
Eine abenteuerliche Reise durch die Wälder 🪴 Neuseelands 🇳🇿 , mit tragischen Wendungen und dem Aufkeimen einer zarten Liebe 💗.
»Bremen, 1854: Für eine seltene Orchideenart ist der besessene Pflanzenjäger Gottfried Wilhelm Hegenberg bereit, in den noch unerforschten Regenwald Neuseelands zu reisen. Gemeinsam mit seinen Töchtern Maria und Katharina durchquert er das wilde, gefährliche Land der Maoris. Doch Hegenberg hat nicht mit dem Freiheitsdrang seiner Töchter gerechnet, und so wird die Suche nach der kostbaren Blume bald zu einem Kampf um Leben und Tod …« 🔹💠🔹🪴🔹🌳🔹🪴🔹💠🔹🪴🔹🌳🔹🪴🔹💠🔹 Die Geschehnisse in diesem Buch findet während Neuseelands Kolonialzeit (1840 - 1860) statt. Man erhält einen guten Eindruck davon, wie Pflanzenjäger damals zu Werke gingen, mit welchen Widrigkeiten diese zu kämpfen hatten, um neue, noch unbekannte Pflanzen zu entdecken und von diesen, im besten Fall, ein gesundes Exemplar mit zurück nach Hause zu bringen. Die Hauptfiguren der Geschichte sind der Pflanzenjäger Gottfried Wilhelm Hegenberg und seine beiden Töchter Maria und Katharina. Aber auch John Banks ist eine wichtige Figur in diesem Buch. Dieser soll die Expedition des Pflanzenjäger sicher durch Neuseelands Wälder und den Territorien der Maori, die Ureinwohner Neuseelands, führen. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich, wobei ich fand, dass die wichtigen Hauptfiguren tiefer ausgearbeitet wurden. Am meisten sticht hier vor allem der Pflanzenjäger mit seiner eigentümlichen Art heraus. Hegenberg ist streng, schroff, wortkarg, einsilbig, stur und fanatisch besessen von Pflanzen. Hier stellte sich mir oft die Frage: liebt er überhaupt seine Töchter oder schlägt sein Herz doch nur für die Pflanzen. Oft hatte ich das Gefühl, er sieht seine Töchter nur als eine Art Besitz an. Er bestimmte durchweg über seine Töchter. Durch diese ständige Unterdrückung konnte ich den Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung von Maria und Katharina sehr nachvollziehen. Der Erzählstil ist überwiegend ruhig, gelegentlich auch mal etwas schleppend. Immer wieder kommen aber auch ereignissreiche und spannende Passagen vor, die das ganze wieder auflockern. Ein bisschen Romantik findet sich auch in diesem Buch. Die Perspektive, aus der man die Geschichte verfolgt, wechselt immer wieder. Oft werden die Ereignisse aus der Warte von Marie geschildert, zwischen durch von Hegenberg, dann von John Banks, oder sogar aus der sicht der Maori. Dabei verliert sich die Geschichte nicht, so dern folgt steht's dem "roten Faden". Ein paar Tippfehler haben sich zwar eingeschlichen aber störten aber den Lesefluss nicht. Eher war man mal kurz verwundert wenn man über ein ^ stolperte aber fing sich gleich wieder. In der Geschichte finden sich speziellen Begriffe der Maori. Diese werden eigentlich gut in der Handlung erklärt, sind aber auch in einem Glossar im hintern Teil noch einmal gelistet. 🔹💠🔹🪴🔹🌳🔹🪴🔹💠🔹🪴🔹🌳🔹🪴🔹💠🔹 Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist zwar nun nichts weltbewegendes aber trotzdem unterhaltsam 😌. Es war aber auf jeden Fall interessant einen Einblick zubekommen, wie damals Pflanzenjäger sich auf die Suche 🔎 nach noch unentdeckten Arten 🌿 machen und welche Gefahren sie auf sich nahmen diese zu finden und im besten Fall ein erhaltenes Exemplar 🪴 mit zurück zu bringen.
