Wieder zurück in der Realität und zurück zum Krieg
Puh... das Buch war harte Kost. Natürlich ist es das, sobald wieder Momente des Krieges auftauchen. Gerade in der heutigen Zeit beängstigend. Aber auch für die Gruppe, die selber alle noch Kinder und Jugendliche sind. Ab hier Spioler: Besonders getroffen hatte es mich, dass Paul nun tot ist. Zu wissen dass das was Winterfeld dort tut, aus Trauer ist, war besonders schmerzhaft. Dass es im Buch immer wieder abgesprochen wurde, war noch schlimmer. Schließlich hat man am Ende doch gesehen: sein Kind zu verlieren verändert einen und das hat auch Winderfeld verändert. Man könnte sagen, er ist selber schuld aber das erscheint mir unpassend an dieser Stelle. Auch wie Mike um ihn trauert und was er zum Ende hin daraus nimmt, hat mein Herz berührt. Generell fand ich die Dynamik aller der Gruppe unglaublich gut. Fand ich die Thematik des Krieges gut? Nein... Es war unfassbar deprimierend aber es war gut. Nichts davon zu erfahren wäre komisch gewesen. Fand ich die Thematik der Eiszeit, den Golfstrom und der Katastrophe gut? Ich weiß es nicht. Aber irgendwie schon. Es hat auf eine andere Art und Weise die Erderwärmung erklärt und für ein Jugendbuch in der Zeit, war das denke ich Goldwert.
