Kennst du dieses Gefühl
dass im Außen alles läuft, aber innen irgendwie nichts mehr?
Genau da hat mich dieses Buch abgeholt.
Anna, ich habe mich so oft in ihr gesehen.
Dieses Funktionieren. Stark sein. Alles im Griff haben.
Und dabei immer ein Stück von sich selbst verlieren.
Ich habe beim Lesen richtig gemerkt, wie ich selbst langsamer geworden bin.
Ich hatte mehrere Momente, in denen ich einfach innehalten musste,
weil es sich angefühlt hat, als würde mir jemand ganz sanft den Spiegel vorhalten.
Für mich war es kein „einfach lesen und weiter“.
Es war eher fühlen, nachdenken, kurz still sein.
Und vielleicht ist genau das die Kunst, nicht immer stark zu sein.
Nicht immer alles im Griff zu haben.
Sondern sich selbst wieder zu spüren.
Dieses Buch hat mich daran erinnert.
„𝘼𝙣𝙣𝙖 𝙪𝙣𝙙 𝙙𝙞𝙚 𝙆𝙪𝙣𝙨𝙩 𝙯𝙪 𝙛ü𝙝𝙡𝙚𝙣“ ist ein kurzes Buch, mit wahnsinnig viel Inhalt. Wenn du aktuell selbst ein wenig mit dir selbst im Struggle bist, nimm dieses Buch bewusst mit an einen Ort, wo du dir Ruhe gönnen möchtest, wo du auch Zeit hast fühlen zu können, ohne Eile im Nacken. Nur dann wirst du die Zeilen darin wirklich verstehen und annehmen können Und es wird dir so viel mitgeben. Es ist nicht die Story, die dich aufwühlen wird, sondern die Fragen die du anfängst dir selbst zu stellen, beim lesen.
Meine Frage die sich in mir auftat war:
Warum fühlen wir uns bei dem Gedanke daran uns lieber einmal Ruhe gönnen zu wollen, schlecht? Warum fühlt sich nur permanente Bewegung, „aktiv sein“ positiv an? Du wirst nicht alle Antworten in dem Buch finden, aber Denkanstöße, dich mit deiner inneren Schatzkiste doch mal näher auseinandersetzen🩷
Ich hätte Zeit gehabt es am Abend zu lesen, nach meinen anstrengenden Tagen, wo ich meist total kaputt bin und nur noch runterfahren will. Aber das wäre der falsche Moment für dieses Buch gewesen, ich hätte es nicht fühlen können, was darin stand.
Erst als ich den meisten Ballast der letzten Tage erledigt und das erste Mal wirklich Zeit zu sitzen und zu lesen hatte, weil nichts im Nacken klemmt, war es war genau richtig 🩷
Anna und die Kunst zum fühlen ist ein so wunderbares Buch. Ich habe zugegeben ein Moment gebraucht um mich auf das Buch einzulassen. Es gelang mir aber beim lesen immer mehr und ich bin selbst ins Fühlen in einem oft stressigen Alltag gekommen. Ich glaube, das Buch landet bei mir in den Highlights dieses Jahr. Einfach weil es wirklich berührend sein kann und die inneren Bilder, die beim lesen entstehen, einen ruhiger machen lassen.
Die Idee mit der Meeresschildkröte, die zum Menschen spricht finde ich zudem außergewöhnlich, am Ende ist noch eine kleine Wendung drin versteckt und das Ende handelt vom Abschied und dem zwiegespaltenen Gefühlen die Abschiede so an sich haben können.
Ein Buch was mich von Anfang bis Ende einfach nur fasziniert hat. Ich liebe mental health in Büchern, hier absolut perfekt umgesetzt. Anna trifft auf Charly in einer völlig harmlosen Situation und ist zu dem Zeitpunkt extrem gestresst, sagen wir mal, vom Leben, von ihrer Ehe. Sie weiß nicht wohin mit sich, ich finde Charly die 🐢, da sie absolut Weise ist und selbst ich habe einiges aus diesem Buch mitnehmen können. Viele schöne Dinge, das Buch hat mich aus meinem Alltag abgeholt, man kann es in weniger als einem Tag durchzulesen, dadurch hat es Potential dass man es auch wiederholt lesen kann.
Es wird über selektive Wahrnehmung gesprochen, wie man bewusst atmet und lebt. Zum Ende des Buches wird dies ganz wunderbar an der Protagonistin Anna umgesetzt, aber wenn ihr wissen wollt, wie genau das ganze ausschaut, dann bitte zögert nicht und lest dieses Buch, denn es ist absolut wundervoll. 🙏🏻❤️🌊