Dieses Buch ist eine wirklich gelungene Abenteuergeschichte! Mein Sohn (13 Jahre) hat sie gelesen und fand sie klasse. Er meint, es ist eine coole Mischung aus "Robinson Cruseo" und "Herr der Fliegen". Und ich gebe ihm recht, an diese beiden Bücher hat es mich auch erinnert. Und es hatte auch viel von "In den Wäldern am kalten Fluss", das ich als Kind sehr geliebt habe. Für uns beide war es also keine besonders innovative Geschichte, aber sie ist wirklich gut geschrieben und hat uns darum gut gefallen.
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Geschichte für deutlich jüngere. Und genau da liegt für mich das Problem, man merkt es. Für die Zielgruppe ist das Buch glaube ich nicht schlecht, doch für mich war es einfach zu wenig. Es war kaum spannend und auch langatmig. Ich habe mich teilweise durchgequält- trotzdem hat die Geschichte mich irgendwie doch gehabt, weil ich unbedingt wissen wollte wie es endet. Und das Ende hat mich tatsächlich auch berührt. Ich mochte das. Und genau das spricht auch wiederum für das Buch. Trotzdem würde ich es keinen Erwachsene empfehlen, Jungendlichen und Kindern auf jeden Fall!
>>“Wir sind alle Schiffbrüchige“, hatte sie eines Tages zu mir gesagt. „Wir werden auf die Felsen des Lebens geworfen, aber irgendwie überleben wir doch.“<>Als ich mich umdrehte, um Frank zu folgen, fiel mir etwas Merkwürdiges auf. Im Schatten des offenen Sarges erkannte ich die klaffenden Augen des Skeletts. Es hatte den Kopf gedreht, um zu mir hinabzuschauen.<< Fazit: Wer sich auf das Abenteuer Alaska und seiner rauen Wildnis einlassen möchte und schaurige Aspekte nicht scheut, dem kann ich die Geschichte rund um den „Skeleton Tree“ und den Jungs Chris & Frank sehr ans Herz legen!


