
Fünf Kurzgeschichten im klassischen Shōjo-Stil und doch etwas Besonderes
Ich muss sagen, mir hat dieser Einzelband sehr gefallen! Es war zwar sogar das erste Werk der Mangaka Yū Yoshinaga, aber ich kann mir vorstellen, mehr von ihr zu lesen, wenn ich auf etwas stoße. Da bin ich froh, durch einen Freund auf diesen Band gestolpert zu sein! ✨ Um auf die Inhalte einzugehen: 1. Tsumikoi: Die erste Geschichte ist die auf dem Umschlag beschriebene Geschichte über Yashiro, die Maki zu einem Seitensprung auffordert, um seiner eigentlichen Freundin nicht zu erzählen, dass sie ihn mit einer anderen gesehen hat. Mag thematisch schwierig klingen, aber ich finde, das wurde ganz süß aufgelöst. 2. Bis man sich verliebt: Hier geht es um Zwillingsschwestern, bei der Rie Tae bittet, für eine Unterrichtsstunde die Klassen zu tauschen, weil in Taes Klasse ein Junge ist, der Rie gefällt. Aber dadurch stößt Tae auf einen Jungen aus dem Fußball-Club, der ihr mal aufgefallen war. Tae macht sich nach einigen spaßigen Momenten sorgen, ob Hiroguchi sich nicht vielleicht in die eigentliche Rie verliebt haben könnte. 3. Wir sehen uns im Traum: Fuzuki träumt in letzter Zeit immer von einem mysteriösen Mann, den sie im echten Leben bisher nie gesehen hat, aber im Traum ist er ein Lehrer an ihrer Schule. Sie stellt ein paar Nachforschungen an, bevor sie dahinter kommt, wer dieser Mann ist. Leichtes Age Gap und Rauchen kommt auch vor, darum nicht ganz mein Geschmack, aber trotzdem auch süß gemacht und nette Spannung hinter dem Rätsel. 4. Die Tränen des Goldfischs: Iyo und Tsujiai hatten sich in der Grundschule schon den ersten Kuss geteilt. Doch durch ein wenig Druck von Mitschülern damals kam es zu einem Missverständnis durch die kleine Iyo. 5 Jahre ohne großen Kontakt kommen die beiden plötzlich erneut in eine Klasse, Iyo wird sich ihres Fehlers wieder mehr als bewusst und möchte es wiedergutmachen. 5. Zauberspruch der Liebe: Momoka hatte im vollen Klassenzimmer in der Pause in einem Gespräch mit ihrer Freundin erwähnt, dass sie mehr auf kurzhaarige Typen steht. Am nächsten Tag kommt Shibahara mit frisch kurz geschnittenen Haaren in die Schule. Ist das jetzt Zufall oder hatte er sie gestern reden hören und das könnte etwas bedeuten? Oder ist etwa seine Sandkastenfreundin dafür verantwortlich?
