Ein ganz tolles Kinderbuch mit Mehrwert! Ich fand es so toll, wie wichtige Themen wie Nachhaltigkeit, Fairness und Tugenden aufgegriffen wurden und beispielhaft und verständlich für Kinder erklärt wurden. Ein super Buch, das ich Eltern auf jeden Fall empfehlen würde, insbesondere da ich die Message nur unterstützen kann. Außerdem sind schöne Illustrationen, Karten und Begriffserklärungen enthalten. :) Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar ❤️
Mia ist ein junges Mädchen, welches - meinem Gefühl nach - keine einfache Vergangenheit hat. Keiner ist mit ihr zufrieden, Lob hört sie nie. Dementsprechend wird ihr vieles egal, durch ihren Tag kommt sie mit Lügen. Nur bei ihrer Oma ist sie sie selbst, bekommt das Gefühl, geliebt zu werden. Und von ihrem Zimmer bei ihrer Oma gelangt sie in eine magische Welt. Dort muss sie über sich hinauswachsen, muss mutig und ehrlich sein, denn nur Mia kann einen drohenden Krieg verhindern. Die Bewohner der magischen Welt verlassen sich auf Mia, fordern sie, geben ihr das Gefühl, gebraucht zu werden und Anerkennung. Etwas, was Mia fremd ist. Doch es geht um etwas. Sie hat ein Ziel und Freunde, die an sie glauben. Das Buch war angenehm zu lesen und man konnte sich alles gut vorstellen. Man merkt, dass es auf jüngere Leser abzielt, dementsprechend wurde es durchaus spannend und interessant, aber nie wirklich gefährlich. Es erinnert einen, wie widerstandsfähig Kinder sind, dass sie, wenn es drauf ankommt, über ihren Schatten springen können und mehr erdulden können, als die meisten Erwachsenen ihnen zutrauen. Das Worldbuilding ist sehr gut ausgebaut, ohne dass es kompliziert ist und zur Veranschaulichung gibt es auch eine Karte. Da ich nicht ganz die Zielgruppe bin, blieben für mich ein paar Fragen offen, zum Beispiel wie die Welten verbunden sind und wie das mit dem Weltenreisen funktioniert. Ob die Zeit in beiden Welten gleich vergeht. Warum in der anderen Welt auch deutsch gesprochen wird. Inwieweit Mia das erlebte und gelernte in ihrer Welt formt, wie sie sich dort verhält und sie nun Hausaufgaben macht. Außerdem hat mir die Tiefe der anderen Charaktere gefehlt. Kinder können anhand dieses Bucher lernen, vernünftig zu diskutieren, dem anderen zuzuhören und seinen Standpunkt zu verstehen. Es gibt einen Leitfaden, wie man Verhandlungen durchführt und könnte Dementsprechend auch für Erwachsene interessant sein. Insgesamt ein wirklich schönes Buch, mit vielen interessanten und wichtigen Denkansätze, welches vielen - gerade unsicheren Kindern - als Leitfaden dienen kann. Damit niemand vergisst, was in ihnen steckt und was sie leisten könnten, wenn sie es müssen.
