. Wie man vor lauter Erwartungsdruck von außen vergisst, sein eigenes Leben zu leben und mit den Menschen zu teilen, die einem wichtig sind. Nicht mit erhobenen Zeigefinger, sondern als kleine Schritte der Erkenntnis, die der Erzähler durch Karl gewinnt.
Man sollte sich öfters selbst daran erinnern, wie wertvoll die eigene Lebenszeit ist. Ein Buch, das noch lange nachwirkt.
Das Cover und der Farbschnitt gefallen mir sehr gut. Das Buch hat mich hingegen nicht angesprochen. Plakative Lebensweisheiten, die man so schon öfters gelesen hat verpackt in eine hübsche Idylle mit einem Kartoffelbauern als Therapeut und dazu noch ein paar Schicksalsschläge vermögen nicht zu überzeugen.
„Jetzt kommt der Fahrwind nicht mehr von vorne sondern von hinten“
Ein kurzweiliger Roman über das Leben. Sehr authentische und leicht geschrieben. Fand die Charaktere richtig gut und konnte mich gut hineinversetzen.
Klare Leseempfehlung von mir
25 letzte Sommer hat mich tief berührt und lange nach dem Lesen beschäftigt. Karl als Figur hat mich sofort gewonnen – so echt, so leichtfüßig, so unangestrengt lebendig erzählt, dass ich mich mühelos an seine Seite gestellt habe. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, weil jede Szene etwas Zartes, Wahrhaftiges in mir angestoßen hat.
Besonders bewegt hat mich, wie still und gleichzeitig kraftvoll der Roman über Vergänglichkeit, Freundschaft und die kleinen Entscheidungen spricht, die ein Leben formen. Vieles hallt nach, ohne laut zu werden.
Für mich ist dieses Buch ein Geschenk. Und ich bin dem Autor dankbar für diese grandiose, feinfühlige Geschichte, die mich noch lange begleiten wird.
"Säckchen voller Glücksmomente zu sammeln. Das waren wirklich seine Worte: Säckchen voller Glücksmomente. Es ginge nicht darum, sich zu fragen: Warum ich? Sondern: Warum nicht ich?"...danke für den Reminder!
„Lebe im hier und jetzt, und mach dir nicht so viele Gedanken über morgen. Es kommt sowieso anders, als du denkst. Lass dich auf das ein, was nicht planbar ist.“
Kein anderes Buch hätte mich jetzt so erfüllt wie dieses. Genau das richtige für meine derzeitige Situation. Ich muss lernen im hier und jetzt zu leben und nicht immer das Negative sehen.. und wenn doch das Schicksal wieder zuschlägt, positiv weiter zu machen.
Denn : „Unter jedem Dach ein Ach“
Wunderschöne Geschichte. Unglaublich schön geschrieben. Tolle, realistische, sympathische Protagonisten.
Ein Herzensbuch. Ein Lebenshighlight. Ich werde es jedem empfehlen den ich kenne. 🫶🏻🥲
Vielleicht müssen wir alle mal einem Karl begegnen…
Ein Buch mit wertvollen Gedanken hinsichtlich Schnelllebigkeit und Selbsterfüllung. Im Fokus steht das Leben des Erzählers, mit dem sich sicherlich viele Hörerinnen und Hörer identifizieren können. Der Erzähler trifft auf Karl, der einen ganz anderen Lebensstil pflegt und ihn daran erinnert, das Leben zu genießen.
Ein ruhiges, zum Nachdenken und Fühlen anregendes Hörbuch, das berührt, wenn man sich selbst in der Thematik wiederfindet. Man muss für das Hörbuch definitiv in der passenden Stimmung sein.
Das ist das, was ich vom Buch „Das Café am Rande der Welt“ erwartet - jedoch nicht bekommen - habe. Ein Buch mit Tiefgang mit vielen tollen Zitaten und Weisheiten. Man fängt an seine Gedanken zu hinterfragen. Ich wünsche dem Buch, dass es den Hype bekommt, den es verdient. Ganz toll!
