
Penny ist unzufrieden. Während ihre Freundinnen Karriere machen und sich verloben, tritt sie auf der Stelle: ein Job, den sie hasst, eine Chefin, die ihr das Leben schwer macht, und eine On-Off-Beziehung mit Ex-Freund Max, die mehr Schmerz als Glück bringt. Ihr innerer Kritiker läuft auf Hochtouren, und sie fragt sich immer wieder: Bin ich genug? Habe ich das Glück überhaupt verdient? Penny will etwas ändern. Sie beginnt eine Therapie, setzt sich Ziele – Max zurückgewinnen, die ersehnte Beförderung bekommen – und lernt, alte Muster zu hinterfragen. Ihr Mitbewohner Leo, ein liebevoller, einfühlsamer Freund, wird dabei zu einer unerwarteten Stütze. Doch lässt sich Glück wirklich erzwingen? Und was, wenn es ganz woanders auf sie wartet, als sie denkt? Manche Bücher fühlen sich an, als würden sie einem direkt aus der Seele sprechen – „No Hard Feelings“ von Genevieve Novak ist genau so ein Roman. Scharfsinnig, ehrlich und voller bissigem Humor erzählt die Autorin die Geschichte von Penny, einer 27-jährigen Frau, die sich irgendwo zwischen Selbstzweifeln, toxischen Beziehungen und beruflichem Stillstand verheddert hat. Genevieve Novak gelingt es, Pennys Gedankenwelt auf eine Art darzustellen, die so nahbar ist, dass man sie gleichzeitig umarmen und schütteln möchte. Ihre Selbstzweifel, ihre Wut, ihr toxisches Festhalten an Max – all das ist authentisch und schmerzhaft real. Es gibt Momente, in denen man mit Penny lacht, und andere, in denen man fast schreien möchte, weil sie sich wieder selbst sabotiert. Aber genau das macht sie so greifbar: Sie ist nicht perfekt, sie ist chaotisch, sie stolpert – aber sie wächst. Der Schreibstil ist modern, witzig und pointiert. Novak verbindet Humor mit Tiefgang und fängt das Lebensgefühl einer ganzen Generation ein - den Druck, alles auf die Reihe bekommen zu müssen, die Vergleiche mit anderen, die Unsicherheiten, die man nach außen kaschiert, während sie innerlich toben. „No Hard Feelings“ ist ein Roman, der gleichermaßen unterhält und berührt. Es geht um Selbstfindung, um den Mut, alte Muster zu durchbrechen, um Freundschaften, die einen auffangen – und darum, dass das Leben oft anders verläuft als geplant, aber trotzdem genau richtig sein kann. Ein ehrliches Buch über mentale Gesundheit, Selbstakzeptanz und die Erkenntnis, dass man sein eigenes Glück nicht von anderen abhängig machen darf. Aus dem Englischen von Babette Schröder.




























































