
Final Destination 2.0
Leider so gar nicht das was ich mir nach der Inhaltsangabe vorgestellt habe. Was ich mir vorgestellt habe sieht man im Bild. Der Tod äußert erst auf Seite 217 von 288 (!), dass er so gar keine Lust auf seinen Job hat und in Therapie geht er auch nicht wirklich. Die relativ blasse Protagonistin ist Psychologin mit sage und schreibe einem Termin im ganzen Roman. Sie äußert zwar mehrmals keine Zeit zu haben, aber anhand ihres Slow Lifes kann man das nun wirlich nicht ausmachen. Für einen Psychologen/ Philosophen finde ich das Thema insgesamt vom Autor dürftig umgesetzt. Das war schon bei "Und Gott sprach: Wir müssen reden!" so. Mich hat das Buch nicht eine Sekunde zum Nachdenken gebracht. Der Humor brachte mich hin und wieder zum Schmunzeln. Das wars. Die ganzen Nebenstränge mit den unsympathischen Herren in der Midlife Crisis fand ich anstrengend. Fremdgehen war Thema Nummer eins. Was ein seltsames Männerbild der Autor hat. War einer der Herren irgendwie nötig für die Handlung? Alles irgendwelche Nullnummern. Der Tod nennt sich Zino. Er ist dauerhaft am Rauchen, Trinken und Lügen. Gerade durch Letzteres hatte ich das Gefühl, dass der Autor die Handlung immer wieder verändern wollte, oder erst konnte und zwar immer dann wenn er in einer Sackgasse steckte. Das man Nachhilfe in griechischer Mythologie bekommt ist zwar ein ganz netter Nebeneffekt, aber kein Grund um den Roman zu lesen. Leider reicht es nicht nur eine gute Idee zu haben. Zitat S. 279 »Wie sagte einst ein kluger Mann? Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.« »Konfuzius?«, riet sie. »Rocky Balboa, antwortete er und stand auf.

























































