The Serpent Bride startet direkt mit einer richtig starken Mischung aus Romance, Mystery und düsterer Urban Fantasy. Was anfangs noch wie eine typische Schulromanze wirkt, kippt nach dem Angriff auf Sakuya komplett in eine verstörende Richtung und genau das hat mich sofort gepackt. Tsubaki ist dabei ein überraschend sympathischer Hauptcharakter. Seine dauernde Pechsträhne zieht sich durch den ganzen Band, aber gerade dadurch wirkt seine Beziehung zu Sakuya unglaublich ehrlich. Man merkt sofort, wie viel sie ihm bedeutet, auch wenn er sich ständig minderwertig neben ihr fühlt. Umso härter trifft einen dann der Moment, als Sakuya nach ihrer schweren Verletzung plötzlich nicht mehr ganz sie selbst ist. Die Szenen danach waren teilweise richtig unangenehm intensiv – besonders weil Byakuya zwar Sakuyas Erinnerungen besitzt, sich aber emotional komplett anders verhält. Dieses ständige Gefühl, dass „etwas nicht stimmt“, zieht sich extrem stark durch den Band. Was ich besonders mochte, war wie schnell der Manga seine Atmosphäre verändert. Erst dieses ruhige Schulsetting mit Kendo und Kindheitsfreundschaft, dann plötzlich brutale Gewalt, göttliche Schlangenwesen und eine obsessive Nähe zwischen Tsubaki und Byakuya. Gerade Byakuya fand ich als Figur unglaublich spannend. Sie wirkt gleichzeitig beschützend, bedrohlich und teilweise fast schon besessen von Tsubaki. Dass sie Sakuyas Körper nutzt, aber dabei trotzdem wie eine völlig andere Person auftritt, sorgt für richtig starke Spannung. Vor allem die Szenen, in denen sie ohne jede Hemmung intime Dinge ausspricht oder Menschen brutal angreift, haben gezeigt, wie gefährlich sie eigentlich ist. Auch optisch macht der Band richtig was her. Yoshida Senseis Zeichenstil passt perfekt zur Stimmung. Die Gesichter transportieren Emotionen extrem gut, die düsteren Panels haben oft eine fast schon bedrückende Atmosphäre und die Action wirkt kurz, aber heftig. Gleichzeitig schafft der Manga es aber auch, ruhigere Momente emotional wirken zu lassen. Besonders die Szenen am Schrein oder mit der weißen Schlangenstatue sind mir stark im Kopf geblieben. Für mich war Band 1 ein starker Auftakt, weil der Manga Romance, Horror und Übernatürliches so angenehm unangenehm kombiniert. Man weiß nie genau, ob man Byakuya vertrauen soll oder Angst vor ihr haben muss und genau dieses Gefühl macht die Reihe bisher so spannend. Wer düstere Romance mit Mystery-Elementen und einer leicht toxischen, intensiven Dynamik mag, sollte sich The Serpent Bride definitiv anschauen.
Ähm... Nee.
Menno, ich hatte irgendwie gehofft, dass das Ganze liebenswürdiger bzw auch mystischer vonstatten geht. Aber es ist einfach nur purer Fanservice und das eher die unangenehme Art. Wären die Rollen der beiden vertauscht, würde den Manga wahrscheinlich so ziemlich jeder problematisch finden heutzutage. 🙈 Die weiße Schlange tut alles, um sich an den Prota ranzuwerfen, ist dabei extrem offensiv und er fühlt sich ABSOLUT unwohl. Ich hab mich gefühlt, als würde diese Schlange sich an mich ranschmeißen, einfach unangenehm. 😂 Die zwei Sterne gibt es für den stabilen Protagonisten (der Boy tut mir einfach nur LEID) und die Zeichnungen, sie mir eigentlich echt gefallen haben. Schade! *Rezensionsexemplar*
hat mich leider garnicht überzeugt die Story ist für mich nicht spannend genug und irgendwie eintönig teilwiese auch wirr und unverständlich man hat zuviele Fragezeichen im Kopf nach Band 1 das Artwork ist schön 💕 das war es aber für mich persönlich auch wird wohl leider bei Band 1 für mich bleiben da haben mich andere Mangas die letzte Zeit mehr überzeugt !
Ich muss leider sagen: Dieser Band war es für mich nicht. 💔 Ich hatte mich im Vorfeld wirklich darauf gefreut. 🥲 Das Cover, der Klappentext und die Grundidee haben bei mir einen Vibe ausgelöst, der mich stark an die Reihe After God erinnert hat. Umso größer war dann leider die Ernüchterung beim Lesen. 🥲 Mein größtes Problem war die Darstellung der Besessenheit von Sakuya durch Byakuda. 😬 Für mich hatte dieses „Besitzergreifen“ von Sakuya kaum erzählerische Tiefe, sondern wirkte in erster Linie wie ein Mittel, um möglichst viel Fanservice unterzubringen. 😭 Die Art, wie sich Sakuya nach der Besessenheit durch Byakuda verhält (das permanente Necken, die anzüglichen Posen, das sexualisierte Auftreten) hat für mich nichts zur Story beigetragen. 💔 Stattdessen hatte ich ständig das Gefühl, dass hier bewusst mit dem Kontrast gespielt wird: die vorher perfekte, fleißige, unschuldige Vorzeigeschülerin, die plötzlich hypersexualisiert dargestellt wird. 💔 Das wirkte auf mich eher wie das Bedienen bestimmter Fantasien, als eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema Besessenheit. 🥺 Besonders unangenehm fand ich dabei die Dynamik zwischen Byakuda und Tsubaki. Viele der Szenen, in denen sie ihn provoziert oder bedrängt, empfand ich ehrlich gesagt als grenzwertig, teilweise sogar als sexuelle Belästigung. 💔 Ja, das Ende hatte durchaus Spannung und macht neugierig darauf, wie es weitergehen könnte. Für mich reicht das aber nicht aus, um über den restlichen Band hinwegzusehen. 💔 Fazit: Ich werde die Reihe nicht weiterlesen. 💔