Mia Raloris ist ein Kinderbuch ab zwölf. Es handelt von der jungen Mia, die plötzlich in einer anderen Welt voller Elfen, Oger und andere Wesen landet, von denen sie eigentlich geglaubt hat, es würde sie überhaupt nicht geben. Am Anfang haben mich die ein oder andere Sache dann doch etwas stutzig gemacht, was Mias alter betrifft, was gewollt nicht erwähnt wird, wie ich von vom Autor Alexander ... erfahren habe. Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich schon sehr lange nicht mehr Bücher mit der Zielgruppe lese, allerdings hat mich der Klapp-text dann doch neugierig gemacht und ich habe zugesagt, als ich gefragt wurde, ob ich das Buch nicht gerne Probelesen würde. Die junge Mia sieht sich in der neuen Welt mit neuen Problemen konfrontiert, die nur sie als Mensch lösen kann, allem voran, wieder zurück in ihre Welt zu kommen. Nur erweist sich das ohne die Magie nicht so einfach. Gut fand ich, dass man am Ende des Buches einen kleinen Sprachführer zu der Sprache der Oger und der Elfen finden kann, der hat mir wirklich geholfen, wenn ich mal kurz auf dem Schlauch stand. Begeistert haben mich die zwei Karten zu Beginn des Buches, ich bin ja ein kleiner Karten-Fan in solchen Büchern muss man wissen. Auch gut fand ich die illustrierten Bilder, die immer wieder im Buch auftauchen. Mir hat im Laufe der Geschichte gefallen, dass kleine Hints auf Herr der Ringe, oder Harry Potter gegeben werden, von dem ich beides ein Fan bin, allerdings habe ich bedenken, ob wirklich jedes Kind in dem Alter von 12 Jahren schon Herr der Ringe geschaut haben sollte. Umso besser finde ich es, dass jegliche Gewalt in diesem Buch untergraben wird, auch wenn Mia immer wieder zu denken scheint, dass es die einzige Lösung ist, scheint Farryn Peryarus sie eines besseren zu lehren. Schön finde ich hier, dass die Magie der Elfen nicht aus dem Zauber besteht, den wir uns immer darunter vorstellen, sondern vier Tugenden enthält: Klugheit, Gerechtigkeit, Selbstdisziplin und das Streben nach dem Besten in dir. Ich finde, dass diese vier Tugenden etwas sind, dass jeder beherrschen sollte, genauso wie jeder erkennen sollte, dass Geld eben nicht alles ist und die Liebe so viel mehr Wert hat, als alles was wir mit einem materiellen Wert messen. Ich finde es sehr gut, dass viel erklärt wird, das Problem, welches sich stellt, wird ausgiebig erläutert und man versteht schnell worum es geht, auch finde ich gut, dass Sachen wie das Verhandeln erklärt wird. Alles in allem, fand ich das Buch wirklich gut, es gab zwar ein paar Worte, von denen selbst ich nicht wusste was genau sie bedeuten, abgesehen von den anderssprachigen, aber das hat mich nicht sonderlich an meinem Lesefluss gestört. Auch nach einer Pause, die ich während des Lesens gemacht habe, bin ich erstaunlich gut wieder in das Geschehen hinein gekommen und hatte keine Probleme dabei, mich an die Handlung zu erinnern, was vielleicht auch an dem Teil meines Hirns liegen könnte dass sich wirklich alles merkt, außer das, was es sich wirklich merken sollte. Das Phänomen kennen bestimmt viele, was die Schule betrifft. Besonders gut fand ich den Schluss des Buches, der neugierig auf eine eventuelle Fortsetzung macht. Alles in allem fand ich das Buch wirklich spannend, es hat sich flüssig lesen lassen und hat viele wichtige Themen behandelt. Ich würde es definitiv an Kinder ab 12 Jahren empfehlen!
Rein vom Cover, entspricht das Buch nicht meinem Beuteschema. Es lohnt sich jedoch, dem Buch einen zweiten Blick zu schenken. Der Autor erzählt mit sehr gut lesbarem und leichtem Schreibstil eine spannende und vor allem lehrreiche Geschichte. Zu Besuch bei ihrer Oma, fällt Mia eine außergewöhnliche Kette in die Hände. Unverhofft findet sie sich plötzlich in einer anderen, magischen Welt wieder. Sie trifft auf Elfen, Oger und Panzerschweine deren paralleles Zusammenleben durch ein menschengemachtes Problem bedroht ist. Um eine Tragödie zu verhindern, begibt sich Mia mit einer Elfe namens Farryn auf eine Reise und erlebt gleichzeitig ihr größtes Abenteuer. Obwohl es sich um ein Jugendbuch ab 12 Jahren handelt, können auch Erwachsene das Buch hervorragend lesen und noch viel lernen. Umweltschutz, Verantwortung, Durchhaltevermögen und große Zusammenhänge sind Themen die, mittels derser wunderbaren Geschichte, transportiert werden. Die 153 Seiten mit vielen Illustrationen und angenehm kurzen Kapiteln, regen sehr zum Nachdenken an. Dem einen oder anderen Leser eröffnet sich vielleicht ein neuer Blickwinkel. Besonders gut, hat mir das diplomatische Gespräch am Ende des Buches gefallen. Das war wirklich beeindruckend. Zusammengefasst, eine tolle Geschichte die sich lohnt gelesen zu werden. Von mir gibt es eine ausdrückliche Leseempfehlung!
