Auf den Punkt gebracht! In dem Buch wird sehr gut beschrieben was den Menschen aus der Seele spricht. Sehr gutes Buch von einem klugen Menschen geschrieben!!! 3 Sterne weil es doch sehr trocken ist und ich mich ein wenig durchgequält habe. (Inhalt 5 /5, Schreibstil 2/5 sorry zu trocken )
Oschmann stößt mit seinem Buch eine Debatte an, die längst überfällig ist. Seine Perspektive ist besonders wichtig, da endlich mal nicht von Leuten aus dem Westen über den Osten gesprochen und geschimpft wird. Er zeigt mit ungeschönter Präzision, wo die Probleme in der Ost-West-Debatte liegen.
Tolle interessante Ansichten und Einsichten, die erkenntnisreich und zum Nachdenken anregen
Dirk Oschmann schreibt eine bewusst polemisch geschriebene Streitschrift aufbauend auf einem FAZ-Artikel von ihm selbst über die Diskrimierung von vor allem männlicher Menschen, die in der ehemaligen DDR oder im widervereinigten Deutschland in "den neuen Bundesländern" geboren wurden. Als berufener Professor für Literaturwissenschaft, geboren in Gotha, fühlt er sich berufen zu diesem Thema zu schreiben und sich dazu zu äußern. Er sieht eine systematische Benachteiligung durch Presse, Medien, Wirtschaft und vor allem durch die Westdeutschen. Auch wenn Geschichte von den Siegern geschrieben wird, möchte er diese Art von Geschichtsschreibung und -verklärung in seinen Augen nicht akzeptieren. Er bleibt hierbei bewusst polemisch, arbeitet aber wissenschaftlich mit vielen Anmerkungen und reichlich Fussnoten. Eins der Lieblingsargumente ist wenn es um die beschriebene systematische Diskriminierung geht, ist, dass die BRD vor allem mit Altnazis aufgebaut wurde und dies niemals angesprochen wurde. In meinen Augen leider Whataboutism, aber sachlich natürlich richtig. Insgesamt bestimmt ein guter Ansatz, der aber nicht weiter als "die bösen Wessi-Eliten" wollen nur sich selber bevorzugen, ich bin zwar selber Professor, aber auch ich habe schlimme Erfahrungen gemacht.... Gut gestartet, aber nicht genug Tiefgang und dafür auch zu kurz. Merged review: Dirk Oschmann schreibt eine bewusst polemisch geschriebene Streitschrift aufbauend auf einem FAZ-Artikel von ihm selbst über die Diskrimierung von vor allem männlicher Menschen, die in der ehemaligen DDR oder im widervereinigten Deutschland in "den neuen Bundesländern" geboren wurden. Als berufener Professor für Literaturwissenschaft, geboren in Gotha, fühlt er sich berufen zu diesem Thema zu schreiben und sich dazu zu äußern. Er sieht eine systematische Benachteiligung durch Presse, Medien, Wirtschaft und vor allem durch die Westdeutschen. Auch wenn Geschichte von den Siegern geschrieben wird, möchte er diese Art von Geschichtsschreibung und -verklärung in seinen Augen nicht akzeptieren. Er bleibt hierbei bewusst polemisch, arbeitet aber wissenschaftlich mit vielen Anmerkungen und reichlich Fussnoten. Eins der Lieblingsargumente ist wenn es um die beschriebene systematische Diskriminierung geht, ist, dass die BRD vor allem mit Altnazis aufgebaut wurde und dies niemals angesprochen wurde. In meinen Augen leider Whataboutism, aber sachlich natürlich richtig. Insgesamt bestimmt ein guter Ansatz, der aber nicht weiter als "die bösen Wessi-Eliten" wollen nur sich selber bevorzugen, ich bin zwar selber Professor, aber auch ich habe schlimme Erfahrungen gemacht.... Gut gestartet, aber nicht genug Tiefgang und dafür auch zu kurz.



