31. Aug.
Bewertung:2

Ich habe mir von diesem Buch mehr erhofft

Dieser Roman berichtet von Heinrich Treitschke und spielt sich im Hamburger Ortsteil Poppenbüttel ab und dort lebt es sich ziemlich ruhig und gediegen. Dabei sind die Protagonisten authentisch dargestellt. Ich muss gestehen dass ich Probleme hatte in das Geschehen hinein zu kommen. Dies lag am besonderen Schreibstil der für mich persönlich gewöhnungsbedürftig war und deshalb war er für mich schwerer zu lesen. Zudem spielen sehr viele Charaktere mit und da musste ich mich zusätzlich konzentrieren. Dabei ist die Atmosphäre eher kompakt und ruhig. Meiner Ansicht nach ist dieser Roman eher eine Erzählung bei der ich mich doch ziemlich konzentrieren musste. Der Erzählfluss "plätschert" quasi vor sich hin und ich bin deswegen nie richtig in diesen Roman hinein gekommen. Die Story selbst beinhaltet die ganze Bandbreite der Empfindungen und Gefühle und das eine oder andere Thema kennt bestimmt mancher Leser selbst. So ist der Roman fast schon aus dem Leben gegriffen. Die Spannung steigert sich zwar während des lesens aber für mich blieb sie irgendwann auf einer gewissen Höhe stehen. Meiner Meinung nach hat dieser Roman weder richtige Höhen oder Tiefen und so gab es für mich dann doch gewisse Längen. Zwischendurch ist die Story amüsant zu lesen auch gibt es hin und wieder schwarzen Humor. Meiner Meinung nach sollte sich der Leser Zeit nehmen dieses Buch zu lesen. Mich persönlich hatte dieser Roman leider nicht überzeugen können und war dann doch etwas enttäuscht von der Story. Das Ende ist meiner Ansicht nach nicht abgeschlossen. Leider hat mich dieses Buch nicht in sein Geschehen hineinziehen können. Es ist ein außergewöhnliche Story mit einem außergewöhnlichen Schreibstil der mich persönlich aber nicht überzeugte. Ich vergebe daher zwei Sterne.

Opa parkt in Poppenbüttel
Opa parkt in Poppenbüttelvon Norbert KlugmannGmeiner-Verlag