Mit diesem Kinder- und Jugendbuch ab 12 Jahren entführt der Autor den Leser in eine magische Welt beheimatet von Elfen, Ogern und Menschen. Mia stellt sich als eher introvertiertes Mädchen den Problemen einer ihr völlig fremden Welt und lernt, durch positiven Zuspruch und harte Arbeit über sich hinaus zu wachsen. Sie wird mutiger und selbstständiger, denn nicht ihr Erscheinungsbild entscheidet über ihre Fähigkeiten, sondern ihre Taten. Und so gelingt es ihr mithilfe ihrer Elfenfreundin das Land vor einer Umweltkatastrophe zu bewahren, die für alle Beteiligten immense Folgen hätte. Dabei setzt sie nicht - wie zu Beginn eher töricht und voreilig - auf Krieg, sondern auf taktische Verhandlungen. Schärfster Kritikpunkt meinerseits ist die sehr schnelle, eher "heruntergerasselte" Einführung in die Geschichte und die sehr kurze Behandlung von Mia als Person, ihrer Hintergrundgeschichte und der Beziehung zu ihrer Großmutter. Mia macht einen enormen Wandel durch, welcher dadurch etwas in den Hintergrund rückt, indem der Leser nicht viel von Mias ursprünglichem Charakter erlebt. Des Weiteren können die Elfen nach deren Vorstellung ruhig beim Vornamen genannt werden. Vor- und Nachname durch das gesamte Buch weg zu erwähnen lässt die Geschichte etwas langatmig erscheinen. Es gefällt mir, dass auf der Webseite zusätzliches Material zum Buch abrufbar ist und dass mit kleineren Künstlern das Cover und die Illustrationen gestaltet wurden. Allerdings muss ich sagen, ist die "Verhandlungsanleitung" für Kinder ab 12 Jahren sehr ausführlich und teilweise trocken formuliert, ebenfalls nimmt die Einführung Mias in die Strategien und die anschließende Verhandlung in der Geschichte einen stark präsenten Teil ein und endet meiner Meinung nach zu glatt. Ebenso ist das Ende des Buches sehr abrupt. Insgesamt bietet dieses Buch ein nicht zu langes und spannendes Abenteuer für Leser ab 12 Jahren. Es werden Einblicke gegeben in das Prinzip der Kausalität (Ursache - Wirkung) und der Verhandlungen. Außerdem wird dem jungen Leser vermittelt, dass mit Stärke, Durchhaltevermögen, Geschick und der Hilfe von Freunden auch gravierende Probleme gelöst werden können.
Mia findet bei ihrer Oma ein merkwürdiges Amulett, das sie in eine magische Welt katapultiert. Zusammen mit der Elfe Farryn muss sie einer Bedrohung auf den Grund gehen, die aus den Bergen zu kommen scheint und sowohl Oger, Menschen als auch Elfen schaden kann. Auf dieser Reise lernt Mia viel über sich selbst, aber auch über Verantwortung, die Umwelt, Diplomatie und Verhandlungsgeschick. Denn die Elfen sind sehr friedliebend und sie versuchen stets ihre Probleme und Konflikte kampffrei zu lösen. Im Buch finden sich einige Kommunikationsregeln und Mia erfährt wie man eine Argumentation aufbaut. Das Ganze wird auf eine ansprechende und einfache Art und Weise näher gebracht. Die Welt, die Völker und deren Zusammenleben sowie mögliche Spannungen werden klar umrissen. Interessant finde ich unter anderem die Traditionen und Lebensweise der Oger oder die Magie, welche die Elfen ausüben. Menschen werden teilweise eher als habgierig, egoistisch und rücksichtslos beschrieben, aber auch dort gibt es natürlich Ausnahmen. Alleine Mia belehrt da eines besseren. Sie macht im Verlauf eine große Entwicklung durch und wächst über sich hinaus. Das Ende kam vielleicht ein bisschen zu „glatt“, einfach und relativ schnell daher, allerdings vermittelt es natürlich eine schöne und wichtige Botschaft.
Die Geschichte ist echt süß, aber keinesfalls würde ich sie ab 12 Jahre empfehlen, sondern ab 8. Die ausführliche Rezension gibt es unter: https://meenzerbuuchmeedsche.wordpress.com/2022/05/23/rezension-mia-raloris-von-alexander-wolfsland/






