Wenn das Grauen in der Kleinstadt Einzug hält
In der mittelfränkischen Kleinstadt Baiersdorf ist die Welt in Ordnung. Der dortige Polizeiposten, besetzt mit Polizeiobermeisterin Evita Emmerling und ihrem Kollegen Ludger Dauer führen dort ein beschauliches Dasein. Die größte Herausforderung für sie ist immer der jährliche Fasaleckenumzug, ein alter Brauch zum Austreiben des Winters. Aber dieses Jahr ist alles anders. Einer der „Winterbären“ steht plötzlich in Flammen und stirbt einen grausamen Tod! Rasch steht fest, es ist Mord und die beiden Schutzpolizisten werden in die Ermittlungen mit eingebunden. Zusammen mit der ebenfalls unerfahrenen Kommissarin Drissi aus Erlangen gehen sie auf die Suche nach dem Täter. Die Kleinstadtidylle hält für sie so manche Überraschung parat… Der Roman von Birgit Ringlein schildert gekonnt das Leben in einer mittelfränkischen Kleinstadt, in der sich die meisten Menschen schon ewig kennen sowie Brauchtum und Traditionen einen hohen Stellenwert besitzen. Man kann es förmlich spüren, wie schwer es den örtlichen Beamten fällt, an einen Täter aus ihrem Umfeld zu glauben und mit welchem Misstrauen sie plötzlich von manchen Leuten betrachtet werden. Die kleinen Rituale, die sich unter den Kollegen des Polizeipostens eingespielt haben, kann ich mir gut in der Wirklichkeit vorstellen. Kurz gesagt, eine fesselnde und unterhaltsame Geschichte mit sympathischen Protagonisten!