25 letzte Sommer von Stephan Schäfer thematisiert ein aufeinandertreffen von zwei Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Bindung die aus einem zufälligen Treffen entsteht, könnte nicht stärker sein. Karl lädt in seine Welt ein, in der seine tiefgründigen Erzählungen die Leser:innen nur in den Bann und die Sehnsucht nach einem Leben im Gleichgewicht ziehen.
Der Schreibstil gefiel mir besonders gut, wodurch ich das Buch in kürzester Zeit beendet habe.
Um die Antworten auf die wichtigen Fragen im Leben zu finden, empfehle ich wärmstens dieses Buch✨
"Und es zeigte sich mal wieder, dass man niemandem von außen ansehen kann, was das Innerste wirklich bewegt- und wie die Schatten fallen."
5/5⭐️
Zu viel des Guten von Karl und seinen Kalenderspruchweisheiten
Ich hatte irgendwie etwas anderes erwartet und anfangs war's auch echt okay. Aber Karl wurde mir schnell zu viel, dadurch generell zu viele Klischees, und seine Reden sind irgendwann wie ein Abriss des Wochenkalenders "Weisheiten für deinen Alltag" Da ich aber auch zwei, drei mal zustimmend genickt habe, gibt's 2 Sterne.
Wie vermeiden wir, das Leben erst wirklich zu leben, wenn wir uns seiner Endlichkeit bewusst werden?
Begegnungen können eingefahrene Routinen durchbrechen.
Der Erzähler hat sich mit seinem Leben im klassischen Hamsterrad des Alltags arrangiert.
Zufällig begegnet er Karl, sie versinken in philosophische Gespräche und die Überlegung, dass ihm wahrscheinlich noch 25 Sommer bleiben werden, um das bisher aufgeschobene Leben tatsächlich zu leben, bringt einiges an Dynamik in festgefahrene Gedankenschleifen und Routinen.
Wenn man außen vor lassen kann, ständig zu hinterfragen, wie wahrscheinlich die Grundausgangssituation dieses kompakten Buchs in der Realität sein möge, gelingt es durchaus, sich auf die vielen schön formulierten und klugen Gedanken einzulassen.
Eine Empfehlung für alle, denen das Buch zur rechten Zeit über den Weg läuft und die sich auf Küchentischgespräche im wertschätzendsten aller Sinne einlassen können.
Erstens: Gibt es dir Liebe und Frieden?
Zweitens: Gibt es dir Lebensfreude und Energie?
Drittens: Gibt es dir Freiheit und Selbst-bestimmung?
Viertens: Gibt es dir Ruhe und Halt?
Ein wunderbares, kurzes Buch über das, worauf es im Leben eigentlich ankommt! 🥰🫶 Ich hab es in einem Rutsch durchgelesen!
„25 letzte Sommer“ ist eine wertvolle Erzählung darüber, was im Leben wirklich zählt und wie viel Lebenszeit man mit belanglosen Dingen verschwendet.
Die Geschichte hatte eine schöne Sommeratmosphäre und auch wenn sie sehr kurz war, hat das Lesen Spaß gemacht.
Zuerst einmal: Das Buch ist ein echter Hingucker. Das tolle Cover fängt die Stimmung perfekt ein und macht richtig Lust auf eine sommerliche, vielleicht etwas tiefgründige Geschichte. Auch der Schreibstil hat mich schnell abgeholt; das Buch lässt sich sehr gut und zügig lesen, was vor allem an der angenehmen Sprache liegt.
Der Autor nutzt schöne Vergleiche und eine bildhafte Sprache, die die Szenen lebendig machen. Es wurden Lebenssituationen beschrieben, die sehr realitätsnah am Leben vieler Menschen geschrieben sind – man erkennt sich in den Zweifeln und dem Alltagsstress oft selbst wieder.
