
Für mich insgesamt überzeugend
✨Rezensionsexemplar✨ „Wie oft kann ich ihn wegstoßen, ohne ihn ganz zu verlieren?“ Fun Fact: ich war davon überzeugt, dass das Buch im Sommer 2026 erscheint, daher wartete ich quasi seit Monaten auf „das Erscheinen“, während das Buch längst draußen war und gelesen wurde. Make it make sense! Das war mein erstes Buch von Jana Stieler und ich muss ehrlich sagen, dass das nicht für jeden etwas sein wird. Die Bewertung fällt mir super schwer, aber die guten Aspekte der Ausarbeitung dieser Geschichte überwiegen. ✨Zitat „Aber eine Sache habe ich ohne Hilfe verstanden: Die Angst ist auch gut darin, Fährten zu lesen. Ich weiß, dass sie mich später aufspüren wird. Die Dunkelheit löscht alles aus, was man im Licht erkennt, aber man sieht deshalb nicht weniger. Stattdessen tauchen Dinge auf, die sonst unsichtbar sind.“ ✨Inhalt Svea kehrt zurück in ihre Heimat, eine Bucht an der Schlei und sie fühlt sich unwohl, wie schon vor 20 Jahren, als ihre Freundin Julia verschwand. Als Julias Leichenteile gefunden werden, verdächtigt Svea ihren heutigen Schwager, der damals jedoch mit ihrer Freundin zusammen war… ✨Meinung Das Buch ist sehr gehaltvoll und dicht geschrieben. Die ersten 70 Seiten lesen sich wie ein Highlight. Geschenkt wird einem aber echt nichts, man muss Stück für Stück die komplexen Familien- und Freundschaftsverhältnisse der vielen Charaktere zusammensetzen. Und es sind wirklich viele Charaktere, sehr viele. Das ist kein Buch für zwischendurch, man muss am Ball bleiben und konzentriert lesen. Leider gibt es insbesondere im Mittelteil viele Informationen, die keine wirkliche Rolle spielen und auch viele Menschen werden zwar erwähnt und näher beschrieben, aber liefern keinen Treibstoff für das Voranschreiten der Geschichte. Zum Glück wird es aber im letzten Drittel schnell wieder rasant und spannend. Die Auflösung ist in Ordnung, keine Ahnung, wie ich sie finde, ich war zu dem Zeitpunkt bereits mit den Nerven am Ende und einfach froh, dass ich alles verstanden und mir jeden Namen gemerkt habe. Es war etwas stressig (I was panicking), weil ich echt Sorge hatte, die Auflösung am Ende nicht zu verstehen, aber alles gut 😂😂. Das Setting ist ein absoluter Thriller Traum: Norddeutschland, rund um die Schlei (Meeresarm der Ostsee in Schleswig-Holstein). Ein Großteil der Geschichte spielt in den düsteren Wäldern und es gibt für meinen Geschmack auch einige richtig gruselige Elemente. Punktabzug gab es wie gesagt wegen des etwas zähen Mittelteils, der zu viele unnötige Infos hatte, sowie für die reichlich vorkommende Tierquälerei (Jagd, Ausstopfen, Hals umdrehen etc. etc.). ✨Fazit Insgesamt überzeugt das Buch durch den intelligenten und auch kreativen Plot, ich habe noch keinen vergleichbaren Thriller gelesen, was ein großes Plus ist. Es war spannend und durch die intensiven Schilderungen des besonderen Settings fühlte man sich als Teil des Geschehens. Macht Euch gern ein eigenes Bild! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️






























