26. Apr.
Bewertung:4

Eine der größten Katastrophen, die es je gegeben hat

Der zehnte Band schließt wieder direkt an den neunten an und die Crew versucht die tödlichen Waffen der Nautilus abzubauen. Natürlich passiert kurz darauf wieder eine Laune der Natur. Seit den Ereignissen der schwarzen Bruderschaft konnte die Gruppe nicht wirklich verschnaufen und so geht es hier schon weiter. Immer noch geschunden von Misstrauen und Verletzungen begegnet man auch hier dem gegenüber, den man gerettet hatte mit Argwohn. Und auch wenn mehrfach gesagt wurde, dass man nicht mehr so Vertrauensseelig sein wollte, so nahm man es doch recht locker hin, dass einem immer wieder Dinge verschwiegen wurden. Ab hier Spoiler: Ich fand es Schade, dass die Bemühungen von Mike und den anderen komplett für die Katz war. Auch wenn natürlich die Beschreibung des Vulkanausbruchs spannend war. Auch den EInsatz von Ben und wie man daran sieht, wie alle gewachsen sind, war wirklich schön. Aber manchmal habe ich mir schon die Frage gestellt... Wie erholen die sich eigentlich von all den Verletzungen. Serena kann nicht mehr heilen und Verbrennungen, die man durch einen Vulkanausbruch erlitten hat... Im Großen und Ganzen fand ich den Teil gut, es hat sich nur leider etwas unnütz angefühlt. Nur dass die Nautilus schon wieder ramponiert ist. Mal sehen was im nächsten Band uns erwartet, und ob man irgendwie Bezug auf das Geschehene nimmt. PS: Mich würde es wirklich interessieren, ob es diesen Vulkanausbruch wirklich gegeben hatte. Hohlbein bedient sich ja nicht selten an echten Ereignissen.

Kapitän Nemos Kinder / Die Insel der Vulkane
Kapitän Nemos Kinder / Die Insel der Vulkanevon Wolfgang HohlbeinCarl Ueberreuter Verlag