Allerdings hatte ich beim Lesen ein permanentes Déjà-vu: Das Ganze wirkte auf mich wie eine deutsche Version von "Das Café am Rande der Welt". Das ist an sich nicht schlecht, aber ich hatte mir unter dem Titel eigentlich etwas anderes vorgestellt.
Was mich zwischendurch wirklich angestrengt hat, war die Figur des Karl. Er ist so krass positiv, dass es fast schon unrealistisch wirkt. Diese ständige, perfekte "Zen-Attitüde" war mir auf Dauer eine Spur zu viel und wirkte eher belehrend als inspirierend.
Fazit
Es ist ein nettes Buch für zwischendurch mit schönen philosophischen Ansätzen. Aber um ehrlich zu sein: Ich war am Ende froh, dass es nicht noch länger war. Die Botschaft war klar, und noch mehr von Karls grenzenlosem Optimismus hätte meine Geduld strapaziert. Ein schönes Buch für einen Nachmittag, aber kein neues Lieblingsbuch.
Dieses Buch las ich innerhalb von 2 Tagen. Es war umgeben von Wärme, Herzlichkeit und Offenheit. Es lässt einen während des Lesens immer wieder lächeln.
„So war ich an diesem Morgen nicht der frühe Vogel, der fröhlich den Wurm fängt, sondern der erschöpfte Spatz, der gefangen im Käfig sitzt und grübelt.“
Kurze Kapitel, viel Sympathie und den Fokus auf den kleinen Dingen.
Viel zu selten gönnt man sich noch eine Auszeit, dieses Buch macht die Leser*innen deutlich darauf aufmerksam.
Immer der nächste Termin, unendlich viele Gedanken an to do‘s und Zwänge.
Ich kann diesen Denkanstoß nur empfehlen.
Das Büchlein hat 100 Seiten. In einer Rezension steht, es gehe um nichts weniger als den Sinn des Lebens. Auf 100 Seiten?! Ernsthaft?
Wenn überhaupt geht es um den Sinn eines Lebens, des Lebens der Hauptfigur, eines gut verdienenden Angestellten, der sich in der Hektik seines Alltags verloren hat. Beim morgendlichen Joggen trifft er einen sehr offenen, freundlichen, älteren Mann: Karl. Karl ist Kartoffelbauer und lebt ein entschleunigtes Leben. Die Hauptfigur (deren Namen mir entfallen ist) lernt ein solches langsames Leben zu schätzen und hinterfragt seinen Alltag.
Das Buch ist süß, aber auch kitschig. Zum Teil sind es schöne Lügen. Das Leben eines Landwirtes als idyllisch darzustellen ist bestenfalls ein Märchen, eigentlich eine Frechheit. Ein Freund von mir ist Landwirt, er arbeitet 10 bis 12 Stunden, täglich. Jeden Tag des Jahres. Weil er muss.
Die Fragen, die der Autor stellt sind schon die richtigen. An einfache Antworten auf solch wichtige Fragen glaube ich aber nicht (mehr).
Das Buch hat mich sehr angesprochen, da es ein wunderschönes Design hat und mir der Klappentext gefallen hat.
Der Schreibstil war flüssig aber nicht hektisch. In die Charaktere konnte ich mich direkt hinein versetzen. Die Handlung der Geschichte wurde sehr gut erzählt.
Es ist ein gutes Buch für Zwischendurch mit tollen und inspirierenden Zitaten!
25 letzte Sommer ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einem das Leben wieder bewusster macht. Die Geschichte lässt sich leicht und schnell lesen. Trotz einiger schöner Botschaften und Denkanstöße konnte sie mich jedoch nicht ganz abholen – vieles wirkte auf mich zu gekünstelt und stellenweise eher langweilig.
25 letzte Sommer hat sich für mich nicht einfach wie Lesen angefühlt. Eher wie Durchatmen.
Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in dieser Atmosphäre drin. Zwischen Kaffee am Morgen, alten Traktoren, Kartoffelfeldern, gutem Essen, Seen, Büchern und langen Gesprächen über das Leben. Ich hatte wirklich das Gefühl, neben Karl auf diesem Hof zu sitzen.
