4. Apr.
Bewertung:5

Wunderschön, ergreifend und etwas zum Schmunzeln… Dieses Buch ist so wunderschön und erzählt so viele Geschichten, dass man sich wirklich Zeit nehmen sollte, es zu lesen. Wir erfahren viel über das Erwachsensein und das alt werden. Genauso erfahren wir aber auch, wie es ist einen zweiten Frühling zu erleben. Genauso ist aber auch nichts, wie es scheint, denn einen Hauch Magie gibt es ebenfalls… Wir lernen May, Julia, Andy, Emily und ein Dorf namens Pengelly kennen, das in Cornwall, England, liegt. Ein wundervoller Küstenort, der viele Überraschungen bereithält. May wohnt in einem kleinen Cottage direkt am Strand und ihr Nachbar Andy kümmert sich hingebungsvoll um die alte Dame und ihren Kater. Gleichzeitig muss er aber auch noch sechsjährige Tochter behüten, die es faustdick hinter den Ohren hat. Als dann ein Projekt gegen Einsamkeit gestartet wird, kommt sie endlich in den Genuss Julia kennenzulernen, denn ihre Vorgeschichte verheißt nichts Gutes. Als dann noch die Enkelin von Julia, Emily, auftaucht und ihr versnobter Liebhaber ihr folgt, scheint das Chaos perfekt. Gäbe es da nicht unsere rüstigen Rentner des Dorfes, die das Schicksal mal wieder selbst in die Hand nehmen wollen. Eine Geschichte, die mich tief berührt hat und mir das Leben alter Menschen nähergebracht hat. Mir wurde aufgezeigt, dass sie sich nicht isolieren, denn sie können einfach nicht mehr, wie sie gern möchten und dadurch geraten sie ein Stück weit in Vergessenheit. Dabei sind diese Menschen so wichtig, denn ihre Lebenserfahrung kann ihnen keiner nehmen und ihre Ratschläge sind mehr als Gold wert. Wir sollten uns wohl alle etwas mehr um sie kümmern, wenn wir es nicht ohnehin schon tun, denn sie haben uns aufgebaut und auf sie können wir immer zählen. Genießen wir jede Sekunde, die uns mit ihnen bleibt, denn es kann schneller vorbei sein, als uns lieb ist… Ich bewundere die Autorin, wie sie diese Geschichte erzählt hat. Das Buch wurde als Erzähler geschrieben, auch, wenn die Protagonisten hin und her switchen. In jeder Zeile steckt viel Liebe und Geborgenheit. Ebenso stecken Erinnerungen darin, die wir mit unseren Eltern oder Großeltern verbinden. Nicht nur einmal sind mir die Tränen gekommen, weil ich mich erinnerte, also legt am besten die Taschentücher nicht allzu weit weg.

Die kleinen Geheimnisse des Herzens
Die kleinen Geheimnisse des Herzensvon Celia AndersonLübbe
23. Sept.
Bewertung:4

Wie auf dem Klappentext angedeutet, ist der Roman „etwas anders“ als andere Bücher. Das trifft es zweifelsohne: Im Buch geht nicht alles hundertprozentig erklärbar und realistisch zu, aber gerade das macht die Geschichte so besonders und irgendwie „liebenswert“, eine Art modernes Märchen mit einer Prise Magie. Ich habe „Die kleinen Geheimnisse des Herzens“ jedenfalls trotz der kleinen Mängel genossen und fühlte mich gut unterhalten.

Die kleinen Geheimnisse des Herzens
Die kleinen Geheimnisse des Herzensvon Celia AndersonLübbe
19. Sept.
Bewertung:5

„Die kleinen Geheimnisse des Herzens“ von Celia Anderson war für mich so ein richtiges Wohlfühl-Buch! Ich mochte die älteren Ladys hier besonders gern und alle miteinander sind mir richtig ans Herz gewachsen! Ganz besonders natürlich May & Julia, die beide wirklich ganz wundervoll zueinander finden und einige Dramen der Vergangenheit aufarbeiten und gegenwärtig ebenfalls alle Hände voll zu tun haben. Mit in diese Geschichte eingebaut ist auch eine phantastische Komponente, die das Buch doch auch zu etwas besonderem und ungewöhnlichem macht. Mir persönlich hätte diese doch noch tiefer bearbeitet und beschrieben werden können, war aber letztlich mehr so nebenbei mit in die Geschichte intrigiert. Da für mich der Fokus hier tatsächlich auf May und Julia lag, hat mich das jedoch nicht gestört und so habe ich das Buch einfach kurzweilig sehr genossen.

Die kleinen Geheimnisse des Herzens
Die kleinen Geheimnisse des Herzensvon Celia AndersonLübbe