Ein schönes Buch auf 2 Zeitebenen, dass mir sehr gut gefallen hat.
"Ein guter Hotelier erfüllt seinen Gästen alle Wünsche. ..... Florian Fernsby war ein guter Hotelier. Der beste." So beginnt dieses Buch und die Geschichte um den Hotelier Flo Fernsby im ausgehenden 19. Jahrhundert hat mich sofort begeistert. Mit dem Zeitstrang in der Gegenwart habe ich mich etwas schwerer getan, aber so nach und nach bin ich auch da in einen Leseflow gekommen. Florian Fernsby brennt für sein Hotel in den Schweizer Alpen. Er würde alles dafür tun, doch hat er ein schwerwiegendes Geheimnis, dass in dieser Zeit sein Untergang wäre, wenn es herauskommt. Und dennoch geht er dieses Wagnis ein und riskiert damit alles was er sich erträumt und aufgebaut hat. In der Gegenwart lernen wir die deutsche Maike kennen. Sie und ihre Familie verbringen seit Jahren ihren Skiurlaub in der Schweiz. Als dann plötzlich ein Anwalt mitteilt, dass sie im Nachbarort ein heruntergekommenes Hotel geerbt hat, kann sie es kaum glauben. Gemeinsam mit ihrem Freund, der Journalist ist, macht sie sich auf die Suche und erfährt so die Geschichte ihres Vorfahrens, dem das Hotel damals gehörte und wie er dazu gekommen ist. Ein tragisch-schöne Geschichte. Meinung: Eine schöne und auch traurige Geschichte über Menschen, die alles für ihren Traum tun und denen die gesellschaftlichen Zwänge im Weg stehen ihren Traum zu verwirklichen. Anfangs tat ich mir mit dem Schreibstil etwas schwer, aber das hat sich bald gelegt und so konnte ich gut in das Buch eintauchen. Mir hat das Buch sehr gefallen und empfehle es gerne weiter.







