Da wurde sich aber ordentlich an der Klischeekiste bedient
Es ist super geschrieben, das Thema an sich ist interessant, aber die Umsetzung... Mein größter Kritikpunkt: die Klischees! Der Stadtmensch, der eitel ist und sich den Bauern überlegen fühlt und mit seinem Liegerad fährt Die Kita bei Stade, die nichts von Eingewöhnung hält Der Vater der sich nicht um sein Kind kümmert und dem es egal ist, dass die Mutter wegzieht Usw. Dann dieser ganze Quatsch, wo nicht eine Sekunde drüber nachgedacht wurde, wie z.b. dass ein Stadtmensch keinen Trecker fahren kann(wir durften das alle sobald wir über den Lenker schauen konnten, nicht weil wir so kluk waren) Das geteiltes Sorgerecht nicht heißt, dass das Kind alle 2 Wochen und in den Ferien mal beim Vater ist(sind Kleinigkeiten aber sehr viele davon) Die teilweise wirklich absichtlich dummen Nebencharaktere wie zum Beispiel die neue Frau, die unbedingt mit Anne sich aussprechen will, nachdem sie sie beim Sex mit ihrem Mann erwischt hat oder die Ottensenmüttee(und auch wieder voller Klischees) Das einige Verhaltensweisen als völlig ok dargestellt werden Spoiler: Es ist weder ok jemanden zu treten, weil er nervt, noch dessen vermutlich teures Stativ zu werfen Einen psychisch kranken Mann umzubringen, nur weil er alt ist und seine Krankheit(nach dem man sich 70 Jahre nicht gekümmert hat) schlimmer wird, ist Mord, auch wenn er das Gift selbst schluckt, weil es ihm jemanden gibt, dem er vertraut Und ey Stade und das Umland ist von Hamburg wie weit entfernt? Es fühlt sich manchmal an, als verwechselt Hansen die Gegend mit Vorpommern Die Story gibt auch nicht viel her und ist sehr schnell erzählt und vorhersehbar



















































