Das Buch hätte mehr Sterne von mir bekommen, wenn es "Beast" nicht gäbe. Der Schreibstil ist wirklich gut und Jane nen Kick Ass Charakter, aber das hat leider nicht gereicht. Normalerweise bin ich ein großer Gestaltwandler Fan, aber "Beast" fand ich einfach überflüssig und konnte mich mit ihr gar nicht anfreunden. Vorallem die Kapitel die aus ihrer Sicht geschrieben sind, mit diesen kurzen, abgehakten Sätzen bzw. Wörtern...fand ich einfach nur furchtbar zu lesen! Werde die Reihe also nicht weiter verfolgen.
DNF ~50% sorry, habe überhaupt keine Muse mehr für das Buch. Leseflaute nun komplett im Keller und keine Ahnung, wie ich sie wieder retten kann :(

Für meinen Geschmack fast ein bisschen zu viel Krimi, aber ich fand’s trotzdem mega und freue mich auf Band 2 ☺️ Irgendwie belastend, dass Leo jetzt sauer ist… Die beiden wären ein tolles Paar
"Feindesland" hat mir gut gefallen. Urban Fantasy und doch mit so viel Individualität, dass es einem neu und anders erscheint, noch dazu eine toughe Protagonistin, die ich mochte, und ein spannender Fall, bei dem ich bis zum Schluss nicht wusste, wer der Rogue war. Jane Yellowrock ist eine Skinwalkerin, die letzte ihrer Art, und sie weiß nur wenig über ihre Vergangenheit oder wie sie eine Raubkatze namens Beast in sich trägt. Sie verdingt sich als Vampirjägerin und hat sich einen entsprechenden Ruf aufgebaut (vor allem dank der Geschehnisse der Kurzgeschichte, die ich bereits aus "Strange Brew" kenne - und was habe ich gejubelt! Endlich lese ich einmal einen Roman, bei dem ich den Hauptcharakter bereits kenne und endlich setzt sich eine dieser Anthologie-Kurzgeschichten fort und lässt mich wissen, wie es mit liebgewonnenen Charakteren weitergeht! Zwar tritt Molly, die Erdhexe, hier nur am Telefon auf, aber dennoch). Der Auftrag, einen Rogue zu jagen, führt sie nach New Orleans und obwohl ich selbst noch nie da war, kam das Setting für mich sehr gut gemacht rüber. Vor allem Gerüche brennen sich dank Janes (und Beasts) guter Nase ein. Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass sowohl im Klappentext als auch im Roman selbst am Anfang noch sehr damit gespielt wird, als würde es auf eine Romanze mit Rick LaFleur hinauslaufen. Das hat mich wirklich verwirrt, weil es erst so klischeehaft war und später erst aufgegeben wurde. Dennoch gibt es immer wieder Momente, wo Jane verschiedene Männer heiß findet (und die Männer Jane) und versucht wird, Knistern in die Szenen zu bringen ... was das Buch echt nicht nötig hat. Als Skinwalker, Vampirjäger und Bikerin ist Jane ein guter, plausibler Charakter, und dass sie nebenbei gern tanzt und so ihre Probleme hat, sich unter Huren zurecht zu finden, nehme ich ihr auch ab. Dass sie mitten in der Jagd dann aber Ricks Muskeln betrachtet (oder Georges, oder die der Zwillinge, oder Leo) und zwar nicht, um ihre Kampffähigkeiten einzuschätzen, sondern im sexuellen Sinne - das war überflüssig. Ich hätte lieber mehr Interaktion zwischen ihr und Molly oder Jodi, der Polizistin gehabt, auch wenn ich verstehe, dass "Skinwalker" eine Reihe ist und beides noch kommen kann. Ebenso wie hoffentlich die Cherokee-Älteste später noch mal auftauchen wird und man erfährt, was wirklich aus den Zwillingen geworden ist. Da wurde am Ende einiges lieblos abgekürzt, stattdessen gibt es einen zweiseitigen Epilog, der verrät, dass Molly fast in New Orleans ist. Ob das Lust auf Band 2 machen soll oder wieso das vorkommt, ist mir etwas unklar. Aber insgesamt ein sehr guter Auftakt! Ich bin auf jeden Fall dabei, wenn Jane sich dem nächsten Problem in New Orleans annimmt. Ihre Fähigkeiten als Skinwalker, Beast und ihre gemeinsame Vorgeschichte, und noch viele weitere Kleinigkeiten machen es spannend - und seien wir ehrlich, irgendwie bin ich ja doch auch neugierig, ob es irgendwann mal eine Romanze geben wird. Hunter hat auf jeden Fall mehrere potentiell interessante Männer für Jane eingeführt, noch dazu sind viele Aspekte der Vampirgesellschaft noch nicht erläutert, nur angedeutet, und bieten viel Raum. Mein einziges Manko ist: es gibt nur noch einen weiteren Band auf Deutsch, dann hat Lyx nicht mehr übersetzt und ich muss wohl auf Englisch weiterlesen. Da ich aber keine negativen Erinnerungen an Hunters Originalschreibstil habe, hindert mich das auch nicht und ich bin sehr gespannt, wie die Reihe weitergeht!