Der Schreibstil ist so warm, fein und gemütlich. Ganz schlicht eigentlich und trotzdem hat mich fast jeder Satz erreicht. Man merkt schnell, dass dieses Buch gar nicht von großer Handlung lebt, sondern von Stimmung und kleinen Momenten.
Von der ersten Tasse Kaffee nach dem Baden. Von Fahrrädern am Abend Richtung See. Von Honigäpfeln aus der Pfanne und Gesprächen, die plötzlich etwas in einem auslösen.
Und dann kamen auch noch Katzenbabys ins Spiel. Da war es endgültig vorbei. Wie cozy will dieses Buch eigentlich noch werden? ☺️😅
Das Buch entschleunigt wirklich. Es nimmt einen raus aus diesem ständigen Funktionieren, aus To do Listen, Handybildschirmen und dem Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Ich glaube, viele Berufstätige werden sich darin sofort wiederfinden. Ich zumindest habe mich sehr oft erkannt gefühlt.
Dabei ist die Geschichte eigentlich ziemlich einfach und teilweise auch klischeehaft. Der gestresste Protagonist trifft auf Karl, der mit seiner Frau ruhig auf dem Land lebt und irgendwann beschlossen hat, sein Leben nicht mehr nach den Erwartungen anderer auszurichten. Aber genau diese Einfachheit macht das Buch für mich so besonders.
Es kratzt eher an der Oberfläche und lässt dadurch Raum für eigene Gedanken. Und trotzdem steckt so viel darin.
Vor allem die Gespräche über Wünsche, Träume, Angst und das wirklich Wichtige im Leben haben mich sehr beschäftigt. Auch die Geschichte über den Tsunami 2004 und warum Karl seitdem vieles anders sieht, hat dem Ganzen nochmal eine tiefere und sehr menschliche Ebene gegeben.
Ich habe beim Lesen so viele Stellen markiert. Dieses Zitat liebe ich besonders:
„Kreativität entsteht durch Empathie – und Langeweile. Schönheit geht nicht schnell.“
Und irgendwie beschreibt genau das auch dieses Buch. Es ist ruhig. Langsam. Warm. Und gerade deshalb so besonders.
Die kurzen Kapitel machen außerdem total süchtig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Und als ich das Buch beendet hatte, habe ich wirklich angefangen auszurechnen, wie viele Sommer mir wohl noch bleiben. Ich glaube, mehr muss ein Buch manchmal gar nicht schaffen.
Ein kurzweiliges Buch, was zum Nahdenken anregt. Ich fand es sehr schön und es hätte noch viel länger sein dürfen. Mir haben die offene Gespräche und Fragen, ohne das einer den anderen Bewertet oder Verurteilt hat, sehr gut gefallen und zum Nachdenken gebracht.
Manchmal braucht man solche Bücher, die einen erinnern, worauf es im Leben eigentlich ankommt. Die einem die eigene Sterblichkeit bewusst machen ohne davor Angst zu haben. „25 letzte Sommer“ hat es geschafft einem dies auf eine leichte, aber philosophisch tiefe Weise vor die Augen zu führen. Ein Buch über Liebe, das Leben und die Zeit, die einem bleibt. Ein Buch über die Frage, wie man diese Zeit verbringen will.
Ein Buch über das Leben, dem Loslassen den einfachen Dinge des Lebens. Eine seelische Reise zu sich selbst ohne Druck und jedem gerecht zu sein.
Sehr schön erzählt mit einigen Weisheiten ✨️
Ein tolles und emotionales Buch, das definitiv zum Nachdenken anregt.
Durch den lockeren und authentischen Schreibstil war ich sofort in der Geschichte drin. In erstaunlich vielen Gedanken und Handlungen des Erzählers kann man sich selber wiederfinden.
Und dann Carl... Jeder braucht einen Carl in seinem Leben, oder muss ihm zur richtigen Zeit begegnen.
Insgesamt ein Buch, in das ich bestimmt noch häufiger einen Blick werfen werde.
