Ich habe einen Moment gebraucht, um in diesem Buch einen Anker für mich zu finden, aber dennoch hat es mich sehr überrascht. Und der Autor stand auch für Fragen zur Verfügung. Vielen Dank dafür. Aber von vorn: Es handelt sich hier um die Schilderung von ungewöhnlichen, übernatürlichen Fällen des Detektivs Robert Fuchs und seines Gehilfen Emil. Die Fälle sind in sich abgeschlossen und spielen chronologisch, aber zu unterschiedlichen Zeiten, so dass man die Entwicklung von Emil vom Kind zum Jugendlichen und auch die Erfahrung von Robert Fuchs mit dem Übernatürlichen gut verfolgen kann. Zu Beginn konnte ich leider gar nicht einschätzen, wo diese Geschichte hin möchte. Die Beschreibungen sind sehr detailliert und ich konnte die Fälle gut verfolgen, die Auflösungen gingen mir aber oft zu schnell und zu sang und klanglos vorbei. Da hätte ich mir mehr Details gewünscht. Wobei ich gelernt habe, dass dies ein Instrument aus früheren Detektivgeschichten ist, das ich noch nicht kannte. Hier bleiben dem Leser also die eigene Fantasie und der Glaube an das Übernatürliche, um die Fälle für sich selbst zu beenden und die Schlüsse zu ziehen. Die Fälle selbst waren super spannend und fesselnd und auch die Wesen, die hier ihr Unwesen treiben, waren super. Dennoch musste ich für mich feststellen, dass diese Art von Geschichte mich nachdenklich und unzufrieden zurück lässt. Ich weiß gern, wie es ausgeht und was dahinter steckt. Ich möchte die Erklärungen gern hören. Aber was für mich nicht das richtige ist, gefällt dem nächsten sicher richtig gut! Da es mich trotzdem fesseln konnte, gebe ich dem Buch
22. Sept.22. Sept. 2022
Die phantastischen Fälle des Robert Fuchsvon Lars Hannigtolino media