Mal was ganz anderes für mich, aber total erfrischend und man war von Anfang an drin. Ich fands ganz schön und bereichend, einen Einblick in Karls Gedankenwelt zu bekommen🥔🌻
Ich brauchte definitiv mal Abwechslung zu den Büchern, die ich sonst oder gerade lese. Nicht, weil sie schlecht sind (auf gar keinen Fall!!), aber ich wollte „25 letzte Sommer“ schon sooo lange lesen und jetzt war einfach der Moment gekommen😍
Dieses Buch fand ich sooo toll!
Der Schreibstil war total schön! Die Kapitel sind relativ kurz, aber man hat nie das Gefühl, dass die Story dadurch abgehackt ist oder so. Ich konnte mich so in den Erzähler hineinversetzen, und hab mich viel zu oft selbst drin wiedererkannt, sodass die Erzählungen/Anregungen von Karl mich auch zum Nachdenken gebracht haben 🫶🏼
Das Buch kam genau zur richtigen Zeit für mich und tat einfach gut. Ein Buch, dass ich immer wieder lesen werde 🫶🏼
Zwei Männer, ein Küchentisch und ein Gespräch, das alles verändert. Während der eine im Hamsterrad seines Alltags gefangen ist, lebt der andere bewusst im Moment – und stellt die Fragen, die wir oft verdrängen: Was ist wirklich wichtig? Und wie wollen wir unsere Zeit nutzen?
Ein ruhiger, nachdenklicher Roman über das Leben, Zeit und Prioritäten. Die Geschichte bleibt sicherlich noch lange im Kopf und regt zum Nachdenken an.
Das Buch ist ganz dünn und super schnell gelesen, trotzdem regt es einen richtig zum Denken an. Hab genau das bekommen, was ich von dem Buch erwartet habe. 🥰
Ein Buch, das daran erinnert sein Leben zu Leben...
Gehetzt vom Alltag trifft der Ich-Erzähler auf Karl. Karl läd ihn nach Hause ein und erinnert ihn daran, dass das Leben aus mehr besteht als aus Erfolg, Geld und Status. Und motiviert den Erzähler sein Leben wirklich zu leben.
Noch etwa 25 Sommer traut er ihm dafür zu.
Die beiden philosophieren sich durch ein Wochenende. Karl führt durch Feldarbeit und die Natur und der Erzähler schafft einen kleinen Ausbruch aus dem Alltag.
Man wünscht ihm das es nicht bei dem Wochenend Ausbruch bleibt.
Durch die direkten Fragen von Karl an den Erzähler fühlte ich mich als Leser direkt auch angesprochen und habe mir selbst die ein oder andere Frage zu meinem Leben versucht zu beantworten.
Dabei liest sich die Erzählung leicht wie ein Sommerroman. Alles in allem eine schöne Geschichte, die sich in einem Rutsch liest und trotzdem zum nachdenken anregt.
Den einen Stern gibt’s direkt fürs Cover und den Buchschnitt, wirklich wunderschön gemacht. Auch der Titel hat mir gut gefallen.
Leider hört es für mich da aber schon auf. Nach nur zwei Seiten hatte ich das Gefühl zu wissen, wohin die Reise geht und genau so kam es dann auch.
Es hat mich stark an „Café am Rande der Welt“ erinnert: viele kalenderspruchartige Lebensweisheiten, die man so oder so ähnlich schon kennt. Dazu dieses ständige Gefühl von erhobenem Zeigefinger gegenüber der „bösen“ modernen Welt.
Insgesamt war mir das Buch einfach zu banal und ohne wirkliche Substanz. Kein Humor, keine Highlights, für mich eine Enttäuschung.
Ein leiser, berührender Roman über Entscheidungen und die Frage, wie wir unser Leben wirklich leben wollen. Mit einer klaren, einfachen Sprache entfaltet sich eine Geschichte, die zum Innehalten einlädt und lange nachklingt. Tiefgründig, ehrlich und sehr besonders.